Lau­fen­de und frü­he­re For­schungs­pro­jek­te an der Uni­ver­si­tät Kas­sel

Lau­fen­de und frü­he­re For­schungs­pro­jek­te an der Uni­ver­si­tät Göt­tin­gen

„Quality of tomatoes in low-input conditions“,

Promotion Cut Erika (Stipendiatin Abteilung Qualität Pflanzlicher Erzeugnisse). Prof. Pawelzik ist Erstbetreuerin.

Zusammenarbeit mit Prof. Pawelzik, Qualität Pflanzlicher Erzeugnisse, Dr. Ulrich, JKI, Institut für ökologische Chemie, Pflanzenanalytik und Vorratsschutz.

  • Wie groß ist die genotypische Variation unter low-input Bedingungen?
  • Wie weit hängt die Leistung von der Züchtungsumwelt (konventionell-ökologisch; Jahr der Inverkehrbringung; Anbausystem) ab?
  • Kann die Qualität unter low-input Bedingungen (niedrige Temperatur; geringe Einstrahlung) züchterisch verbessert werden?

„Züchterische Verbesserung des Geschmacks von Tomaten durch sensorische und Marker gestützte Selektion“,

Promotion Julia Hagenguth. Gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur.

Dieses Projekt ist Teil des Verbundprojekts „Partizipative Entwicklung von Qualitäts Tomaten für den nachhaltigen regionalen Anbau“ mit den Abteilungen Qualität pflanzlicher Erzeugnisse (Koordination) und Marketing für Lebensmittel und Agrarprodukte, Universität Göttingen; Fachgebiet Gemüseproduktion und Verarbeitung, Hochschule Osnabrück; Gemüsebauzentrale Papenburg, Culinaris, weiteren Aktiven in der ökologischen Wertschöpfungskette. Es soll untersucht werden, wie mit modernen Züchtungsmethoden gezielt auf verbesserten Geschmack selektiert werden kann. Schritte dazu sind

  • die Untersuchung und Optimierung der „Züchterischen Sensorik“, bei der sehr viele Genotypen von einem kleinen Team verkostet werden,
    (Hagenguth, J., Kanski, L., Kahle, H., Naumann, M., Pawelzik, E., Becker, H. C., Horneburg, B. 2022: Breeders' Sensory Test: A new tool for early selection in breeding for tomato (Solanum lycopersicum) flavour. Plant Breeding, 141:96–107. doi: 10.3390/su132112326)
  • die Bestimmung von QTL für Substanzen, die besonders geschmacksrelevant sind,
  • die Identifikation von SNP molekularen Markern, die mit hervorragendem Geschmack assoziiert sind und
  • der Vergleich von sensorischer und Marker gestützter Selektion.

“Improving peas for organic production: Weed tolerance and nitrogen allocation”,

Promotion Chi Thanh Tran.

Unterstützt durch das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Zusammenarbeit mit Getreidezüchtung Peter Kunz; FibL Schweiz; Norddeutsche Pflanzenzucht Hans-Georg Lembke KG, Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen, Eiweißfutter aus Niedersachsen.

  • Was ist der Ideotyp für den ökologischen Anbau im Spannungsfeld von Beikrauttoleranz und Standfestigkeit?
  • Können Genotypen mit hervorragenden N-Gehalten und N-Mengen in Stroh und Same identifiziert und züchterisch genutzt werden?
    (Tran, C. T., Becker, H. C., Horneburg, B. 2022: Agronomic performance of normal-leafed and semi-leafless pea (Pisum sativum L.) genotypes. Crop Science. doi: 10.1002/csc2.20746; Tran, C. T., Beissinger, T. M., Becker, H. C., Horneburg, B. (2022): Genetic diversity of pea (Pisum sativum L.) genotypes differing in leaf type using SNP markers. Research Square, Preprint. doi: 10.21203/rs.3.rs-1870724/v1.)

“Characterization of novel sources of resistance to Phytophthora infestans (late blight) in organic fresh market tomato”,

Promotion Rahul P. Raj

Kooperation mit Culinaris – Saatgut für Lebensmittel; Lohmann’s Hof Gärtnerei.

