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Dr. med. Marion Hulverscheidt (geb. 1970 in Hanau) studierte Humanmedizin und Wissenschaftsgeschichte an den Universitäten in Kiel und Göttingen, mit Studienaufenthalt in Wien. Sie arbeitet vornehmlich medizin- und wissenschaftshistorisch, verfügt jedoch auch über klinische Erfahrungen aus der Gynäkologie, der Allgemeinmedizin und Psychosomatik. Mit einem Stipendium der Heinrich-Böll-Stiftung verfasste sie am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin ihre medizinhistorische Dissertation über weibliche Genitalverstümmelung im deutschsprachigen Raum im 19. Jahrhundert (Göttingen 2001).

Nach der Vollapprobation arbeitete sie zwischen 2003 und 2018 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an den medizinhistorischen Instituten in Heidelberg und Berlin (mit Forschungsaufenthalten in Oxford, UK und Rio de Janeiro, Brasilien), in einem Verlag für unabhängige Arzneimittelinformation und am Institut für biomedizinische Ethik und Medizingeschichte der Universität Zürich. Ihre Forschungsgebiete sind (feministische) Geschlechts- und Körpergeschichte sowie Seuchengeschichte, Post-Kolonialismus und Medizin im Nationalsozialismus, gerne im Hinblick auf die Erinnerungskultur.

Sie hat langjährige und breite Lehrerfahrung u. a. in Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin (als Dozentin des Pflichtkurses im humanmedizinischen Studium in Deutschland), in medizinischer Terminologie, in Geschichte der Medizin, Pflege und Gesundheitsberufe (im Rahmen des Diplomstudiengangs für Medizin- und Pflegepädagogik an der Charité, Berlin) und als Lehrbeauftragte des Instituts für Philosophie der Universität Kassel im Masterstudiengang „Philosophie der Wissensformen“, dort unterrichtet sie Philosophie der Wissenschaften, mit den Schwerpunkten Medizin- und Biowissenschaften. An der Kassel Medical School unterrichtet sie außerdem im Modul German Medical Practice. Marion Hulverscheidt ist darüber hinaus externes Mitglied im Klinischen Ethikkomitee des Klinikum Kassel, Gesundheit Nordhessen. Seit dem Wintersemester 2019/2020 unterrichtet sie nun auch im Fachgebiet der Neueren und Neuesten Geschichte an der Universität Kassel.

Aktuelle Forschungsprojekte:

Monographie:

Weibliche Genitalverstümmelung. Diskussion und Praxis in der Medizin während des 19. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum. Mabuse-Verlag: Frankfurt am Main 2002 (2. Auflage 2011, 3. Auflage 2016).

Rezension von Harald Stumpe
Rezension von Friedrike Wapler
Rezension von Antje Schrupp

 

Sammelbände und herausgegebene Bücher:

          Rezension von Franziska Brachthäuser und Theresa Richarz

          Rezension von Miriam Koppehl

  • (gemeinsam mit Holger Stoecker und Christian Hülsebusch) Traces of the Scull. Witzenhausen: German Institute for Tropical and Subtropical Studies DITSL 2019.
  • (gemeinsam mit Holger Stoecker und Christian Hülsebusch) Die Spur des Schädels. Deutsches Institut für tropische und subtropische Landwirtschaft, DITSL: Witzenhausen 2017.
  • (gemeinsam mit Johanna Bleker und Petra Lennig) Visite(n). Berliner Impulse zur Entwicklung der modernen Medizin. Kulturverlag Kadmos: Berlin 2012.
  • (gemeinsam mit Maike Rotzoll) Nie geschehen! Schreiben über die Pest. Texte aus einem medizinhistorischen Lehrexperiment (Neuere Medizin- und Wissenschaftsgeschichte. Quellen und Studien, 19). Centaurus Verlag Freiburg: Freiburg i. Br. 2011.

    Rezension von Florian Steger in: Jahrbuch Literatur und Medizin 5 (2012): 273-274.
    Rezension von Christoffer Klug
  • (gemeinsam mit Judith Hahn und Ulrike Gaida) 125 Jahre Hygiene-Institute an Berliner Universitäten. Eine Festschrift. Berlin 2010.
  • (gemeinsam mit Anja Laukötter): Infektion und Institution. Zur Wissenschaftsgeschichte des Robert Koch-Instituts in Nationalsozialismus. Wallstein Verlag: Göttingen 2009.

