UNIKIMS verbindet Bildung, Projektförderung und internationale Partnerschaften
Wie kann eine Gemeinde ihre Wasser- und Sanitärversorgung langfristig sichern? Wie lassen sich landwirtschaftliche Erträge verbessern, Abfälle sinnvoll verwerten oder erneuerbare Energien auch in abgelegenen Regionen nutzen? Und wie können Projekte so gestaltet werden, dass sie nicht nach einer Anschubfinanzierung enden, sondern dauerhafte Perspektiven schaffen?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich UNIKIMS in seinem gesellschaftlichen Engagement und im Zertifikatsprogramm „Site-Adapted Transformation Technologies in the Global South“ (SATT). Das online angebotene Diploma of Basic Studies vermittelt Grundlagen nachhaltiger Technologien. Zugleich folgt die soziale Projektförderung von UNIKIMS klaren Kriterien: Gefördert werden Vorhaben, die Hilfe zur Selbsthilfe ermöglichen, regionale Wertschöpfung stärken und für die Menschen vor Ort langfristig handhabbar sind.
„Viele Menschen, die sich in der Entwicklungszusammenarbeit engagieren, kommen nicht aus ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen“, sagt Jens Behrmann vom Career Service der Universität Kassel. „Gerade für sie kann eine Weiterbildung wie SATT hilfreich sein, um technische Zusammenhänge besser zu verstehen und Projekte gemeinsam mit lokalen Partnerinnen und Partnern fundiert zu gestalten.“
Technologien müssen zum Ort passen
Im Mittelpunkt des SATT-Programms steht die Überzeugung, dass nachhaltige technische Lösungen nicht einfach von einem Land in ein anderes übertragen werden können. Ob eine Anlage, ein Bewässerungssystem oder eine sanitäre Einrichtung langfristig funktioniert, hängt nicht allein von ihrer technischen Qualität ab. Entscheidend sind ebenso die lokalen Ressourcen, das Klima, bestehende Infrastruktur, Finanzierungsmöglichkeiten, handwerkliche Kenntnisse und die Bedürfnisse der Menschen vor Ort.
Das Zertifikatsprogramm vermittelt Grundlagen in fünf Bereichen: Elektrotechnik und Energiespeicherung, Wind- und Solarenergienutzung, Wasserversorgung und Abwasserbehandlung, Abfallwirtschaft sowie ökologische Landwirtschaft. Die Teilnehmenden beschäftigen sich damit, wie Technologien geplant, bewertet und an die jeweiligen Bedingungen angepasst werden können, sodass sie langfristig nutzbar bleiben.
Die fachliche Ausrichtung von SATT verbindet unterschiedliche Disziplinen. Detlef Kuhl aus dem Fachbereich Bauingenieur- und Umweltingenieurwesen, Hartmut Hetzler aus dem Fachbereich Maschinenbau, Jens Friebe aus dem Fachbereich Elektrotechnik/Informatik, Martin Wiehle aus dem Fachbereich Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und Umweltmanagement sowie André Bisevic vom Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE stehen für die Verbindung von Umwelttechnik, nachhaltigem Bauen, bedarfsgerechter Maschinen- und Elektrotechnik, Landwirtschaft und erneuerbaren Energien.
Internationales Lehrteam aus Wissenschaft und Praxis
Das Zertifikatsprogramm wird von einem international ausgerichteten Lehrteam getragen, das wissenschaftliche Expertise mit Industrie-, Innovations- und Projekterfahrung verbindet.
Zu den Lehrenden zählt Prof. Dr.-Ing. Aleksandra Saša Bukvić-Schäfer. Sie war Senior Expertin für Batterietechnologien bei SMA Solar Technology, promovierte an der Universität Kassel im Bereich Elektrotechnik und ist heute Professorin an der Hochschule Hamm-Lippstadt. Die Inhalte zur Energiespeicherung und Elektrotechnik vermittelt sie gemeinsam mit Prof. Volker Wachenfeld. Er war mehr als 20 Jahre bei SMA Solar Technology tätig und verantwortete dort unter anderem Batteriespeicher und Off-Grid-Systeme. Heute ist er Professor an der Hochschule Biberach und bringt seine Expertise zu Inselsystemen und dezentralen Energieversorgungslösungen in das Programm ein.
Das Modul Wind Energy wird von Prof. Henry Seifert gelehrt, dem ehemaligen Leiter der Forschungs- und Koordinierungsstelle Windenergie, FK Wind, an der Hochschule Bremerhaven. Den Bereich Solarenergie vermittelt Prof. Mike Meinhardt, ehemals Senior Expert Innovation Management bei SMA Solar Technology und heute Honorarprofessor an der Universität Kassel.
