Ana­ly­se und Ge­stal­tung von So­ci­al Ma­chi­nes [DE/EN]

Teil­pro­jekt "Un­ter­su­chung von So­ci­al Ma­chi­nes im Hin­blick auf die Re­pro­duk­ti­on so­zia­ler Un­gleich­hei­ten durch (teil-)au­to­ma­ti­sier­te, al­go­rith­mi­sche Ent­schei­dun­gen und Per­spek­ti­ven auf ei­ne ge­sell­schaft­lich wün­schens­wer­te Ge­stal­tung"

Unter dem Arbeitsbegriff Social Machines werden im weitesten Sinne Technologien verstanden, die eine Verschmelzung von digitalen, meist webbasierten Techniken mit den vielschichtigen Dynamiken sozialer Interaktion, Organisation und Strukturbildung bedeuten. Durch die Verknüpfung von algorithmischen Berechnungen und sozialer Intelligenz sowie den fortschreitenden Versuchen einer datenbasierten Identifikation sozialer Zusammenhänge und Dynamiken stellen sie Keimzellen, Aushandlungsorte und Projektionsflächen gegenwärtiger und zukünftiger digitaler Gesellschaftsgestaltung dar. Vor dem Hintergrund von Berichten über die Reproduktion sozialer Ungleichheiten durch die fortschreitenden datenbasierten Algorithmisierung alltäglicher und weitreichender Entscheidungen werden die negativen Potentiale dieser Technologie deutlich.

In dem Teilprojekt soll in Kooperation mit Arbeitsgruppen aus den Fachbereichen Sozialwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften und Elektrotechnik/Informatik ein Verständnis dieser Technologien gewonnen, ihre möglichen Folgen und normativen Implikationen abgeschätzt und alternative, gesellschaftlich wünschenswerte Alternativen entworfen werden.

Kontakt

Phillip Lücking, M.Sc.