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17.07.2019 19:56

FG SWW evaluiert mittelhessische Kläranlagen im Auftrag des HLNUG

Hessen hat mit einem „Phosphor-Programm“ für Kläranlagen im Rahmen ihres Maßnahmenprogramms für die Jahre 2015 – 2021 zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie eine bundesweite Vorreiterrolle zur Reduzierung von Phosphoreinträgen in die Oberflächengewässer übernommen. Eine der Ursachen für das Verfehlen des Ziels der EU-Wasserrahmenrichtlinie, nämlich den „guten ökologischen Zustand“, ist der Eutrophierungszustand der meisten hessischen Oberflächengewässer. In Mittelhessen wurden bzw. werden ca. 120 Kläranlagen der Größenklassen 2 bis 5 nachgerüstet und verfahrenstechnisch optimiert. 

Im Rahmen der vom Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) beauftragten Studie sollen die bisher vorliegenden Betriebsergebnisse und Erfahrungen für die Region Mittelhessen systematisch ausgewertet und evaluiert werden. Die Tätigkeiten hierzu sollen im ersten Quartal 2020 abgeschlossen sein.