Pro­fil

Landschaften zu bewerten, zu planen und zu entwickeln hat politische und soziale Dimensionen. Diese hängen mit Fragen von Demokratie, Gerechtigkeit, Beteiligung und Macht zusammen. Daher adressiert das Fachgebiet ‚Landschaftsplanung und Kommunikation‘ sozialwissenschaftliche Aspekte der Gestaltung von Planungs- und Entscheidungsprozessen im Bereich von Landschaftsplanung, Raumentwicklung und Naturschutz.

In konzeptioneller Hinsicht geht es um die Nutzung politik- und kommunikationswissenschaftlicher Theorien und Methoden für die empirische Planungsforschung. Im Zentrum stehen dabei Diskurstheorie, Gouvernementalität sowie neo-institutionalistische Governance-Theorien in Verbindung mit Methoden der qualitativ-empirischen Sozialforschung. Ein besonderer Fokus liegt auf den Möglichkeiten, die Geographische Informationssysteme (GIS) für eine beteiligungsorientierte Landschaftsentwicklung bieten.

Momentan hat das Fachgebiet in Forschung und Lehre die folgenden Arbeitsschwerpunkte:

  • Planerische Beteiligungs- und Kommunikationsprozesse, zum Beispiel im Hinblick auf den Einsatz digitaler Verfahren, die Reaktivierung der kommunalen Landschaftsplanung, die Bearbeitung tiefgreifender Konflikte sowie den Umgang mit populistischen Strömungen bei Themen wie der Energiewende
  • Sozial-ökologische Transformationen und weltweite Gerechtigkeit im Kontext von Naturschutz und Landschaftsentwicklung; Implikationen für die Selbstverständnisse von Planungs-Akteur:innen
  • Konkurrierende Leitbilder in Naturschutz und Landschaftspflege, zum Beispiel in Zusammenhang mit den Kontroversen über die Verwendung ökonomisch geprägter Konzepte wie ‚Ökosystemleistungen‘ und ‚Naturkapital‘

Das Fachgebiet ist auch für die grundständige GIS-Lehre des Fachbereichs 06 verantwortlich.

 

Wer­de Teil un­se­res Teams!

... am Fachgebiet Landschaftsplanung und Kommunikation erwarten dich ein inspirierendes Umfeld, eine kollegiale Arbeitsatmosphäre, exzellente Forschung und engagierte Lehre. Internationale Vernetzung, persönliche Karriereförderung, Familienfreundlichkeit sowie die Orientierung an ökologischer Nachhaltigkeit sind für uns selbstverständlich.

Für wissenschaftliche Mitarbeiter:innen ist es essentiell, eine Qualifikationsarbeit anzufertigen. Dabei kann es sich – je nach bereits vorhandener Qualifikation – um eine Dissertation (Doktorarbeit) oder eine Habilitationsschrift handeln. 

Am Fachgebiet Landschaftsplanung und Kommunikation wird die Betreuung von Doktorand:innen und Habilitand:innen ernst genommen. Wir unterstützen dich bei der Eingrenzung des Themas und der Forschungsfragen, bei der Methodenwahl und vielem anderen mehr. Außerdem fördern wir die Teilnahme an wissenschaftlichen Konferenzen und Promovierenden-Netzwerken.

Darüber hinaus gibt es Angebote und Informationen der Universität Kassel für Promovierende:

Informationen für Habilitierende: bitte hier klicken.

Alle Qualifikationsarbeiten wissenschaftlicher Mitarbeiter:innen werden von Prof. Leibenath betreut, der auch als Erstgutachter fungiert.

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