Pro­mo­ti­ons­ver­fah­ren

Auch während Ihrer aktiven Promotionsphase möchten wir Ihnen neben dem formalen Ablauf nützliche Informationen auf dieser Seite zur Verfügung stellen:

Ab­lauf des Pro­mo­ti­ons­ver­fah­rens

  1. 1. Dis­ser­ta­ti­on ver­fas­sen

    • Ich beachte die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis. 
    • Ich habe mich über den Umgang mit Forschungsdaten informiert.
  2. 2. Jah­res­ge­sprä­che

    • Ich treffe mich zu den in der Betreuungsagenda verabredeten Zeiten mit meiner Betreuungsperson, um den Stand meiner Arbeit und die weitere Planung zu besprechen. 
  3. 3. Wei­ter­qua­li­fi­zie­rung

  4. 4. Frist ver­län­gern

    Verlängerungsmöglichkeiten der Abgabe der Dissertation

    Die Annahme als Doktorandin bzw. Doktorand ist auf fünf Jahre befristet. Auf Antrag kann die Frist um maximal zwei weitere Jahre verlängert werden. Hierfür ist der

    1. Antrag auf Verlängerung der Annahme auszufüllen,
    2. mit einer groben Zeitplanung zu versehen und
    3. mit der Betreuungsperson abzusprechen und von dieser mit zu unterzeichnen. 

    Der Antrag ist spätestens drei Monate vor Ablauf der Annahmefrist in der Promotionsgeschäftsstelle einzureichen. 

     

    Antrag

    Die Promotionsgeschäftsstelle reicht den unterschriebenen Antrag im Anschluss an den Promotionsausschuss des zuständigen Fachbereichs weiter. Sobald das Ergebnis vorliegt, wird dieses der Doktorandin bzw. dem Doktoranden per Bescheid mitgeteilt. 

  5. 5. Vor­be­rei­tung Ab­ga­be

    • Vor dem Einreichen der Dissertation vergewissere ich mich, dass das Format und das äußere Erscheinungsbild meiner Dissertation den Vorgaben entspricht. 
    • Jedem Dissertationsexemplar füge ich eine unterschriebene Erklärung bei, dass die Arbeit im Einklang mit den Grundsätzen guter wissenschaftlicher Praxis erstellt wurde. 
    • Auf dem Titelblatt sind alle erforderlichen Angaben vermerkt. 
    • Ich spreche mit meiner Betreuungsperson über mögliche Gutachterinnen und Gutachter meiner Dissertation. 

    Informationen zum Format und äußeren Erscheinungsbild finden Sie im Merkblatt Hinweise zur Einreichung der Dissertation. Im Merkblatt sind außerdem weitere Informationen zur Wahl der Gutachterinnen und Gutachter enthalten. 

  6. 6. Haupt­ver­fah­ren

    Antrag auf Eröffnung des Hauptverfahrens

    Wenn nach Rücksprache mit Ihrer betreuenden Person die Dissertation eingereicht werden kann, müssen Sie die Eröffnung des Hauptverfahrens beantragen. Hierfür gehen Sie wie folgt vor:

    • Ich fülle den Antrag auf Eröffnung des Hauptverfahrens aus.
    • Den Antrag reiche ich gemeinsam mit den folgenden Unterlagen in der Promotionsgeschäftsstelle ein:
      • 6 gebundene Dissertationsexemplare (bei einer kumulativen Dissertation sind i.d.R. 7 Exemplare einzureichen)
      • Eine elektronische Version der Dissertation (CD-ROM; DVD, USB-Stick), abgespeichert entweder als PDF oder docx.
      • Zusätzliche elektronische oder audiovisuelle Dokumente müssen jedem Dissertationsexemplar auf einem separaten portablem Speichermedium beigefügt werden.
      • Eine einfache Kopie des Titelblattes der Dissertation.
      • Sofern die Annahme als Doktorandin bzw. Doktorand mit Auflagen verbunden war: Nachweise über das erfolgreiche Erbringen der Auflagen.

