Ver­wirk­lich­te Ide­en

Hier finden Sie eine Auswahl verwirklichter Ideen, die in unseren Lehrveranstaltungen entwickelt und umgesetzt wurden.

TE­Dx Kas­sel

Beteiligte: Studierende aus allen Studiengängen


Projektbeginn: 2020


Lehrveranstaltung: TEDx


Betreuer: Andrea Schroeter - BanSenSuk e.V., Markus Braband, Friederike Siebert - moving school e.V.

Ein Jahr lang wurde im Rahmen aufeinander folgender Lehrveranstaltungen an der Universität Kassel die 2. TEDx Kassel Konferenz unter dem Motto

„Social and Cultural Entrepreneurship – Bring Tales to Life”.

vorbereitet. Die Veranstaltung fand am 24. und 25. Oktober 2020 in einem Hybrid-Format statt – teils online über Livestream und teils real mit begrenzter Teilnehmerzahl in der Neuen Denkerei in Kassel. Dieser technische Spagat konnte durch eine sehr intensive Vorbereitung und Begleitung mit einem hochmotivierten Studierendenteam gemeistert werden.

Die Veranstaltung war ein großer Erfolg mit mehr als 200 online und knapp 50 (erlaubten) Teilnehmenden vor Ort. Neben 13 nationalen und internationalen Sprecher*innen, wurden sechs verschiedene thematische Workshops, ein Start-Up Pitch für innovative lokale Geschäftsideen, eine Podiumsdiskussion, ein Jam Slam und Yoga/Meditation Sessions angeboten.

Alle Talks und mehr Information unter: http://tedxkassel.com/

Wir freuen uns auf eine Fortsetzung in 2021.

So­ci­al Cat­walk - Fa­shion for In­te­gra­ti­on

Beteiligte: Studierende aus allen Studiengängen, Geflüchtete, Kaseeler Bürger, Mitglieder der Hoffnungskirchengemeinde Wesertor


Projektbeginn: 2018


Lehrveranstaltung: Global Fashion, Social Catwalk


Betreuer: Ludwig Möller, CHANG 13°

Integrativ, nachhaltig, praxisbezogen... Im Winter 2018/2019 zum ersten mal unter dem Namen "Global Fashion" durchgeführt, entwickelte sich die Idee schnell zu einem großen Erfolg. Die Fortsetzung unter dem Namen "Social Catwalk - Fashion for Integration", führt das Projekt weiter.

Unter Betreuung durch unseren Partner MOVING SCHOOL und den Kölner Fashion-Designer CHANG13° entwickeln Studierende, Migrant*innen und Kasseler Bürger*innen eigenständig neue modische Entwürfe und setzten diese innerhalb von Seminar und Freizeit in die Tat um. Das ganze Projekt steht unter dem Motto Upcycling, sprich aus Alt mach Neu. Bei feierlichen Modenschauen werden die Entwürfe schließlich der Öffentlichkeit präsentiert

Das Projekt wurde 2019 von der Initiative "Offen für Vielfalt" mit einem mit 2.500€ dotierten Sonderpreis ausgezeichnet:

"Als einziges im Rahmen der Ausschreibung "Werde Vielfalt-Verstärker" eingereichtes Projekt setzt sich "Social Catwalk - Fashion for Integration" für alle sechs Vielfaltsdimensionen - Geschlecht, ethnische Herkunft und Nationalität, Behinderung, Alter, Religion und Weltanschauung sowie sexualle Orientierung - ein."

For­schungs­pro­jekt zur Dön­che

Beteiligte: Studierende aus allen Studiengängen


Projektbeginn: 2014


Lehrveranstaltung: Projektseminare zur Drusel und Dönche


Betreuer: Dr. Jochen Wulfhorst

Die Dönche, ein ca. 200 ha großes innerstädtisches Naturschutzgebiet, ist lange Zeit unberührt von der Stickstoffdüngung der Landwirtschaft geblieben. So erhielt sich seine besondere Flora und Fauna mit nährstoffarmen Pflanzengesellschaften, wie sie für das Mittelalter typisch waren. Hinzu kommen Bach-Auwälder und seltene Tier- und Pflanzenarten. Wegen unzureichender Pflege- und Schutzmaßnahmen sind diese nun teilweise von starkem Rückgang betroffen.


In unseren Projektseminaren zum Thema Dönche beschäftigen sich die Studierenden mit Ursachenforschung und Lösungsfindung für diese Problematik. Hierzu gehört insbesondere der Austausch mit unterschiedlichen Akteuren aus Naturschutz, Landwirtschaft und Gesellschaft.

Pe­rip­te­ro - Der Kul­tur­ki­osk

Beteiligte: Studierende aus dem FB 01, FB 02, FB 05, FB 06, 07, FB 10 und der KHS


Projektbeginn: 2015


Lehrveranstaltung: Periptero


Betreuer: Dr. Ludwig Möller, Friederike Siebert, Markus Braband

Der Periptero ist in Griechenland Teil des Alltags und Ort des sozialen Austauschs. In Anlehnung an diese traditionellen griechischen Kioske und im Zeichen des documenta-Mottos „Von Athen lernen“  wurde ein Ort in der Universität geschaffen, der zugleich "Kiosk" für Produkte und Werke von jungen Künstler*innen aus Kassel und Athen, sozialer Treffpunkt und Ort für interkulturelle Verständigung war. Das Unterhaltungsangebot beinhaltete viele Workshops, Konzerte und weitere Auftritte.