    Rezension von Heiner Fangerau in: Historische Zeitschrift 292.3 (2011): 856-858.
    Rezension von Galina Hristeva
  • Rezension von Karin Orth in N. T. M. Orth, K. Neuere Forschungen zur Selbstmobilisierung der Wissenschaften im     Nationalsozialismus.N.T.M. 20, 215–224 (2012). doi.org/10.1007/s00048-012-0076-7
  • (gemeinsam mit Nicholas Eschenbruch, Viola Balz und Ulrike Klöppel) Arzneimittel des 20. Jahrhunderts. Historische Skizzen von Lebertran bis Contergan. transcript Verlag: Bielefeld 2009.

    Rezension von Heiko Braun
    Rezension von Lea Haller

 

Artikel in Zeitschriften und Sammelbänden (Auswahl):

          Rezension von Sonia Combe

  • Die Spur des Schädels. Provenienzforschung und Erinnerungskultur im Völkerkundlichen Museum Witzenhausen, Mitteilungen des Hessischen Museumsverbandes 55 (2018): 42-43.
  • „N. O. Body – Aus eines Mannes Mädchenjahren“ – von einer Medizinhistorikerin neu gelesen. In: Männlich-weiblich-zwischen, 10.11.2017, http://intersex.hypotheses.org/4931.
  • Intersexualität zwischen 1957 und 1961 – Zur Bedeutungsverschiebung und Neuorientierung im deutschsprachigen Raum. In: Sexuologie 24.3–4 (2017): 147–158.
  • (Gemeinsam mit Holger Stoecker) Erinnerungen an einen Schädel. Zum Umgang mit menschlichen Gebeinen im Völkerkundlichen Museum Witzenhausen. In: Anna-Maria Brandstetter, Vera Hierholzer (Hg.): Nicht nur Raubkunst! Sensible Dinge in Museen und universitären Sammlungen. Göttingen: V&R unipress 2017: 205-221;https://www.vr-elibrary.de/doi/pdf/10.14220/9783737008082.205.
  • Die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und ihr schwieriges Erbe. Zum Umgang mit Claus Schilling und Gerhard Rose. In: Matthis Krischel, Mathias Schmidt und Dominik Groß (Hg.): Medizinische Fachgesellschaften im Nationalsozialismus. Bestandsaufnahme und Perspektiven. Münster: Lit Verlag 2016: 71-84.
  • (gemeinsam mit Maike Rotzoll): Decamerone gelesen und fortgeschrieben. Tagebuch eines Kapitäns und Logbuch einer Schiffsärztin vor Madagaskar 2011 – Bericht über ein medizinhistorisches Lehrexperiment., in: Jörg Vögele, Stefanie Knall und Thorsten Noack (Hrsg.): Epidemien und Pandemien in historischer Perspektive. Wiesbaden: Springer VS Verlag 2016: 259-272.
  • (gemeinsam mit Christina Bauer und Idah Nabateregga): Gesundheitliche Folgen der weiblichen Genitalverstümmelung. In: Terre des Femmes (Hg.) Schnitt in die Seele. Weibliche Genitalverstümmelung – eine fundamentale Menschenrechtsverletzung. 2. überarbeitete und aktualisierte Auflage. Frankfurt am Main: Mabuse-Verlag 2015: 75-92.
  • Medizingeschichte: Weibliche Genitalverstümmelung im Europa des 19. Jahrhunderts. In: Terre des Femmes (Hg.) Schnitt in die Seele. Weibliche Genitalverstümmelung – eine fundamentale Menschenrechtsverletzung. 2. überarbeitete und aktualisierte Auflage. Frankfurt am Main: Mabuse-Verlag 2015: 259-274.
  • (gemeinsam mit Christina Bauer): Die Lust im Verborgenen – zum feminsitischen Verständnis des weiblichen Wollustorgans. In: Terre des Femmes (Hg.) Schnitt in die Seele. Weibliche Genitalverstümmelung – eine fundamentale Menschenrechtsverletzung. 2. Überarbeitete und aktualisierte Auflage. Frankfurt am Main: Mabuse-Verlag 2015: 302-310.
