Zeugnisse

Nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses haben alle Bediensteten Anspruch auf ein Arbeits- bzw. Dienstzeugnis.

Beantragung

  • Jeder Bedienstete muss persönlich einen Antrag auf Erstellung eines Arbeitszeugnisses bei der Personalabteilung stellen. Das Schreiben ist formlos, mit Privatadresse und Bitte um Ausstellung.
  • Bei Eingang eines Antrages auf Erstellung eines Arbeits- bzw. Dienstzeugnisses in der Personalabteilung wird ein Roh-Entwurf mit den Grunddaten des Bediensteten und einer Grobstruktur der wesentlichen Inhalte durch die Personalabteilung in elektronischer Form zur Verfügung gestellt.
  • Dieser Entwurf wird durch die entsprechenden Vorgesetzten des Beschäftigten ergänzt und danach per E-Mail an zeugnisse@uni-kassel.de zurückgesendet.
  • Das Arbeits- bzw. Dienstzeugnis wird dann umgehend durch die Personalabteilung ausgestellt.

Aufbau

Ein qualifiziertes Arbeits- bzw. Dienstzeugnis ist wie folgt aufgebaut:

  • Zu Beginn werden Angaben zur Person, Ein- und Austrittsdatum sowie der Beschäftigungsort des Bediensteten angeführt.
  • Anschließend wird das Aufgabengebiet des Bediensteten dargestellt. In Bezug auf die genannten Tätigkeiten erfolgt eine Beurteilung des Fachwissens, der Arbeitsleistung und des Arbeitserfolgs sowie eine zusammenfassende Beurteilung der Gesamtleistung.
  • Anschließend ist das Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Kolleginnen und Kollegen sowie Externen zu nennen.
  • Auf Wunsch des Beschäftigten wird weiterhin der Austrittsgrund angegeben.
  • Eine Dankes- und Glückwunschformel beendet das Arbeits- bzw. Dienstzeugnis.

Das Verhältnis zwischen der Beschreibung der wahrgenommenen Aufgaben und der Leistungs- und Befähigungsbeurteilung sollte ausgewogen sein und vom Umfang her den gleichen Raum einnehmen. Das Zeugnis sollte 2 Seiten nicht überschreiten. 

Weitere Links

  • Informationen der Personabteilung (nur hochschulintern lesbar)
    Wichtige Informationen, insbesondere über die Bedeutung, den Inhalt und Aufbau von Zeugnissen sowie Formulierungshilfen (und Übersetzungen) zur Leistungs- und Persönlichkeitsbeurteilung.