„Standortspezifische Populationsentwicklung durch natürliche Selektion am Beispiel der Linse“,

Promotion Michael Ruland.

Das Projekt wurde durch die DFG gefördert. Kooperation mit Institute of Applied Plant Nutrition und Prof. Dittert, Abteilung Pflanzenernährung und Ertragsphysiologie.
Die Entwicklung der Biodiversität im on-farm Management und die Standortanpassung als Hofsorte wurde an drei Sorten und drei Standorten untersucht. Die zentralen Fragen sind:

  • Sind durch natürliche Selektion innerhalb des für evolutive Prozesse relativ kurzen Zeitraums von 10 Generationen Veränderungen zu erwarten?
  • Kommt es dabei zu einer standortspezifischen Anpassung?
  • Welche Bedeutung hat die Samengröße für die natürliche Selektion?
  • Welche Rolle spielt eine unterschiedliche Wasserversorgung bei standortspezifischer Differenzierung?

"Ausweitung des Sojaanbaus in Deutschland durch züchterische Anpassung sowie pflanzenbauliche und verarbeitungstechnische Optimierung".

Im Rahmen des Projekts wurde ein System zur Selektion auf Beikraut-Toleranz entwickelt und die Selektion auf Frosttoleranz untersucht.

Förderung durch BMELV – BÖLN. Kooperation mit Technologiezentrum Augustenberg, Sojaförderring, Fachhochschule Osnabrück, FibL D und CH, JKI, Life Food GmbH, Naturland e.V., Universität Hohenheim, Universität Kassel, Agroscope Changins-Wädenswil / CH, Universität für Bodenkultur / A, Pflanzenzucht Oberlimpurg.

Im Rahmen des Projekts wurde ein System zur Selektion auf Beikraut-Toleranz entwickelt und die Selektion auf Frosttoleranz untersucht.

„Radicchio und Zuckerhut (Cichorium intybus var. foliosum) - Entwicklung von Populationen und Züchtungsmethodik für den ökologischen Gemüsebau“.

In Zusammenarbeit mit dem Kultursaat e.V. und gefördert durch BÖLN. Radicchio und Zuckerhut bereichern das Spektrum der späten und lagerfähigen Freilandsalate im Gemüsebau, aber das dem ökologischen Erwerbsanbau zur Verfügung stehende Sortenangebot ist begrenzt. Die wenigen angebotenen samenfesten Sorten entsprechen meist nicht den aktuellen Anforderungen. Im Projekt wurden Populationen für den ökologischen Erwerbsgemüsebau und züchterische Methoden, die mit den Prinzipien und Richtlinien des Ökolandbaus vereinbar sind, entwickelt. Wichtige Eigenschaften sind Ertrag und Ertragssicherheit, Einheitlichkeit, Pflanzengesundheit und hervorragende sensorische Qualität.

Der Abschlussbericht ist verfügbar. Um die Züchtung zu optimieren, wurden

  • die Inzuchtdepression durch Vergleich von Selbstungs- mit Populations-Saatgut quantifiziert,
  • spaltende Populationen entwickelt,
  • verschiedene Überwinterungsmethoden verglichen und
  • Methoden zur Verkürzung des Lebenszyklus entwickelt.

Culinaris

Kofinanziert durch die EU – EFRE. Zusammenarbeit mit ARCHE NOAH, der Abteilung Qualität Pflanzlicher Erzeugnisse der Uni Göttingen sowie verschiedenen Saatgutfirmen und Jungpflanzenbetrieben. Als Ausgründung entstand "Culinaris - Saatgut für Lebensmittel". Teilprojekte:

