Wirt­schafts­be­trieb Hes­si­sche Staats­do­mä­ne Fran­ken­hau­sen

Von den Flächen (ca. 316 ha) der Hessischen Staatsdomäne Frankenhausen, mit einer durchschnittlichen Bodenpunktzahl von 60 (Spanne: 38-87 Bodenpunkte) werden vom Wirtschaftsbetrieb derzeit 207 ha der Gesamtbetriebsfläche als Ackerland und 39 ha als Grünland bewirtschaftet. Dem landwirtschaftlichen Versuchswesen stehen über 40 ha exklusiv für Feldversuche zur Verfügung und weitere 24 ha dienen als Blüh- und Naturschutzbereiche der Biotopvernetzung.

Der Betrieb verfügt über umfangreiche Gebäudekapazitäten, die seit Sommer 1998 unter Denkmalschutz stehen.

Auf der Domäne wurde seit 1998 eine Milchviehherde mit ca. 100 Kühen der vom Aussterben bedrohten Zweinutzungsrasse "Deutsches Schwarzbuntes Niederungsrind" aufgebaut. Die gesamte weibliche Nachzucht bleibt zur Bestandsergänzung bzw. zur Mast auf dem Betrieb. Derzeit vervollständigen vier Bullen die Rinderherde.
2010 wurde ein Altgebäude zu einem Winter-Legehennenstall für 700 Legehennen umgebaut. Im Sommer leben die Hühner in einem selbstentwickelten Mobilstall auf Ackerfutterflächen.