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17.09.2021 08:00

Ulrich-Teichler-Preis 2021 verliehen

Am 16. September 2021 wurden die Ulrich-Teichler-Preise für hervorragende Dissertationen und die Preise der Gesellschaft für Hochschulforschung für hervorragende Abschlussarbeiten in der Hochschulforschung für die Jahre 2020 und 2021 verliehen.

Insgesamt sieben Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler wurden für ihre Leistungen auf dem Gebiet der Hochschulforschung ausgezeichnet. Die Würdigung und feierliche Preisverleihung erfolgte online im Rahmen der digitalen 16. Jahrestagung der Gesellschaft für Hochschulforschung, die vom 16. bis 17. September 2021 organisiert von der Justus-Liebig-Universität Gießen stattgefunden hat.

Der Ulrich-Teichler-Preis für Dissertationen besteht aus einem Druckkostenzuschuss in Höhe von maximal 2000,- € sowie zusätzlich einem Preisgeld von 1000,- €. Die Höhe des Preisgeldes für die prämierten Abschlussarbeiten beträgt 1000,- €.

Der Ulrich-Teichler-Preis wurde 2008 zum ersten Mal vergeben. Der Kasseler Hochschulforscher, Professor Dr. Ulrich Teichler (INCHER Kassel) hat den Preis gestiftet, um junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler anzuregen, sich mit Fragen der Hochschulforschung wissenschaftlich auseinanderzusetzen. Zugleich sollen herausragende Nachwuchsarbeiten zu dieser Thematik stärker in der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden. Die Initiative wurde bis 2013 vom Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft (BMBF) unterstützt.

Die Preisverleihung 2020 war aufgrund der Pandemie entfallen und wurde nun nachgeholt.

Aus den 2020 eingereichten 15 Arbeiten wurden von der Jury die folgenden Preisträger*innen ausgewählt:

Sabine Lauer für ihre Dissertation zu dem Thema „Transformational Governance of Academic Teaching“ an der Technischen Universität Dortmund,

Julian Franken für seine Masterarbeit zu dem Thema „Was beeinflusst den Verbleib in der Wissenschaft? Eine Analyse individueller und kontextueller Faktoren anhand des DZHW Promovierten Panels“ an der Leibniz-Universität Hannover und

Sarah-Rebecca Kienast für ihre Masterarbeit zu dem Thema „Erfolgreich studieren? Eine Analyse primärer und sekundärer Herkunftseffekte anhand des Vergleichs zweier Dekompositionsmodelle“, ebenfalls an der Leibniz-Universität Hannover.

Aus den 2021 eingereichten 27 Arbeiten wurden von der Jury die folgenden Preisträger*innen ausgewählt:

Christina Haas für ihre Dissertation zu dem Thema „Higher Education Trajectories and Social Origin in Germany and the United States: A Comparative Sequence-Analytical Approach“ an der Universität Luxemburg,

Philippe Saner für seine Dissertation zu dem Thema „Daten. Wissenschaft. Gesellschaft. Zur Genese eines transversalen Wissensfeldes“ an der Universität Luzern,

Jessica Schüller für ihre Masterarbeit zu dem Thema „The Role of Labor Market Outcomes in Transnational Education: A Case Study of the Binational Turkish-German University” an der Donau-Universität Krems und

Lisa Zach für ihre Masterarbeit zu dem Thema „Berufliche Übergänge und Employability von First-in-Family Hochschulabsolvent*innen. Ein systematischer Literature Review zu Reproduktionsmechanismen sozialer Ungleichheit“ an der Wirtschaftsuniversität Wien.

Eine Voraussetzung für die Auszeichnung ist, dass ein fundierter Beitrag zur fachlichen und professionellen Weiterentwicklung der Hochschulforschung geleistet wird.

Um die Auszeichnungen können sich Doktorandinnen und Doktoranden sowie Absolventinnen und Absolventen von Hochschulen aus dem deutschsprachigen Raum (A, CH, D, LI, LU) bewerben. Die Verfasserinnen und Verfasser müssen nicht Mitglied der Gesellschaft für Hochschulforschung sein. Über die eingereichten Arbeiten entscheidet eine vom Vorstand der Gesellschaft für Hochschulforschung eingesetzte Jury, der Hochschulforscherinnen und Hochschulforscher aus unterschiedlichen Disziplinen angehören.

Kontakt: Gesellschaft für Hochschulforschung, Dr. Roland Bloch (roland.bloch@zsb.uni-halle.de)

www.gfhf.net/nachwuchspreise/