All-Gender-Toiletten

Warum All-Gender-Toiletten?

Die Universität Kassel versteht sich als geschlechtergerechte, familiengerechte, offene, inklusive und interkulturelle Hochschule. Sie verpflichtet sich zur Anerkennung gesellschaftlicher Vielfalt und zur Ermöglichung von Teilhabe. Dies zeigt sich nicht zuletzt im Zugang zu adäquaten und sicheren Toilettenanlagen.

Dies betrifft nicht nur Fragen der Barrierefreiheit, sondern auch Fragen der Geschlechtervielfalt. Gegenwärtig sind die meisten Toiletten in öffentlichen Gebäuden geschlechtsspezifisch in Frauen- und Männertoiletten aufgeteilt. Diese ausschließlich binäre Aufteilung kann es jedoch einer Reihe von Menschen erschweren, sich an ihrem Arbeits- oder Studienort wohl und sicher zu fühlen und bietet insbesondere trans*, inter* und nicht-binären Menschen nicht ausreichend Schutz vor Diskriminierung.

Q&A All-Gender-Toiletten

Von der Einrichtung von All-Gender-Toiletten können unterschiedliche Personen profitieren, zum Beispiel:

  • eine Person mit nicht-binärer Geschlechtsidentität
  • ein Vater, der seine Tochter wickeln möchte
  • ein trans* Mann, der menstruiert
  • eine Frau mit Behinderung, die eine männliche Assistenzperson hat, deren Hilfe sie beim Toilettengang benötigt
  • ein Elternteil mit Kindern unterschiedlicher Geschlechter

Alle Personen, die sich auf binär getrennten Toiletten wohler fühlen, finden weiterhin ein Angebot von getrennten Damen- und Herrentoiletten vor.( Es gibt zudem auch weiterhin ein Angebot rollstuhlgerechter Toiletten, die nicht als All-Gender-Toilette genutzt werden.) Alle Toiletten verfügen über eine eindeutige Beschilderung, die die Ausstattung der Toilette anzeigt.

Die Toilette ist mit Sitztoiletten, Urinalen und kostenfreien Menstruationsprodukten ausgestattet.

Die Toilette ist mit Sitztoiletten und kostenfreien Menstruationsprodukten ausgestattet.

Die Toilette ist mit einem Urinal ausgestattet und kostenfreien Menstruationsprodukten ausgestattet.

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