Bau­in­for­ma­tik

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Die Nutzung moderner Computertechnologie in der Bauwirtschaft und Bauverwaltung ist heutzutage unverzichtbar. Daher erfordern die heutigen beruflichen Tätigkeiten der Absolventen der Ingenieurwissenschaften neben der klassischen Ingenieurausbildung zunehmend Kompetenzen auf den IT-Gebieten, die nur durch Studieninhalte abgedeckt werden können.

Bauinformatik als Querschnittsdisziplin hat das Ziel die Optimierung des Einsatzes moderner Computertechnologie in allen Phasen des Lebenszyklus des Bauwerks.

Durch die hohe Nachfrage nach informationstechnisch qualifizierten Hochschulabsolventen hat der Bauinformatiker als Bauingenieur mit fundierten Fachkenntnissen in der angewandten Informatik große Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Die Arbeitsgebiete des Bauinformatikers liegen somit in fachspezifischen wie auch in interdisziplinären Einsatzfeldern, wie z. B.

  • strategische und operative Führung der Informationstechnik in großen Bauunternehmen:
    • Chief Information Officer (CIO) für die IT-Anwendungen im Baubetrieb;
  • interne Softwarebetreuung (große Bauunternehmen und Ingenieurbüros):
    • Software-Einführung;
    • Kontakt und Koordination mit Softwareentwicklern;
    • Schulung und Betreuung der Mitarbeiter (Key-user, Anwenderbetreuer);
  • externe technische Softwarebetreuung (als Mitarbeiter bei Software-Hersteller)
    • Software product Manager;
    • Technischer Vertrieb (Akquise und Betreuung von bestehenden und neuen Kunden);
    • Software-Einführung und Anpassung beim Kunden;
  • Problemlösung im Ingenieuralltag:
    • kleine Entwicklung für den eigenen Bedarf;
    • Umgang mit Schnittstellenproblemen (z.B., closed BIM);
    • Problembehebung (Helpdesk-first & second level);

Komplexe Forschungsinitiativen erfordern eine interdisziplinäre Beteiligung von Wissenschaftlern aus verschiedenen Fachdisziplinen. Übergreifende wissenschaftliche Kompetenzen sowie Fachkenntnisse aus Bautechnologie, Management und Ökonomie sind Voraussetzungen für praxisrelevante Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der Bauwirtschaft. Hierzu ist eine kooperative Zusammenarbeit verschiedener Wissenschaftler aus den Fachbereichen Architektur, Bauingenieurwesen und anderen unumgänglich, die spezielles Fachwissen mitbringen und die gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten beflügeln.

Das IBW bündelt die vorhandenen Forschungsaktivitäten der Professoren unterschiedlicher Fachbereiche und Fachgebiete und setzt neue Forschungsschwerpunkte, die sich auf alle Gebiete der Bauwirtschaft erstrecken.

  • Auswahl und Einsatz von Werkzeugen der Informations- und Kommunikationstechnologie für Aufgaben des Bauwesens
  • Software-Agenten-Technologie
  • Kooperation bei Ingenieurprojekten in vernetzten Umgebungen
  • Relationale und objektorientierte Datenbanken
  • Dokumentenmanagement
  • Workflow-Management
  • Kooperation bei Ingenieurprojekten in vernetzten Umgebunge