Die Themen Wasserversorgung und Wasseraufbereitung vermittelt Alexander Goldmaier, CEO von Autarcon in Kassel. Seine innovative Trinkwasseranlage wurde mehrfach ausgezeichnet und steht beispielhaft für dezentrale, robuste Versorgungslösungen.
Den Bereich Waste Management gestaltet Dr. Venkata Siva Naga Sai Goli. Er war zuvor in der Forschungsgruppe Ressourcenmanagement und Abfalltechnik der Universität Kassel tätig und ist heute Assistant Professor für Solid Waste Engineering and Life Cycle Assessment an der United Arab Emirates University in Abu Dhabi. Das Modul Agriculture wird von Dr. Sarah Murabula Achola verantwortet. Sie besitzt einen PhD in Rural Studies der Universität Toulouse sowie Abschlüsse in Environmental Planning and Management und Climate Change und arbeitet derzeit als Postdoktorandin an der Universität Kassel.
Die Lehrenden bringen Erfahrungen aus Hochschulen, Unternehmen, Forschungseinrichtungen und internationalen Projekten ein. Insbesondere die Zusammenarbeit mit Partnern und Institutionen im Globalen Süden trägt dazu bei, wissenschaftliche Perspektiven mit praktischen Anforderungen vor Ort zu verbinden.
Hilfe zur Selbsthilfe statt kurzfristiger Einzelmaßnahmen
Die soziale Projektförderung von UNIKIMS setzt nicht auf reine Nothilfe, sondern auf Strukturen, die Menschen und Regionen langfristig stärken. Ziel ist es, nach einer Anschubphase wirtschaftliche Eigenständigkeit zu ermöglichen. Projekte sollen deshalb nicht nur einzelne Bedarfe decken, sondern auch Beschäftigung schaffen, Bildung ermöglichen, lokale Unternehmen fördern und einer größeren Bevölkerungsgruppe zugutekommen.
Denkbar sind etwa lokale wirtschaftliche Einheiten wie Baumschulen oder Bauinitiativen. Sie können Arbeitsplätze schaffen, regionale Wertschöpfung anstoßen und zugleich ökologische Ziele verfolgen. Maßnahmen zur Sicherung von Nahrung, Wasser und Hygiene gehören ebenfalls zu diesem Ansatz: etwa die Anschaffung von Ziegen und Hühnern, die Pflanzung von Obstbäumen, Lösungen zur Regenwasserspeicherung oder dezentrale Sanitärangebote.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf naturnahen und einfachen Technologien. UNIKIMS bevorzugt Ansätze, die mit überschaubaren finanziellen Mitteln umsetzbar sind und keine komplexe Hochtechnologie voraussetzen. Entscheidend ist, dass die jeweilige Gemeinschaft die Lösungen selbst betreiben, warten und bei Bedarf reparieren kann.
Ein Beispiel sind SATO-Pans: einfache, wasserarme Sanitärlösungen mit einem mechanischen Klappsystem. Sie können Gerüche und Fliegen reduzieren und damit Hygiene, Gesundheit, Sicherheit und Würde verbessern – insbesondere für Frauen und Mädchen. Auch Calabash Cisterns zur Regenwasserspeicherung stehen für den Ansatz, bewährte lokale Formen mit kostengünstigen Materialien und praktischer Umsetzbarkeit zu verbinden.
„Sichere, bezahlbare und wartungsarme Lösungen entfalten ihre Wirkung besonders dann, wenn sie von den Menschen vor Ort mitgetragen, genutzt und weiterentwickelt werden können“, heißt es im Förderleitfaden von UNIKIMS. Neben dem ökologischen Nutzen und der Stabilisierung von Wasser- und Hygienesystemen geht es dabei auch um Teilhabe und Gleichberechtigung. Infrastrukturmaßnahmen sollen möglichst vielen Menschen zugutekommen und insbesondere die Lebenssituation von Frauen und Mädchen verbessern.
Teilnehmende entwickeln eigene Perspektiven
Wie eng Bildungsangebote und konkrete Entwicklungsfragen miteinander verbunden sind, zeigen die Erfahrungen der SATT-Teilnehmenden. Sie kommen unter anderem aus Malawi, Ruanda, Tansania und Sierra Leone und bringen unterschiedliche berufliche Hintergründe mit – etwa aus Landwirtschaft, Mathematik, Pädagogik oder Labortechnik.
Isaac Moses Lweya aus Malawi ist Naturwissenschaftslehrer und absolviert derzeit ein weiterführendes Studium im Bereich Sanitärversorgung. Mit dem SATT-Programm möchte er sich Wissen und praktische Fähigkeiten aneignen, um konkrete Lösungen für Herausforderungen wie Abfallmanagement, Klimawandel, Landwirtschaft und erneuerbare Energien zu entwickeln.