Neben den Kunstwerken von Künstlern*innen aus Athen und Kassel wurden Produkte von lokalen Unternehmen und Start-Ups zum Kauf angeboten. Auf diese Weise wurde der unternehmerische Geist Kassels für die documenta-Besucher*innen und alle anderen Interessierten erlebbar und Kosten gedeckt. Das Projektteam bestand aus einer Gruppe von etwa 40 Studierenden verschiedener Fachrichtungen sowie Kulturschaffenden aus Kassel und Athen.


Aktueller Status:

Der Periptero besteht weiterhin auf dem Campus "Holländischer Platz", seit dem April 2018 unter der Aufsicht des Asta der Uni Kassel.

Kri­sen­kon­ter­ki­osk

Beteiligte: Studierende aus dem FB 02, FB 05, FB 07, FB 11, FB 14


Projektbeginn: 2016


Lehrveranstaltung: Campus & Co.


Betreuer: Prof. Dr. Bünstorf, Barbara Valenti, Julia Heimeier

Das Team des KrisenKONTERKIOSK machte bäuerliche Landwirtschaft während der documenta 14 zum Thema und schaffte 100 Tage lang eine Plattform für Bäuerinnen und Bauern, Initiativen, Aktivist*innen, Künstler*innen, um ihre Geschichten, ihr Anliegen oder ihre Vision von einem gerechten Ernährungssystem in die Öffentlichkeit tragen zu können.


Der Ort des Geschehens war ein wachsender Gemeinschaftsgarten mit Selbsternte-Teegarten und dem krisenKONTERKIOSK, der ausschließlich ökologisch und regional erzeugte Produkte anbot. Der Kiosk präsentierte die Initiativen aus der Region und machte deutlich, dass Menschen sich mit bäuerlicher Landwirtschaft durch kleinstrukturierte Wirtschaftskreisläufe von Krise und Weltmarkt unabhängig machen können.

Stu­di­mat

Beteiligte: Studierende aus dem FB 10 und FB 15


Projektbeginn: 2015


Lehrveranstaltung: 5 EURO Challenge


Betreuer: Dr. Martin Seip

Häufig findet das Studieren und die dazugehörigen Arbeitsprozesse außerhalb regulärer Arbeitszeiten statt. Kreative Prozesse, wie beispielsweise im Architekturbereich, können über Stunden dauern, sobald man erst einmal im Flow ist. Doch was tun, wenn Materialien wie Holzleim plötzlich ausgehen?


Hier bietet der Studimat Abhilfe. Er bietet alles rund um den Arbeitsbereich an (z.B. Leim, Klebezettel, Filzstifte,...). Die Idee ist, dass das Team einen Automaten nach individueller Nachfrage an euren Fachbereich aufstellt, bestückt und nachfüllt. Aktuell befinden sich sich Studimate an der Universität Göttingen (Physik-Fakultät) als auch an der Universität Kassel (Periptero Kulturkiosk).

Stu­di4­RENT

Beteiligte: Studierende aus dem FB 07 und FB 14


Projektbeginn: 2015


Lehrveranstaltung: 5 EURO Challenge


Betreuer: Dr. Martin Seip

Das Team von studi4RENT führt seine unternehmerische Idee einer lokalen studentischen Jobvermittlung mit hohem Serviceanspruch fort. Sie glauben daran, dass zuverlässige und flexible Arbeitskraft funktioniert, ohne teuer zu sein. Und das, ohne Lohndumping oder Ausbeutung von jungen, motivierten Studenten im Zuge eines freien, nachhaltig stabilen und regional kräftigen Arbeitsmarktes in unserer Region und dessen Umgebung.


Derzeit umfasst das Vermittlungsangebot von studi4RENT die Bereiche Büro, Service & Promotion, Umzüge, Haus & Garten, Lager & Handwerk und PC-Dienstleistungen.

Amu­za Bag

Beteiligte: Studierende aus der KHS, dem FB 05 und dem FB 07


Projektbeginn: 2014


Lehrveranstaltung: My toy - Moving School


Betreuer: Dr. Ludwig Möller

Der gemeinnützige Verein AMUZA e.V. ist am 28. September 2015 von Studierenden der Universität Kassel gegründet worden. Mit dem Ziel, den interkulturellen Kontakt zu fördern, lädt der Verein, lokale und geflüchtete Kinder in der Region Kassel, zu gemeinsamen Freizeitaktivitäten ein. Die Kinder können sich im Rahmen der AMUZA DAYS kreativ entfalten und in einem geschützten Umfeld soziale Kontakte aufbauen.


Der AMUZA Bag (siehe Bild) wurde im Jahr 2014 von Studierenden der Kunsthochschule Kassel als "Starthilfe" für geflüchtete Kinder entwickelt. An Aktionstagen des AMUZA e.V. gestalten Kinder spielerisch individuell ihren eigenen AMUZA Bag. Die Taschen werden in einer integrativen Werkstatt in der Region aus Reststoffen produziert. Durch den Verkauf der AMUZA Bags im Handel soll sich der AMUZA e.v. finanziell möglichst selbst tragen können.