  • Selektion, Anmeldung und Vermarktung neuer Tomatensorten für das Freiland. Leistungsfähigkeit und Qualität historischer Tomaten in ökologischem low input Anbau.
  • Leistungsfähigkeit und Qualität genetischer Ressourcen von Blattgemüse der Arten Brassica rapa, B. napus, B. juncea, B. carinata, Diplotaxis tenuifolia, D. muralis und Eruca sativa in Topf- und Beetkultur.
  • Charakterisierung von Grünkohl-Landsorten (Brassica oleracea) aus Handel und Sortenerhaltung nach Leistungsfähigkeit und Qualität in ökologischem Anbau.
  • Aichholz, C., Becker, H. C., Horneburg, B. (2022): Recurrent haploid selection in a population of sweet corn (Zea mays convar. saccharata). Plant Breeding. doi: 10.1111/pbr.13042. [PDF]
  • Erika, C., Ulrich, D., Naumann, M., Smit, I., Horneburg, B., Pawelzik, E. (2022) Flavor and Other Quality Traits of Tomato Cultivars Bred for Diverse Production Systems as Revealed in Organic Low-Input Management. Frontiers in Nutrition 9:916642. doi: 10.3389/fnut.2022.916642. [PDF]
  • Hagenguth, J., Kanski, L., Kahle, H., Naumann, M., Pawelzik, E., Becker, H. C., Horneburg, B. (2022): Breeders' Sensory Test: A new tool for early selection in breeding for tomato (Solanum lycopersicum) flavour. Plant Breeding, 141(1):96–107. doi: 10.1111/pbr.12994.
  • Horneburg, B., Volk, M. (2022): Anleitung zum Kreuzen von Tomaten. Lehrvideo. url: https://youtu.be/XjnxPgQq7FI
  • Kotschi, J., Schrimpf, B., Waters-Bayer, A., Horneburg, B. (2022): Financing Organic Plant Breeding–New Economic Models for Seed as a Commons. Sustainability 14:10023. doi: 10.3390/su141610023. [PDF]
  • Tran, C. T., Becker, H. C., Horneburg, B. (2022): Agronomic performance of normal-leafed and semi-leafless pea (Pisum sativum L.) genotypes. Crop Science. doi: 10.1002/csc2.20746.
  • Tran, C. T., Beissinger, T. M., Becker, H. C., Horneburg, B. (2022): Genetic diversity of pea (Pisum sativum L.) genotypes differing in leaf type using SNP markers. Research Square, Preprint. doi: 10.21203/rs.3.rs-1870724/v1.
  • Chea, L., Erika, C., Naumann, M., Smit I., Horneburg, B., Pawelzik, E. (2021): Morphological, Leaf Nutrient, and Fruit Quality Characteristics of Diverse Tomato Cultivars under Organic Low-Input Management. Sustainability 13:12326. doi: 10.3390/su132112326.
  • Vollenweider, C., Finckh, M. R., Weedon, O., Buhmann, K., Eder, B., Spieß, H., Horneburg, B., Vogt-Kaute, W., Ebert, U., Völkle, H., Locher, M., Weyermann, V., Haak, A. (2021): Agronomic performance of heterogenous cereal populations. Organic World Congress, Rennes, France, 8.–10. September, 2021. url: https://orgprints.org/id/eprint/42344/.
  • Zörb, C., Piepho, H.-P., Zikeli, S., Horneburg, B. (2020): Heritability and variability of quality parameters of tomatoes in outdoor production. Research, Bd. 2020, Artikel-ID: 6707529. doi: 10.34133/2020/6707529.
  • Eder, B., Vollenweider, C., Buhmann, K., Spieß, H., Trautwein, F., Vogt-Kaute, W., Ebert, U., Völkle, H., Rost, S., Horneburg, B. (2019): Leistungsprüfung offen-abblühender Maispopulationen. 15. Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau. url: https://orgprints.org/36175/.
  • Eder B, Vollenweider C, Buhmann K, Horneburg, B. (2019): Moderne Maispopulationen als Alternative zu Hybridsorten. Lebendige Erde 4:33–35.
  • Mohammed, A.E., Smit, I., Pawelzik, E., Keutgen, A.J., Horneburg, B. (2019): Organically-grown outdoor tomato: fruit mineral nutrients, potential contribution to human diets and plant infection by Phytophthora infestans. Org. Agr. doi: 10.1007/s13165-019-00253-7.