  • Der Weg in die Welt. Propagandafilme für deutsche Kolonialschulen. In: Philipp Osten, Gabriele Moser, Christian Bonah, Alexandre Sumpf, Tricia Close-Koenig und Joël Danet (Hrsg.): Das Vorprogramm. Lehrfilm / Gebrauchsfilm / Propagandafilm / unveröffentlichter Film in Kinos und Archiven am Oberrhein 1900 – 1970. Eine französisch-deutsche Vergleichsstudie. Heidelberg und Strasbourg: A25 Rhinfilm 2015: 339-361.
  • Stockrose. In: MPI für Wissenschaftsgeschichte: Eine Naturgeschichte für das 21. Jahrhundert. Zu Ehren von Hans-Jörg Rheinberger. Berlin: Alpheus Verlag 2014: 56-58.
  • Kolonialhygiene, Schiffs- und Tropenkrankheiten, Tropenmedizin. Historische Entwicklung und Bedeutung der Tropenmedizin in Deutschland. In: Flugmedizin, Tropenmedizin, Reisemedizin 21 (2014): 43-48.
  • Health right or human right? Changing Tides in the International Discussion of Female Genital Mutilation, 1970-2010. In: Alex Mold und David Reubi (Hg.): Health Rights in Global Context. Contemporary and Historical Perspectives. London und New York: Routledge 2013: 94-108.
  • Feverish Research? – German Tropical Medicine as reflected in its funding by the Emergency Association/German Research Foundation 1920-1970. In: Mark Walker, Karin Orth, Ulrich Herbert and Rüdiger vom Bruch (Hg): The German Research Foundation 1920-1970. Funding poised between Science and Politics. Stuttgart: Franz Steiner Verlag 2013: 255-267.
  • Geschichte der Gelbfieberimpfung – Tropenkrankheit Gelbfieber, zur Entwicklung und Langlebigkeit eines Impfstoffs. In: Flugmedizin, Tropenmedizin, Reisemedizin 20 (2013): 80-84.
  • Hilda Sikora – Die Unsichtbare. In: Flugmedizin, Tropenmedizin, Reisemedizin 20 (2013): 213- 217.
  • Historische Wurzeln der Impfskepsis. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin 48 (2013): 48-49.
  • Malaria während des 2. Weltkriegs – Eine kriegswichtige Seuche? In: Flugmedizin, Tropenmedizin, Reisemedizin 19 (2012): 182-186.
  • Ein dunkles Kapitel der Malariaforschung im Nationalsozialismus - zur Impfstoffforschung des Claus Schilling. In: Flugmedizin, Tropenmedizin, Reisemedizin 19 (2012): 130-134.
  • Weibliche Genitalverstümmelung und ihre Folgen - Konsequenzen für die reisemedizinische Beratung. In: Flugmedizin, Tropenmedizin, Reisemedizin 18 (2011): 178-183.
  • Die nackte und die beschnittene Scham. Eine medizinhistorische Untersetzung der rezenten Diskussion um weibliche Genitalverstümmelung. In: Wiedlack, Maria Katharina und Lasthofer, Katrin (Hg.): Körperregime und Geschlecht. Innsbruck: Studien-Verlag 2011: 115-35.
  • Forschungslenkung international – Malariaforschung im Rahmen des Malaria Eradication Programme der WHO 1955-1972. In: Hüntelmann/Schneider: Jenseits von Humboldt – Wissenschaft im Staat 1850-1990. Frankfurt am Main: Peter Lang Verlag 2010: 133-146.
  • (gemeinsam mit Volker Hess): Zur Etablierung der Hygiene an der Medizinischen Fakultät der Friedrich-Wilhelms-Universität. In: Rüdiger vom Bruch und Heinz-Elmar Tenorth (Hg.): Geschichte der Universität Unter den Linden 1810-2010: Praxis ihrer Disziplinen, Band 5: Wandel der Wissensordnung: Verwissenschaftlichung der Gesellschaft und Vergesellschaftung des Wissens. Berlin: de Gruyter 2010: 713-733.
