Son­der­fonds Struk­tu­rel­le Chan­cen­gleich­heit

Bild: Fiona Körner

Im Sonderfonds "Strukturelle Chancengleichheit" stehen Mittel zu Verfügung, die von der Gleichstellungskommission der Universität Kassel in einem Wettbewerbsverfahren vergeben werden. Es werden Projekte finanziert, die in besonderer Weise geeignet sind, die Gleichstellungsstrukturen an der Universität Kassel nachhaltig zu verbessern.

 

Kon­takt und Be­ra­tung

Dr. Sylke Ernst
Angelika Flörke

Kontakt und Beratung: Mehr Infos

In­for­ma­tio­nen zur An­trag­stel­lung

Mitglieder der Hochschule sind berechtigt, einen Antrag zur Beteiligung am Wettbewerb zu stellen. Anträge von größeren Einheiten (Fachbereichen, Instituten, zentralen Einrichtungen) werden besonders begrüßt.Die Anträge sollen in der Regel 10.000 Euro nicht überschreiten und einen Umfang von max. 10 Seiten haben. Anlagen und Anschauungsmaterialien können zur Erläuterung beigefügt werden. Die Gleichstellungskommission entscheidet zu Beginn des Wintersemesters über die Anträge. Die Entscheidung wird in den Gremien und Publikationsorganen der Universität Kassel veröffentlicht.

Neben inhaltlichen Kriterien werden folgende Kriterien berücksichtigt:

•  Nachhaltigkeit

•  Kreativität, Originalität und Innovationskraft

•  Reifegrad, Realisierungsstand und Übertragbarkeit

•  Relevanz für die Profilbildung der Universität Kassel

 

Antragstellung bis zum 30.09. an:
Gleichstellungskommission
c/o Stabsstelle Gleichstellung
Mönchebergstr. 19
34109 Kassel,
gleichstellung@uni-kassel.de

  • Welche Gleichstellungsziele werden mit dem Projekt verfolgt?
  • Stärken-Schwächen-Analyse als Ausgangslage der Zielformulierung
  • Wie passen diese Ziele zu den allgemeinen Zielen der Universität in diesem  Bereich (Zielvereinbarung zwischen Universität und HMWK, Entwicklungsplan, Gleichstellungskonzepte, Gleichstellungsplan)?
  • Welche konkreten Maßnahmen sind geplant?
  • Wie sollen die geplanten Maßnahmen umgesetzt werden (Verfahrensschritte, Zeitplan, Kosten)?
  • Wer wird voraussichtlich in welcher Funktion und mit welchen Aufgaben und Kompetenzen die Federführung für das Projekt übernehmen?
  • Welche anderen Stellen der Universität sollen einbezogen werden (z.B. Entwicklungsplanung, Stabsstelle Gleichstellung, Dekanat, Frauen- und    leichstellungsbeauftragte)?
  • Wie ist das Projekt geeignet, die Gleichstellungsstrukturen nachhaltig zu verbessern ?
  • Wie wird das Projekt evaluiert?

 

 

  • Hochschulstrukturreform (z.B. Berücksichtigung von Gleichstellungs- und Diversitätsaspekten im Rahmen von Strukturplanung und Zielvereinbarungen)
  • Maßnahmen im Rahmen der dezentralen Gleichstellungskonzepte
  • Studienstruktur (z.B. Gender- und Diversity-Sensibilität in Studium und Lehre) 
  • Studium und Lehre (z.B. Maßnahmen zur Steigerung des Anteils von Studierenden, die in dem Studienfach unterrepräsentiert sind, Mentoring, Gender- und Diversity-Themen in der Lehre in den einzelnen Fachdisziplinen)
  • Hochschule in der Region (z.B. Schnittstelle Schule – Hochschule)
  • Geschlechter- und diversitätsdifferenzierte Statistiken
  • Gleichstellung als Aufgabe des Controlling (z.B. Evaluation und Berichtswesen)
  •  Förderung des weiblichen wissenschaftlichen und künstlerischen Nachwuchses (z.B. Gleichstellungsorientierte Nachwuchsförderung, Karriere- und Personalentwicklung, Gleichstellung in der Alumniarbeit)
  • Familienfreundliche Hochschule (z.B. Verbesserung der Situation von Hochschulangehörigen mit Kindern sowie Pflege von Angehörigen)
  • Gleichstellungsorientierte Personalentwicklung
  •  Diversity und Antidiskriminierung

Best-Prac­tice-Bei­spie­le bis­her ge­för­der­ter Pro­jek­te

Herausforderungen und Notwendigkeiten zum 3. Geschlechtseintrag

Das Projekt widmet sich der Arbeits- und Studiensituation von Personen an der Universität Kassel, die sich jenseits der zweigeschlechtlichen Ordnung positionieren. Ziel des Vorhabens ist es, den aktuellen Überlegungen und Forderungen zum ‚dritten Geschlechtseintrag‘ gerecht zu werden und das Diskriminierungspotential an der Universität Kassel abzubauen.

Bestandteile des Projekts waren:

 

Gleichstellungspolitische Maßnahmen zur Leaky Pipeline

Forschungsprojekt "Leaky Pipeline am FB 05 und FB 14", in dem die Gründe des Drop-Outs von Nachwuchswissenschaftlerinnen beleuchtet und Unterstützungsbedarfe eruiert wurden. Basierend auf dem Forschungsprojekt wurde eine Broschüre mit Handlungsempfehlungen publiziert und in einer Podiumsdiskussion die gleichstellungsstrukturellen Maßnahmen, die getroffenen werden müssen, um den "Drop-outs" von Frauen in der Promotionsphase entgegen zu wirken, unter Geschlechter- und Diversityperspektive diskutiert.

Broschüre Gleichstellungsstrukturelle Maßnahmen zur Leaky Pipeline

Gender und Koedukation im Sportstudium

Fachdidaktische und fachwissenschaftliche Veranstaltungen zum Thema "Gender und Koedukation im Sport"

 

Lo­go­rei­he

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