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  • Horneburg, B., Becker, H.C. (2018): Spontaneous outcrossing in tomato depends on cultivar and environment and varies between individual flowers. Plant Breed. 137:638–643. doi: 10.1111/pbr.12600.
  • Horneburg, B., Rehberg, M. (2017): Die Tomatensorte ‘Sunviva’ ist nicht patentierbar. Gemüse 11/2017:58.
  • Holzinger, A., Rehberg, M., Horneburg, B. (2017): Ökologisch produzierte Tomatenjungpflanzen für Hobbygärtner. Gemüse 9/2017:48–49.
  • Kotschi, J., Rehberg, M., Horneburg, B. (2017): Open-Source Seeds and the Tomato cultivar Sunviva. SAVE e-News 2/2017. url: http://www.save-foundation.net/en/medias/enews-en.
  • Kotschi, J., Rehberg, M., Horneburg, B. (2017): Open-Source Seeds und die Tomate Sunviva. SAVE e-News 2/2017. url: http://www.save-foundation.net/de/medien/enews.
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  • Horneburg, B. (2009): Die Pastinake – eine Bereicherung für Garten und Küche. Gartenrundbrief 6/2009:4–6. www.gartenrundbrief.de
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  • Horneburg, B. (2003a): Standortspezifische Sortenentwicklung - eine Studie mit Landsorten der Linse. Schriften zu Genetischen Ressourcen Band 21. Informationszentrum Biologische Vielfalt, Bonn. url: https://www.genres.de/das-ibv/unsere-publikationen/#c8213.
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  • Ehrentraut, R. und Horneburg, B. 2003: Die Palmen Ostfrieslands unter besonderer Berücksichtigung der Kohlartigen. Schriften zu Genetischen Ressourcen Bd. 20: Biologische Vielfalt für Ernährung, Land- und Forstwirtschaft: S. 89–92.
  • Ehrentraut, R. und Horneburg, B. 2003: Die Palmen Ostfrieslands Viehfutter und Gemüse zugleich. Arche Nova 1/2003:14–15.
  • Horneburg, B. (2000a): Chancen und Einschränkungen der Saatgutarbeit am Beispiel von Linsen-Landsorten. Schriften zu Genetischen Ressourcen Bd. 13: Erhaltung und Nutzung regionaler landwirtschaftlicher Vielfalt – von der Verpflichtung zur Umsetzung. S. 61–63.
  • Horneburg, B. (2000b): On-farm development of German landraces of lentil (Lens culinaris Medik.): An example of a strategy. In: Laliberté, B., L. Maggioni, N. Maxted, V. Negri, compilers: ECP/GR In situ and On-farm Conservation Network. Report of a joint meeting of a Task Force on Wild Species Conservation in Genetic Reserves and a Task Force on On-farm Conservation and Management, 18.–20.5.2000, Isola Polvese, Italy: S. 48–49. International Plant Genetic Resourses Institute, Rome, Italy.
  • Horneburg, B. (1999): Landsorten der Linse aus Genbankbeständen – anbauwürdig auf Grenzertragsstandorten. Mitt. Ges. Pflanzenbauwiss. 12:107–108.
  • Horneburg, B. (1999): Was in jeder Packung Saatgut steckt. Aspekte einer alternativen Pflanzenzüchtung. Bauernstimme 5:15.
  • Horneburg, B. und Becker, H. C. (1998a): Landsorten der Linse - von der Genbank über den Acker in den Magen. Schriften zu Genetischen Ressourcen Bd. 8: Züchterische Nutzung pflanzengenetischer Ressourcen, S. 235–238.
  • Horneburg, B. und Becker, H. C. (1998b): Landsorten der Linse - von der Genbank über den Acker in den Magen. Berater-Rundbrief 2/98, S. 11. Stiftung Ökologie und Landbau, Bad Dürkheim.
  • Horneburg. B. (1997): Sortenamt mit zwiespältiger Samenspende. Positive und negative Aspekte der Debatte um die Zulassung von Landsorten. Bauernstimme 10:7.