    Sobald Ihre Unterlagen vollständig in der Promotionsgeschäftsstelle eingegangen sind, wird das Promotionshauptverfahren eröffnet. Dieses nimmt in der Regel mehrere Monate in Anspruch. Zunächst

    1. werden der Promotionsgeschäftsstelle die vom Promotionsausschuss bestätigten Gutachter*innen mitgeteilt.
    2. Jede Gutachterin bzw. jeder Gutachter erhält ein Exemplar der Dissertation. Die jeweiligen Gutachten werden der Promotionsgeschäftsstelle in der Regel innerhalb von 10 Wochen übersandt
    3. Über das Ergebnis der Gutachten wird Sie die Promotionsgeschäftsstelle informieren.
    4. Wird in allen Gutachten die Annahme der Dissertation empfohlen, muss diese zusammen mit den Gutachten im Dekanat des Fachbereichs, an dem der Doktorgrad erworben wird, für mindestens 14 Tage ausgelegt werden. 
    5. Nach Ablauf der Auslegungsfrist entscheidet der Promotionsausschuss, ob die Dissertation angenommen wird. Hierüber erhalten Sie einen schriftlichen Bescheid. 

    Nähere Informationen zum beschriebenen Ablauf entnehmen Sie bitte dem Merkblatt Das Promotionshauptverfahren – Nach der Einreichung der Dissertation bis zur Disputation.

  7. 7. Dis­pu­ta­ti­on

    • Sobald ich von der Promotionsgeschäftsstelle den Bescheid über die Annahme der Dissertation erhalten habe, setze ich mich mit meiner Betreuungsperson bzw. der zuständigen Dekanatsverwaltung zwecks Organisation des Disputationstermins in Verbindung. 
    • Ich informiere mich, ob ich für die Aufnahme einer Arbeit im Ausland oder bei der Rückkehr in mein Heimatland eine Legalisierung oder Apostille für meine Doktorurkunde benötige.

    Die Disputation soll eineinhalb Stunden bis maximal zwei Stunden dauern. Dabei wird die Dissertation vor der Promotionskommission verteidigt. Außerdem werden ausgewählte Probleme des Fachs und angrenzende Gebiete anderer Fächer sowie der Forschungsstand in diesen Fächern thematisiert.

    Nähere Informationen finden Sie im Merkblatt Das Promotionshauptverfahren – Nach der Einreichung der Dissertation bis zur Disputation. 

  8. 8. Ver­öf­fent­li­chung

    Bevor Ihnen die Doktorurkunde ausgehändigt werden kann, muss Ihre Doktorarbeit der wissenschaftlichen Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Veröffentlichung muss innerhalb von zwei Jahren nach der Disputation erfolgen. Hierfür sind folgende Schritte erforderlich:

    Druckfreigabe 

    • Ich reiche meiner Betreuungsperson eine Zusammenfassung meiner Dissertation in deutscher und eine in englischer Sprache ein. Beide Versionen müssen jeweils den Umfang einer Seite betragen. 
    • Ich bitte meine Betreuungsperson darum, die offizielle Druckfreigabe gemeinsam mit den Zusammenfassungen über das Dekanat / Rektorat an die Promotionsgeschäftsstelle zu schicken.

    Für die Veröffentlichung stehen mehrere Möglichkeiten zur Auswahl

    Nähere Informationen zu den Veröffentlichungsmöglichkeiten entnehmen Sie bitte dem Merkblatt zur Veröffentlichung.

     

    Besonderheit kumulative Dissertation

    Bei einer kumulativen Dissertationen sind hinsichtlich der Veröffentlichung die in den Besonderen Bestimmungen für Promotionen an der Universität Kassel des jeweiligen Fachbereichs genannten Regelungen zu beachten. 

  9. 9. Dok­tor­ur­kun­de und Alum­ni­netz­werk

    Sobald der Veröffentlichungsnachweis der Promotionsgeschäftsstelle vorliegt, kann Ihnen die Doktorurkunde ausgehändigt werden. Bereits bei der Einreichung der Dissertation hatten Sie angegeben, ob die Urkunde in deutscher oder englischer Sprache ausgestellt werden sollte. 

    Wir weisen darauf hin, dass Sie den Doktortitel erst ab Erhalt der Urkunde führen dürfen. In dem Zeitraum zwischen der Disputation und dem Erhalt der Doktorurkunde ist dies nicht zulässig.