Organisationsentwicklung an der Universität Kassel

Die Organisationsentwicklung an der Universität Kassel befasst sich mit der systematischen Begleitung von Veränderungsprozessen und unterstützt die Universität dabei, als lernende Organisation stetig verändernden Rahmenbedingungen gerecht zu werden und sie zu gestalten. Dies können Prozessveränderungen sein, die quer in die Organisation hineinwirken oder Veränderungen, die sich aufgrund von Umstrukturierung, Neuausrichtung bis hin zur Einrichtung neuer Organisationseinheiten ergeben.

Change Management

Die Strategische Personalentwicklung berät und unterstützt Führungskräfte und Teams in Veränderungsprozessen. Gemeinsam wird in Gesprächen ein Vorgehen entwickelt, wie der Veränderungsprozess erfolgreich gestaltet werden kann.
Folgende Unterstützungsleistungen können in diesem Kontext angeboten werden:

Beratung und individuelles Coaching von Führungskräften z.B. bei anstehenden Umstrukturierungen eines Bereichs/einer Organisationseinheit, Beratende Begleitung des Veränderungsprozesses und Unterstützung durch Einzel- und Teamentwicklungsmaßnahmen.

Kontakt:
Referat Strategische Personal- und Organisationsentwicklung
E-Mail: manuela.kaiser-belz[at]uni-kassel[dot]de

Prozessmanagement

Ein wirksames Prozessmanagement bildet eine zentrale Grundlage für die Leistungsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit einer modernen Universität. In einem zunehmend dynamischen und digital geprägten Hochschulumfeld ist es erforderlich, administrative, akademische und unterstützende Prozesse transparent, effizient und nutzerorientiert zu gestalten. Die Digitalisierung spielt dabei eine Schlüsselrolle. Durch den gezielten Einsatz digitaler Werkzeuge und Systeme können Prozesse standardisiert, medienbruchfrei gestaltet und datenbasiert gesteuert werden. Mit der Digitalisierungsinventur wurde in 2025 eine Initiative in der Hochschulverwaltung gestartet, um übergeordnete Bedarfe der Digitalisierung von Prozessen zu ermitteln. Im Rahmen dieser Inventur wurde das Projekt „Digitales Formularmanagement“ mit der Software formcycle gestartet. In diesem Projekt werden papierbasierte Prozesse durch intelligente digitale Workflows ersetzt.

Kontakt:
Referat Strategische Personal- und Organisationsentwicklung
E-Mail: clara-christine.erner[at]uni-kassel[dot]de

Logo vereinfachen und weglassen

„Vereinfachen & Weglassen“

Unter dem Namen "Vereinfachen & Weglassen“ hat die Universität Kassel im Wintersemester 2022/2023 ein Projekt zur Verwaltungsvereinfachung gestartet. Ziel dieses Vorhabens war es, Verwaltungs- und Arbeitsprozesse zwischen den Fachbereichen und der Verwaltung zu analysieren, zu vereinfachen und unnötige Schritte wegzulassen. Aufhänger waren 340 Vorschläge seitens der Fachbereiche, die mit rund 100 Teilnehmenden aus verschiedenen Statusgruppen und Fachabteilungen in einem „Sprint“ gemeinsam geprüft und überarbeitet wurden. Viele Prozesse wurden seitdem unter anderem mithilfe digitaler Lösungen verbessert. Die Vereinfachung von Verwaltungsprozessen ist an der Universität Kassel zu einer fortlaufenden Aufgabe und alltäglichen Haltung geworden. Das partizipative Projekt wurde vom Kanzler der Universität initiiert. Das Projekt und die dazu laufenden Aktivitäten werden vom Team der Personal- und Organisationsentwicklung in Zusammenarbeit mit externen Beratern umgesetzt. Es hat Schnittstellen zum Prozessmanagement und zum KI-Programm als weitere Organisationsentwicklungsprojekte.

Kontakt:
Referat Strategische Personal- und Organisationsentwicklung
E-Mail: Manuela.Kaiser-Belz[at]uni-kassel[dot]de

Organisationsklimabefragung

Als strategisches (Change Management) Instrument zur Verbesserung des Organisationsklimas übernehmen regelmäßige Mitarbeitendenbefragungen eine Diagnosefunktion zur Arbeitszufriedenheit und enthalten zugleich Gestaltungselemente für Veränderungsprozesse.

An der Universität Kassel wurden in den Jahren 2012 und 2019 Mitarbeitendenbefragungen zum Organisationsklima durchgeführt. Es handelt sich um eine Bottom-up-Methode und fördert so die mitgestaltende Beteiligung der Beschäftigten zur Aufdeckung von Handlungsfeldern sowie von Änderungsvorschlägen und die Bereitschaft von Mitarbeitenden, sich selbst für Verbesserungen einzusetzen.

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