  • Horneburg, B. (1997): Saatgut ohne Gentechnik. GID 122:19-22. Horneburg B (1996) Kartoffeln in der Provinz Ayopaya, Bolivien – Einflüsse auf das Sortenspektrum. Biopoly 7:5–7.
  • Horneburg, B. (1995): Plädoyer für eine eigenständige Vermehrungs- und Züchtungsarbeit mit Kulturpflanzen. Biopoly 2:8–9.
Seit 2019Mitarbeiter im Fachgebiet Ökologische Pflanzenzüchtung und Agrarbiodiversität
2013–2019Leiter der Fachgruppe Genetische Ressourcen und Ökologische Pflanzenzüchtung an der Georg-August-Universität Göttingen, die umfangreich von der Software AG – Stiftung gefördert wurde. In Forschung und Entwicklung Arbeit mit verschiedenen landwirtschaftlichen und gärtnerischen Kulturen in internationaler Kooperation mit Wissenschaft, Praxis, der ökologischen Züchtung, dem Saatguthandel, der Beratung und Initiativen.
Seit 2015Mitglied der Steuerungsgruppe der neu eingerichteten IFOAM Seeds Plattform als erstem globalen Dach für die ökologische Pflanzenzüchtung.
2003–2013Gründer und Leiter der Arbeitsgruppe Standortanpassung und Ökologische Pflanzenzüchtung an der Georg-August-Universität Göttingen, Abteilung Pflanzenzüchtung.
1999–2003Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Georg-August-Universität Göttingen, Abteilung Pflanzenzüchtung.
 Promotion mit der Arbeit “Standortspezifische Sortenentwicklung - eine Studie mit Landsorten der Linse“.
 Publikation eines Leitfadens für den ökologischen Anbau von Linsen inkl. der Züchtung on farm „Frischer Wind für eine alte Kulturpflanze! Linsen im ökologischen Anbau, ihre Geschichte und Verwendung“.
1996Beginn der Lehre zu ökologischer Pflanzenzüchtung in Witzenhausen.
Internationale Kontakte mit vielen Öko-ZüchterInnen und Erhaltungsorganisationen.
10/1995–3/1996ASA-Stipendium für ein Studienvorhaben in der Ostabdachung der Anden in Bolivien. Untersuchung der sozialen, landwirtschaftlichen und politischen Gründe für Sortenwechsel. Kooperation mit der Fundación para la autogestión y el medio ambiente. Bericht “El cambio de variedades de papa en algunas comunidades en la sección Independencia, Ayopaya, Departamento Cochabamba“.
Seit 1991Biodynamische Züchtung und Saatgutproduktion in Saatgut-Gärtnereien in Süd-Niedersachsen und West-Thüringen.
1990Mitgründer der AG für ökologisches Saatgut, später in Dreschflegel umbenannt. Mitarbeit im Initiativkreis für Gemüsesaatgut aus biologisch-dynamischem Anbau, aus dem später Kultursaat e.V. und Bingenheimer Saatgut AG hervorgingen.
9/1988–4/1994Studium der Biologie an der Georg-August-Universität Göttingen. Hauptfächer Botanik, Bodenkunde und Phytopathologie.
 Diplomarbeit “Sortenabhängigkeit von Entwicklungsverlauf und Nachernteverhalten bei Möhre und Kopfsalat in biologisch-dynamischem und konventionellem Anbau“
9/1987–6/1988Studienjahr biologisch-dynamische Landwirtschaft und Gartenbau am Emerson College, Forest Row / England. Leitung: Prof. Herbert H. Koepf
5/1986–5/1987Praktikum in der Camphill-Gemeinschaft Hogganvik Landsby in Südwest-Norwegen. Arbeiten und Leben mit Seelenpflege bedürftigen Erwachsenen in der Land- und Forstwirtschaft und in der ländlichen Hauswirtschaft.
9/1984–4/1986Zivildienst in der Sozialstation Lurup-Osdorfer Born in Hamburg.

Bachelor-Studiengang:

  • H94 – Gemüse: Anbautechnik und Züchtung

Master-Studiengang:

  • L13 – Angewandte Methoden der Pflanzenzüchtung
  • L32 – Ökologische Pflanzenzüchtung
  • P13 – Agrobiodiversity and Plant Genetic Resources