Aktuelle Forschungsprojekte
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Professionsorientierte Lehrerbildung – Horizontale und vertikale Vernetzung fachdidaktischer, pädagogisch-psychologischer und schulpraktischer Ausbildungsinhalte zum Aufbau diagnostischer Kompetenzen
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Laufzeit:
Mitarbeiterin:
Förderung:
Kooperation:
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2008-2012
Gabi Dübbelde
BMBF
Universität Gießen:
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Im Rahmen des Projektes sollen Ansätze für eine auf Diagnose und Förderung ausgerichtete vernetzte Lehrerausbildung erprobt und evaluiert werden. Auf der inhaltlichen Ebene soll in der Abstimmung von mathematisch-naturwissenschaftlicher Fachdidaktik, Pädagogischer Psychologie und schulpraktischen Anteilen ein Ausbildungs- und Untersuchungskonzept entstehen, das sowohl über die Fächergrenzen hinweg („horizontal“) als auch innerhalb der einzelnen Teildisziplinen („vertikal“) Diagnose- und Förderkompetenzen als eine zentrale Säule der Lehrerbildung etabliert und die darauf bezogene Professionsentwicklung analysiert. Auf der Basis des im Projekt entwickelten Lernmaterials und Lernumgebungen wird untersucht, wie die Lernenden horizontale und vertikale Vernetzung selbst herstellen, welche Lernangebote dabei wirksam sind und auf welchen Wegen sich dabei der Aufbau von Diagnose- und Förderkompetenz vollzieht.
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Evaluation der Standards in den Naturwissenschaften für die Sekundarstufe I (ESNaS)
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Laufzeit:
Mitarbeiter:
Förderung:
Kooperation:
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2007 - 2013
Dr. Nicola Mittelsten Scheid (†); MA Psych. Stefan Hartman; Dipl. Biol. Nicole Wellnitz, Dr. Julia Schwanewedel, Dr. Kerstin Kremer, Julia Arnold, Kathrin Klöpfel, Melanie Werner
Institut für Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB)
Institut für Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB),
Humboldt Universität Berlin
Universität Duisburg-Essen (Prof. Dr. Fischer, Prof. Dr. Sumfleth)
Universität Lüneburg (Prof. Dr. Walpuski)
Pädagogische Hochschule Weingarten (Prof. Dr. Kauertz)
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Im Rahmen der „Gesamtstrategie der KMK zum Bildungsmonitoring“ sollen zentrale, die Länder vergleichende Überprüfungen des Erreichens von Bildungsstandards erfolgen. Im Kooperationsprojekt ESNaS werden Testinstrumente zu den Kompetenzbereichen der naturwissenschaftlichen Fächer (Fachwissen, Erkenntnisgewinnung, Bewertung, Kommunikation) der Sek. I entwickelt und pilotiert. Grundlage der Aufgabenentwicklung ist ein dreidimensionales Kompetenzmodell, mit dem die Kompetenzbereiche in allen drei naturwissenschaftlichen Fächern abgebildet und theoriebasiert sowie international anschlussfähig modelliert werden.
Der Arbeitsgruppe Biologiedidaktik/Uni Kassel obliegt die fachdidaktische Leitung im Bereich Biologie. Auf der Basis des von den fachdidaktischen Leitungsgruppen aller naturwissenschaftlichen Fächer (Kassel/Duisburg-Essen/Lüneburg/Weingarten) entwickelten Kompetenzmodells erarbeiten Lehrkräfte im Auftrag der KMK bzw. der Länder entsprechende Testaufgaben, die in Präpilotierungs-, Pilotierungs- und Normierungsstudien validiert werden. Außerdem werden Lernumgebungen zum kompetenzorientierten Unterrichten entwickelt und für die Implementation bereit gestellt.
Innerhalb der Erhebungen werden in der Arbeitsgruppe Kassel wissenschaftliche Begleituntersuchungen durchgeführt, z.B. zu Schülerkompetenzen bei wissenschaftlichen Untersuchungen (N. Wellnitz), zum Einfluss des Kontextes auf die Schwierigkeit von Testaufgaben zur Bewertungskompetenz (M. Werner, Dr. J. Schwanewedel), zum Wissenschaftsverständnis (Dr. K. Kremer), zum Einfluss von Aufgabenmerkmalen (S. Hartmann) sowie zur Modellkompetenz (Kooperation mit HU und FU, Berlin).
