46. Bundeskongress „Recht.Macht.Familie.“ des Deutschen Juristinnenbundes e.V.

Abbildung im Comic-Stil von mehreren verschiedenen Familien mit KindernBild: djb Bundeskongress

Das aktuelle Familienrecht bildet die Lebensrealitäten vieler Menschen in Deutschland nicht mehr ab. Im Rahmen des 46. djb-Bundeskongresses des Deutschen Juristinnenbund e.V. sollen unter dem Titel „Recht. Macht. Familie.“ zentrale Reformbedarfe ins Zentrum der Debatte gerückt werden.

Der Kongress findet in den Räumen der Universität Kassel in der Moritzstraße 18 statt. Die Eröffnungsfeier ist am 11. September am Bundessozialgericht Kassel. Die Verleihung des Marie-Elisabeth-Lüders-Wissenschaftspreises des djb 2025 findet im Ständesaal des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen statt.

Auf dem Kongress soll diskutiert werden, wie zeitgemäß das heutige Recht auf den Kontext „Familie“ reagiert. Werden real gelebte Konzepte von Familie abgebildet, sind Lasten- und Risiken fair verteilt und werden Gewalt und Machtmissbrauch wirksam verhindert? Wie kann das Familienrecht so ausgestaltet werden, dass es verfassungsrechtliche Gleichstellungsgebote erfüllt, vielfältige Sorgekonstellationen absichert und gewaltbetroffene Personen wirksam schützt? Den unterschiedlichen Themen des Familienrechts ist gemeinsam, dass sie gesamtgesellschaftlich relevant sind und sich in ihnen Geschlechterfragen als Machtfragen entfaltet und verhandelt werden. Für das Kongressthema ist die Kommission Familien-, Erb- und Zivilrecht verantwortlich. Familienrecht ist aktuell ein Fokusthema des djb.

Der 46. djb-Bundeskongress wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

 

Hinweis: Am 11. September endet das Tagesprogramm um 22 Uhr. Am 14. September endet die Veranstaltung um 13:00 Uhr. Weitere Informationen können Sie dem Programm entnehmen.

 

Zuständiges Fachgebiet: Bürgerliches Recht und Arbeitsrecht in der digitalen Gesellschaft

Kontakt: Inga Koslowski

Weitere Informationen: djb.de/bundeskongress-25 

 

 

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