Aktuelles

Aktuelle Informationen zur Lehre und Sprechstunden

Aufgrund der Ausbreitung des Corona Virus finden in den nächsten Wochen keine persönlichen Sprechstunden statt. Für einen digitalen Sprechstundentermin wenden Sie sich per E-Mail direkt an die entsprechende Lehrperson.

Seminar- und Prüfungsleistungen werden bis zur Rückkehr in die Präsenzlehre digital angenommen. Schicken Sie bitte eine PDF-Datei (mitsamt Anhängen) per E-Mail an die entsprechende Lehrperson.

Für Informationen zu den Lehrveranstaltungen schauen Sie zunächst auf die persönliche Website der Lehrperson und wenden sich ggf. anschließend per E-Mail direkt an die entsprechende Lehrperson.


Datenhandbuch zur Onlinebefragung im Projekt "SchutzNorm" erschienen

Im Verbundprojekt "Schutz­Norm – Schutzkonzepte in der Kinder- und Jugendarbeit. Normalitätskonstruktionen von Sexualität und Gewalt unter Jugendlichen" wurde eine bundesweite Onlinebefragung unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu ihren Sichtweisen auf die Themen Sexualität, (sexualisierte) Peer-Gewalt und Schutz durchgeführt. Das Datenhandbuch erläutert die verwendete Methodik der Onlinebefragung und stellt deskriptiv und merkmalsbezogen Ergebnisse dar. Die Befragung gibt neue Einblicke in die Sichtweisen junger Menschen auf die Themen Sexualität und Gewalt, welche einen entscheidenden Ansatzpunkt für die Weiterentwicklung von Schutzkonzepten in den unterschiedlichen Feldern der Kinder- und Jugendarbeit darstellen.

[Zum Datenhandbuch]

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Lab series: "Re:Coding Algorithmic Culture"

20–27.04.2020, On Being Turned Off. An Un Timely Lab

Through a_synchronous meetings (gatherings) we will practicestory-telling, go for a walk in between different times, encounterunknown matters, and speculate on staying not-healthy.

  • Meet_up 1, Tuesday 21 April 20, 10.00 – 12.00 GMT+1
  • Meet_up 2, Thursday 23 April 20, 19.00 – 20.30 GMT+1
  • Meet_up 3, Friday 24 April 20, 17.00 – 19.00 GMT+1

Please register for the meet_ups at un-timely(at)r-calc.net, you will getan email with an access code for the meet_up chat space. Emails will beanswered until 2 hours prior to each meet_up. Chat access codes arevalid for all meet_ups.

Please visit https://r-calc.net/beingturnedoff for more information on the meet_ups.

12.05.2020, 9:30-12:00, Social Distancing in Times of Social Media

Discussing the phrase "social distancing", implemented as a prevention strategy against COVID-19 outbreak, we will ask what "social distancing" means in times of social media. We will analyze the different contexts of social media and try to understand how this socio-medical implementation is shaping society discursively, affectively, and materially.

Please register by 05.05.2020 at pinar-tuzcu(at)uni-kassel.de.

19.05.2020, 11:00-16:00, Taking a Walk Through a Computer

Taking a walk through a computer is an online coding lab that will explore computation through playing with things already present: Our bodies and our computer terminals

Please register by 05.05.2020 at l.britton(at)uni-kassel.de.

16.06.2020, 11:00-20:00, Playing the Code - Coding in Touch

In the game Ham Playing the Code / Coding in Touch we will work collaboratively to make our own games. We begin by exploring unexpected modes of communication and non linear narratives that unfold with the logic of algorithms.

Please register by 02.06.2020 at l.britton(at)uni-kassel.de.


Juristisches Kurzgutachten von Dr. jur. Louis Kasten: Bedeutung der 'Dritten Option' in der Universität – Abbau von Diskriminierungen nicht-binärer und binärer inter- und transgeschlechtlicher Personen

Das Gutachten wurde erarbeitet im Rahmen des Projekts "Herausforderungen und Notwendigkeiten zum dritten Geschlechtseintrag" unter der Leitung von Prof. Dr. Elisabeth Tuider und Verena Hucke (beide Fachgebiet Soziologie der Diversität) und gefördert im "Sonderfonds Strukturelle Chancengleichheit" der Universität Kassel, 2018.

Die Diskussionen zur und die dann erfolgte Veränderung des Personenstandrechts in Hinblick auf die 3. Geschlechtsoption "divers" fordern Organisationen und Bildungseinrichtungen heraus, geht es doch darum, eine diskriminierungsfreie und anerkennende Arbeits-und Studiensituation für alle zu schaffen. Dementsprechend widmete sich das Projekt der Arbeits-und Studiensituation von Personen, die sich jenseits der cis-und zweigeschlechtlichen Ordnung positionieren.