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Forschungsarbeiten im Fach Biologie zu den naturwissenschaftlichen Kompetenzbereichen
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Laufzeit:
Mitarbeiterinnen:
Förderung:
Kooperation:
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2012-2014
Dr. Nicole Wellnitz, Dr. Julia Schwanewedel, Dr. Kerstin Kremer, Julia Arnold, Kathrin Klöpfel, Melanie Werner
Institut für Qualitätssicherung im Bildungswesen
Humboldt Universität Berlin
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Leistungsunterschiede in Kompetenztests in den Fächern Biologie und Chemie - die Rolle von Interesse und Motivation
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Laufzeit:
Mitarbeiter/innen:
Förderung:
Projektleitung:
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2013-15
DFG
Prof. Dr. Jürgen Mayer
Prof. Dr. Elke Sumfleth (Duisburg-Essen)
Prof. Dr. Maik Walpuski (Duisburg-Essen)
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Ziel des Projekts ist die theoretische Erweiterung eines Modells zur Messung naturwissenschaftlicher Kompetenzen für Schülerinnen und Schüler der Sek. I um den aufgabenbezogenen Einfluss von Interesse und Motivation. Auf der Basis des ESNaS-Modells zur Evaluation der naturwissenschaftlichen Bildungsstandards werden die Kompetenzbereiche ‚Fachwissen’ und ‚Bewerten’ jeweils in den Fächern Biologie und Chemie modelliert. Am Beispiel dieser Kompetenzbereiche wird der Frage nachgegangen werden, inwieweit Interessensfaktoren nach dem „Münchner-Interessenmodell“ sowie Motivationsfaktoren nach dem „Erwartungs-mal-Wert-Modell“ intra- und interindividuelle Leistungsunterschiede in den Kompetenztests erklären..
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Kompetenzstruktur und -niveaus von Methoden naturwissenschaftlicher Erkenntnisgewinnung
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Laufzeit:
Mitarbeiterin:
Förderung:
Kooperation:
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2009-2011
Dr. Nicole Wellnitz
BMBF
Institut für Qualitätssicherung im Bildungswesen,
Humboldt Universität Berlin,
Universität Duisburg-Essen
Universität Osnabrück
Pädagogische Hochschule Weingarten
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Ziel des Forschungsprojektes ist die empirische Fundierung des wissenschaftlichen Arbeitens im Biologieunterricht. Dazu soll der Teilbereich „Naturwissenschaftliche Untersuchungen“ innerhalb der Bildungsstandards Erkenntnisgewinnung modelliert und empirisch validiert werden. Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, inwieweit sich verschiedene Untersuchungsmethoden wie Beobachten, Vergleichen, Ordnen und Experimentieren in einem theoriebasierten Kompetenzstrukturmodell zum wissenschaftlichen Denken als Subkompetenzen abbilden lassen und zur Ausdifferenzierung von Kompetenzunterschieden dienen können. Dazu werden die Untersuchungsmethoden hinsichtlich ihrer spezifisch hypothetisch-deduktiven Erkenntnislogik modelliert und in das Kompetenzstrukturmodell zur „Evaluation der Standards in den Naturwissenschaften für die Sekundarstufe I (ESNaS)“ eingepasst. An zwei Stichproben von Schülerinnen und Schülern, Jg. 9/10 (N=3000) werden Mittels eines standardbasierten (Aufgaben)-Testinstrumentes Kompetenzen, bzw. Subkompetenzen der Erkenntnisgewinnung erhoben. Die Ergebnisse des Vorhabens dienen der wissenschaftlichen Fundierung domänenspezifischer Kompetenzmodelle.
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Effekte des forschenden Lernens auf den Erwerb wissenschaftsmethodischer Kompetenzen – Entwicklung eines praktischen Experimentiertests
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Laufzeit:
Mitarbeiterin:
Förderung:
Kooperation:
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2009 - 2011
Monique Meier
Netzwerk „Empirische Unterrichts und Bildungsforschung (EUBi)“ der Justus-Liebig-Universität
JLU-Netzwerk „Empirische Unterrichts und Bildungsforschung (EUBi)“
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Im Kontext nationaler Bildungsstandards und deren Evaluation vollziehen sich grundlegende Veränderungen in der Förderung, Messung und Bewertung von Schülerleistungen. Die Konzentration auf Kompetenzdiagnostik-, -entwicklung und –förderung gemäß den KMK-Bildungsstandards erfordert zum einen methodische Veränderungen in der Unterrichtsgestaltung und zum anderen auch die Entwicklung von Testinstrumenten zur Überprüfung der einzelnen Kompetenzbereiche. Für den Kompetenzbereich der Erkenntnisgewinnung des Faches Biologie werden wissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen formuliert, die in ihrer Ausführung die mehrere Dimensionen wissenschaftsmethodischer Kompetenzen abbilden. In dem vorliegenden Projekt wird explizit die Dimension der manuellen Fertigkeiten (practical skills) aufgegriffen, die zur Durchführung von experimentellen Untersuchungen von Bedeutung sind. Zur Messung solcher Fähigkeiten soll ein Instrument zum Performance Assessment (praktischer Experimentiertest) entwickelt werden, das es erlaubt, die Rolle der praktischen Experimentierfähigkeiten im Rahmen wissenschaftsmethodischer Kompetenzen zu modellieren.
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