Re:Co­ding Al­go­rith­mic Cul­tu­re [DE/EN]

Das von der VW Stiftung geförderte Forschungsprojekt "Re:Coding Algorithmic Culture" ist ein interdisziplinäres Projekt der Fachgebiete Gender/Diversity in Informatiksystemen (Universität Kassel), Soziologie der Diversität (Universität Kassel) und Visuelle Kommunikation (Kunsthochschule Kassel). Das ursprünglich bis Februar 2021 geförderte Projekt wurde von der VW Stiftung bis November 2021 mit dem erweiterten Modul "Re:Coding Algorithmic Cultures of the Pandemic - The Example of Social Distancing" verlängert.

Die Projektbeteiligten gehen der Frage nach, wie durch algorithmisch basierte Sammlungen, Klassifikationenen und Interpretationen von Daten bestehende gesellschaftliche Ungleichheiten/Diskriminerungen fortgeschrieben werden – und auch irritiert, wenn nicht sogar umgeschrieben werden können. Forschungsformate sind Hackathons, Game Jams, Coding-Workshops, partizipatorische Design Labs, Design Noir Experimente, Performances, Ausstellungen sowie Video- und Textanalysen. Diese interdisziplinären Labs sollen kritisches, queer-feministisches, antirassistisches und dekoloniales Wissens im digital-realen Raum weitertreiben.

Website: r-calc.net

Kontakt: Loren Britton