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28.09.2021 | Tagung

Wie­der­ho­lung und Va­ria­ti­on. Re­pe­ti­ti­ve Mus­ter in Ge­sprä­chen der Frü­hen Neu­zeit

Die Wiederholung ist ein basales kulturellesTun, das in allen Bereichen des menschlichen Lebens und Handelns vorkommt, so auch in der Kommunikation. Die interdisziplinäre Tagung fragt nach der Kreativität repetitiver Gesprächsmuster in der Frühen Neuzeit.
Expert:innen aus Geschichts-, Sprach- und Literaturwissenschaft untersuchen an verschiedenen Textzeugnissen aus Mittelalter und Früher Neuzeit in deutscher, spanischer, französischer und englischer Sprache und Literatur die Spannung zwischen der scheinbaren Identität der Wiederholung und ihrem Potenzial, kreativ Differenzen zu erzeugen.
Erkundet werden dabei die fundamentalen sprachlichen und kulturellen Funktionszusammenhänge dieses Wechselverhältnisses von Wiederholung und Variation:
Sind repetitive Gesprächsmuster gemeinschaftsstiftend oder schärfen sie Gegensätze? Ist die Wiederholung ein orientierendes Kompositionsprinzip oder wirkt sie qua Variation destabilisierend auf Redekonstellationen? Steht sie fürKontinuität und Festigung sprachlicher Ausdrucksformen oder für die Möglichkeit kreativer Erneuerung?

Wir freuen uns schon sehr darauf, präsent, dreidimensional, echt & in Farbe in den wissenschaftlichen Austausch treten zu können.

Veranstalterinnen: Prof. Dr. Nikola Roßbach und Prof. Dr. Angela Schrott

Wenn Sie Interesse haben teilzunehmen, wenden Sie sich bitte per Email an Nikola Roßbach: n.rossbach[at]uni-kassel[dot]de. Wegen der Corona-Bestimmungen ist die Gästezahl auch im größten Saal der Tagungsstätte leider begrenzt.