[Zum Gutachten]

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Dokumentarfilme im Rahmen des Projekts Willkommenskultur und Demokratie in Deutschland erschienen

Dokumentarfilm: Neue Nachbar*innen. Von der Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete zur eigenen Wohnung

In diesem Dokumentarfilm spricht die Filmemacherin Anne Frisius mit Geflüchteten, Beratungsstellen, (ehemaligen) Mitarbeiter*innen aus Unterkünften für Geflüchtete und freiwillig Engagierten in Hamburg, Kassel und Tübingen über ihre Arbeit und Erfahrungen.Auf ohnehin angespannten Wohnungsmärkten eine Wohnung zu finden, ist gerade in größeren Städten schwierig. Die wenigen verfügbaren Wohnräume werden oftmals nicht an Geflüchtete vergeben. Vermieter*innen bevorzugen Menschen mit sicheren Arbeits- oder Ausbildungsverhältnissen und schrecken vor erwarteten oder unterstellten Kommunikationsbarrieren zurück – noch einmal mehr, wenn queere Geflüchtete auf der Suche nach Wohnraum sind. Die Diskriminierungen auf dem Wohnungsmarkt können allerdings durch Beratungsstellen, Wohnraumkoordinationen oder selbstorganisierte Projekte, die Geflüchteten Wohnraum schaffen, zumindest in Teilen ausgeglichen werden.

Dokumentarfilm: "Der Staat schafft ein Prekaritätsproblem" - Restriktive Asylpolitik erschwert die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten

Sprachliche Schwierigkeiten, fehlende Qualifikationsnachweise und eine restriktive staatliche Politik erschweren die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten. Geflüchtete sind in der Folge besonders gefährdet, im Rahmen der Arbeit ausgebeutet zu werden (z.B. da Löhne einbehalten, Urlaubsansprüche nicht abgegolten oder Überstunden nicht bezahlt werden). Beratungsstellen, ehrenamtlich Engagierte und solidarische Netzwerke unter Geflüchteten ermöglichen es dennoch, dass der Prozess der Arbeitsmarktintegration in vielen Fällen relativ reibungslos abläuft. In ihrem Dokumentarfilm spricht Anne Frisius mit Geflüchteten, Ehrenamtlichen und Beratern in Stuttgart und Tübingen über ihre Erfahrungen.

Dokumentarfilm: "Wenn wir auf die Regierung warten, wird nichts passieren" - Aktivismus von Geflüchteten in Hamburg

Der politische Aktivismus von Geflüchteten hat in Hamburg in den vergangenen Jahren tiefe Spuren hinterlassen. Lampedusa in Hamburg, die Proteste gegen Abschiebungen nach Afghanistan, aber auch öffentlich weniger sichtbare selbstorganisierte Räume der Begegnung und des Empowerments (z.B. Frauengruppen wie das MUT Projekt von DaMigra) trugen dazu bei, alltägliche Probleme von Geflüchteten öffentlich zu machen. In ihrem Dokumentarfilm spricht Anne Frisius mit Aktiven über ihre Erfahrungen in den letzten Jahren. Alltägliche Diskriminierung, Frustration und Ohnmacht kommen dabei ebenso zur Sprache wie Erfolge der Bewegungen. Selbstorganisierte Flüchtlingsproteste, so wird deutlich, machen nicht nur auf die prekäre Situation von Geflüchteten aufmerksam, sondern verweisen auf grundlegende Probleme von Demokratie und Grenzen sozialer Teilhabe (z.B. bei Wohnungs- oder Arbeitslosigkeit).

Dokumentarfilm: Flüchtlingssolidarität in Dresden und Umgebung

Willkommenskultur trotz PEGIDA und neonazistischer GewaltPEGIDA und gewaltbereite neonazistische Mobilisierungen (z.B. in Freital oder Heidenau) prägten in den vergangenen Jahren die öffentliche Wahrnehmung der Debatten über Geflüchtete in Dresden und umliegenden Orten. Medial weniger sichtbar war, dass sich in der Region auch eine aktive zivilgesellschaftliche Willkommenskultur für Geflüchtete entwickelte. In ihrem Dokumentarfilm spricht Anne Frisius vor Ort mit Geflüchteten und flüchtlingspolitischen Initiativen über ihre Erfahrungen mit Rassismus, rechten Mobilisierungen und solidarischer Unterstützung im Alltag.