  • (gemeinsam mit Gerhard Baader und Thomas Beddies) „1850-1890 Chirurgie und naturwissenschaftliche Medizin“. In: Johanna Bleker und Volker Hess (Hrsg.): Berliner Charité. Die Geschichte eines Krankenhauses. Berlin: Akademie Verlag 2010: 80-111.
  • (gemeinsam mit Gerhard Baader und Thomas Beddies) „1890-1918 Kinder, Streik und neue Räume“. In: Johanna Bleker und Volker Hess (Hrsg.): Berliner Charité. Die Geschichte eines Krankenhauses. Berlin: Akademie Verlag 2010: 112-136.
  • (gemeinsam mit Gerhard Baader und Thomas Beddies) „1918-1933 Syphilis in Therapie und Forschung“. Johanna Bleker und Volker Hess (Hrsg.): Berliner Charité. Die Geschichte eines Krankenhauses. Berlin: Akademie Verlag 2010: 137-160.
  • Zusammenfassung der Podiumsdiskussion anlässlich des Internationalen Kolloquiums: „Die nationalsozialistische „Euthanasie“-Aktion „T 4“ und ihre Opfer. Von den historischen Bedingungen bis zu den Konsequenzen für die Ethik der Gegenwart. In: Maike Rotzoll, Gerrit Hohendorf, Petra Fuchs et al. (Hrsg.): Die nationalsozialistische „Aktion T4“ und ihre Opfer. Geschichte und ethische Konsequenzen für die Gegenwart. Paderborn: Ferdinand Schöningh, 2010: 325-330.
  • The Scientist-Entrepeneur or Financing in Pharmaceutical research – a Portrait of the Malariologist Werner Schulemann, 1888-1975. In: Quirke/Slinn: Perspectives on twentieth century pharmaceuticals. Oxford Bern Berlin u.a.: Peter Lang Verlag 2010: 121-148.
  • Fieberhafte Forschung? – Zur deutschen tropenmedizinischen Wissenschaft im Spiegel ihrer Förderung durch die Notgemeinschaft/Deutsche Forschungsgemeinschaft 1920-1970. In: Karin Orth und Willi Oberkrone (Hg.): Die Deutsche Forschungsgemeinschaft 1920-1970. Forschungsförderung im Spannungsfeld von Wissenschaft und Politik. Stuttgart: Franz Steiner Verlag 2010: 279-292.
  • (gemeinsam mit Annette Hinz-Wessels) Medizinische Implikationen der NS-Umsiedlungspolitik und weitere Beiträge der tropenmedizinischen Abteilung des Robert Koch-Institut zur Medizin im Nationalsozialismus. In: Medizinhistorisches Journal 44 (2009): 6-41.
  • (gemeinsam mit Christoph J. Ahlers und Isabelle Ihring): Weibliche Genitalverstümmelung – soziokulturelle Hintergründe, rechtliche Rahmenbedingungen, gesundheitliche Folgen, Möglichkeiten der Intervention. In: Sexuologie 16 (2009): 17-32.
  • (gemeinsam mit Anja Laukötter) Die Debatte um die Pockenschutzimpfung in der Zeit von 1920 bis 1990 – Kontinuitäten und Brüche in der Impfgegnerschaft und in der Gesundheitspolitischen Reaktion. In: Prävention 32 (2009): 10-13.
  • (gemeinsam mit Nicholas Eschenbruch, Viola Balz, Ulrike Klöppel und Michael Bürgi) Magic Bullets, chemische Knebel und geregelte Risiken – Überblick über das Forschungsfeld der DFG-Forschergruppe Arzneistoffe im 20. Jahrhundert. In: Medizinhistorisches Journal 43 (2008): 183-201.
  • (gemeinsam mit Nicholas Eschenbruch, Viola Balz, Ulrike Klöppel und Michael Bürgi) Magic Bullets, chemische Knebel und geregelte Risiken – Überblick über das Forschungsfeld der DFG-Forschergruppe Arzneistoffe im 20. Jahrhundert. Medizinhistorisches Journal 43 (2008): 183-201.
