Kassel - Incheon

Der erste Bericht von Ben:

Das kann ja nur eine lange Reise werden... Wurde es auch! 
Wir sind am Montagmorgen um 4:00 Uhr aufgestanden, weil wir ein wenig früher am Flughafen sein wollten/mussten. Hat für den Einen besser geklappt als für die Anderen, weil wir bis spät in die Nacht aufgeräumt, gepackt und getestet haben. Das führte dazu, dass Moritz, Samed und Ich, mit dem Traditionell behafteten Lied "Guten Morgen Sonnenschein" aufgeweckt werden mussten. [Auweia. Anm. der Redaktion]
Nachdem wir wach waren haben wir uns auf den Weg nach Frankfurt zum Flughafen gemacht. Währenddessen haben wir fleißig an dem Klassifikationsmodell, welches wir benutzen um Kugeln in der "Rescue Zone" zu erkennen, weiter gearbeitet. Das hat dazu geführt, dass die Rechner sehr warm liefen und ab irgendeinem Zeitpunkt hat sich das Auto wie eine Heißluftfritteuse angefühlt. Das alles in Kombination mit einer sehr untypischen Musikauswahl war ein sehr guter Start in den Tag. 
Der Flug ging um 10:55 Uhr, wir sollten grobe 3 Stunden früher da sein, da die Wege zum Gate wohl recht weit sein würden - wir saßen ab 8:30 Uhr am Gate…
Drei Plätze im Flugzeug nebeneinander, na geht doch!
6 Stunden erste Etappe. Ein Bild der wartenden Schiffe in der Straße von Hormus ist unten in der Bildersammlung. 
In Abu Dhabi 2 Stunden Aufenthalt. Genug Zeit, um noch etwas zu essen. Aber die Sicherheitskontrolle war dann doch früher. Plötzlich auf unseren Handys: Bitte begeben sie sich zum Gate. Danach hatten wir dann aber doch noch Zeit. 
Abu Dhabi - Incheon 8,5 Stunden, endlich schlafen. Keine drei Nebeneinandersitze, schade. 
Südkorea, die ersten Verständigungsprobleme. Unser Fahrer wollte sich mit uns unterhalten, wir haben aber leider nichts verstanden. Hat er uns veräppelt? Die Kartenapp veräppelt auch, viel zu früh ausm Taxi. Wurde sehr warm mit dem ganzen Gepäck. Die Hotellobby haben wir dann irgendwann auch gefunden.
Das Hotelzimmer ist zwar an Stellen etwas eng aber schick und am wichtigsten: klimatisiert! 
Nach dem Auspacken haben Samed und Moritz angefangen eine Übungsbahn zu bauen, dafür hat Samed Pappe und Papier aus der unter uns liegenden Mall organisiert. 
Als Coach bin ich auch verantwortlich fürs Essen. Macht Andreas ja auch immer. Nur: Kein Supemarkt nur “Spätis” in der Nähe.
Beim Gebäude gegenüber haben wir dann bei einer Pizzaria etwas bekommen, die nicht mal geöffnet hatte, aber der Inhaber fand uns recht cool, weswegen wir trotzdem schon dort essen konnten. 
Im Anschluss haben wir uns auf den nächsten Tag vorbereitet, aber es sind auch schon 35 Stunden ohne richtigen Schlaf vergangen, weswegen wir uns dann Dienstag schon recht früh schlafen gelegt haben.

Hab, wie üblich, alles in einem Video zusammen getragen: https://youtu.be/7QyY93oaBMI