Bio­lo­gi­sie­rung der Tech­nik

Biologisierung der Technik bzw. biologische Transformation beschreibt die systematische Anwendung des Wissens über natürliche Prozesse sowie die Natur selbst zum Zweck der Optimierung und Anpassung im Hinblick auf essentielle Herausforderungen der Gesellschaft.

Mit der Biologisierung der Technik entsteht die Möglichkeit, vollkommen wandlungsfähige Einheiten in Produktion und Logistik zu schaffen. Biointelligente Wertschöpfungssysteme sind in der Lage, ihre Architektur autonom und ad hoc zur optimalen Lösung eines Produktionsauftrags zu adaptieren“.

Im Kontext der Biologischen Transformation sind insbesondere die Forschungsfelder Bionik, Biotechnologie und Bioökonomie zu nennen, welche bereits in der Vergangenheit Ausgangspunkt für weitreichende Innovationen, wie bspw. den Lotuseffekt bei Oberflächenbeschichtungen, neuen Logistikkonzepten, basierend auf Schwarmintelligenz und Flugstrukturkonzepten wie Winglets waren.

Wesentliches Merkmal dieses Forschungsansatzes ist es, Produktionsprozesse und resultierende Werkstoff­eigenschaften als untrennbare Einheit zu betrachten, da nur auf diese Weise eine vollständig biologisierte Prozesskette etabliert werden kann.

In diesem Zusammenhang kommt der interdisziplinären Zusammenarbeit mit Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik besondere Bedeutung zu.Gleichzeitig bietet dieser Ansatz aber auch Möglichkeiten zu einer betriebs- und volkswirtschaftlichen Begleitung von Forschungsarbeiten.

Wei­te­re For­schungs­schwer­punk­te

Dekar­bo­ni­sie­rung und Res­sour­cen­ef­fi­zi­enz

Di­gi­ta­le Trans­for­ma­ti­on von Pro­duk­ten und Pro­zes­sen

Zu­ver­läs­sig­keit von Pro­zes­sen, Struk­tu­ren und Funk­tio­nen