  • Weibliche Genitalverstümmelung und die „Hottentottenschürze“ - ein medizinhistorischer Diskurs des 19. Jahrhunderts. Journal für Ethnologie 3 (2007), journal- ethnologie.inm.de/.
  • (gemeinsam mit Claudia Piccolantonio) Gesundheitliche Folgen von weiblicher Genitalverstümmelung. In: Journal für Ethnologie 3 (2007), journal- ethnologie.inm.de/.
  • Lemma “Alfred Hegar”. In: Dictionary of Medical Biography, hrsg. v. William F. Bynum und Helen Bynum, Greenwood Press: Westport Conneticut 2007.
  • Lemma “Carl Adolf Basedow”. In: Dictionary of Medical Biography, hrsg. v. William F. Bynum und Helen Bynum, Greenwood Press: Westport Conneticut 2007.
  • German malarialogy experiments with humans, supported by the DFG until 1945. In: Eckart, Wolfgang U. (Hg.) Man, Medicine and the State, the Human Body as an Object of Government sponsored Research 1920-1970. Stuttgart: Franz Steiner Verlag 2006: 221-235.
  • Neuorientierung der Deutschen Tropenmedizin – Pockenvirusforschung in der Nachkriegszeit. Medizinhistorisches Journal 40 (2005): 191-214.
  • Menschen, Mücken und Malaria – Das Umfeld des Malariaforschers Claus Schilling. In: Kopke, Christoph, Hahn, Judith,: Medizin und Konzentrationslager. Frankfurt am Main: Mabuse Verlag 2005:108-126.
  • Eine merkwürdige Methode zur Verhinderung der Onanie - zur Geschichte der weiblichen Genitalverstümmelung im deutschsprachigen Raum. In: Zeitschrift für Sexualforschung 18 (2005): 215-241.
  • Allein erziehend und Wissenschaftlerin – das geht?!, In: Biller-Andorno, Nicola et al (Hrsg.): Karriere und Kind. Erfahrungsberichte von Wissenschaftlerinnen, Frankfurt am Main: Campus-Verlag 2005: 165-176.
  • (gemeinsam mit Christina Bauer) Gesundheitliche Folgen der Weiblichen Genitalverstümmelung. In: Terre des Femmes (Hrsg.) Schnitt in die Seele. Frankfurt am Main: Mabuse Verlag 2003: 65-84.
  • Medizingeschichte: Weibliche Genitalverstümmelung im Europa des 19. Jahrhunderts. In: Terre des Femmes (Hrsg.) Schnitt in die Seele. Frankfurt am Main: Mabuse Verlag 2003: 253-268.
  • (gemeinsam mit Christina Bauer) Die Lust im Verborgenen – zum feministischen Verständnis des weiblichen Wollustorgans. In: Terre des Femmes (Hrsg.) Schnitt in die Seele. Frankfurt am Main: Mabuse Verlag 2003: 296-303.

 

Rezensionen:

  • In Dr. med. Mabuse, NTM, Gesnerus, Curare, Sächsische Zeitung, Berichte zur Wissenschaftsgeschichte, Sudhoffs Archiv, Militärgeschichtliche Zeitschrift, Mitteilungen der Magnus Hirschfeld-Gesellschaft auf sehepunkte, literaturkritik.de.

 

Wissenschaftliche Fachberatung und Medienkontakte:

  • Medizinhistorische Fachberatung und Interview im Dokumentarfilm „Schatten des Todes. Die Geschichte der Seuchen“ (2010).
  • Medizinische und Medizinhistorische Fachberatung zum Dokumentarfilm „Mit meiner Tochter nicht! Frauenbeschneidung in Europa“ von Valentin Thurn (2006).
  • Medizinhistorische Fachberatung des Dokumentarfilms „Vulva 3.0  – Zwischen Tabu und Tuning“ –von Claudia Richarz und Ulrike Zimmermann (2014).
  • Kuratorin der Ausstellung „4 cm2“ - Intervention im Präparatesaal des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité mit Werken von Linda-Josephine Knop, gefördert durch die Schering-Stiftung, Berlin 2013-2014.