Besonders wertvoll sind für ihn die praxisnahen Module zu Grundlagen der Elektrotechnik und Energiespeicherung sowie zur Abfallwirtschaft. Sein besonderes Interesse hat die Beschäftigung mit Black Soldier Flies (BSF) geweckt. Die Larven der Schwarzen Soldatenfliege können zur Verwertung organischer Abfälle eingesetzt werden und damit Ansätze für eine ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft eröffnen.
Langfristig möchte Lweya junge Menschen für Innovationen begeistern und ein Innovationszentrum aufbauen, das nachhaltige und lokal passende Lösungen für die Herausforderungen seiner Gemeinschaft entwickelt. Sein Beispiel verdeutlicht, wie das SATT-Programm technische Grundlagen mit dem Ziel verbindet, Wissen in konkrete lokale Initiativen zu übertragen.
Francis Turay aus Sierra Leone entwickelt parallel zu seinem Studium die Initiative „SunGrow Salone“. Sie soll Landwirtinnen und Landwirten helfen, Wasserknappheit in der Trockenzeit zu begegnen. Geplant ist ein solarbetriebenes Bewässerungssystem, das Wasser direkt zu den Anbauflächen pumpt. Turay verbindet dabei Wissen aus den Modulen zur Solarenergie und zur ökologischen Landwirtschaft.
„Dieses Stipendium und das SATT-Programm sind für mich eine lebensverändernde Chance“, sagt Turay. „Sie geben mir das Wissen und die Fähigkeiten, meiner Gemeinschaft zu dienen und an einer besseren Zukunft mitzuwirken.“ Die Förderung ermöglichte ihm nach eigener Aussage zudem die Anschaffung eines eigenen Laptops und damit eine eigenständige Teilnahme an Online-Lehre, Präsentationen und Videokonferenzen.
Mucyo Fabrice aus Ruanda hebt besonders das Modul zur Abfallwirtschaft hervor. Es habe ihm geholfen, Umweltprobleme nicht nur als Belastung, sondern auch als Ausgangspunkt für praktische Lösungen zu verstehen. Nach eigenen Angaben organisierte er in Huye eine Aktion, bei der mehr als 400 Bäume gepflanzt wurden. „Das SATT-Stipendium hat mir Wissen, praktische Fähigkeiten und die Möglichkeit gegeben, das Gelernte in bedeutungsvolles Handeln für meine Gemeinschaft zu übertragen“, sagt Fabrice.
Für Tabitha Elias Saitoti aus Tansania, die als Labortechnikerin arbeitet, war SATT ein Einstieg in neue Themenfelder. Besonders interessiert sie die Nutzung von Wind- und Solarenergie, weil erneuerbare Energien aus ihrer Sicht gerade für ländliche und abgelegene Regionen eine verlässlichere Stromversorgung ermöglichen können. Langfristig möchte sie im Bereich erneuerbare Energien arbeiten und dazu beitragen, junge Menschen – insbesondere Frauen – für grüne Technologien zu gewinnen.
Auch Neema Elias Saitoti aus Tansania möchte ihre berufliche Zukunft stärker auf nachhaltige Technologien ausrichten. Sie sieht in erneuerbaren Energien und ökologischer Landwirtschaft wichtige Bausteine für eine nachhaltige Entwicklung in Tansania und Ostafrika. „Das SATT-Stipendium war für mich eine transformative zweite Chance“, erklärt sie. „Es hat mein Wissen erweitert, mein Selbstvertrauen gestärkt und mich meinem Ziel nähergebracht, im Bereich nachhaltiger Technologien zu arbeiten.“
Vom einzelnen Projekt zum „Ripple-Effekt“
Die Verbindung von Projektförderung und Weiterbildung ist ein zentraler Bestandteil des UNIKIMS-Ansatzes. Erfahrungen, Erkenntnisse und bewährte Vorgehensweisen aus geförderten Projekten sollen in das SATT-Bildungsprogramm einfließen. Auf diese Weise können Teilnehmende aus verschiedenen Ländern von konkreten Praxisbeispielen profitieren.
Dieser Wissenstransfer soll einen „Ripple-Effekt“, also einen Welleneffekt, auslösen: Was sich in einem lokalen Projekt bewährt, kann als Impuls für weitere Regionen dienen. Aus einzelnen Maßnahmen zur Energieversorgung, Landwirtschaft, Hygiene oder Wassergewinnung können so Ideen entstehen, die von Teilnehmenden aufgegriffen, an eigene Bedingungen angepasst und weitergetragen werden.
Der Ansatz knüpft an Erfahrungen an, die durch die Geschichte von William Kamkwamba aus Malawi bekannt geworden sind. Kamkwamba baute als Jugendlicher aus lokal verfügbaren Materialien ein Windrad und schuf damit eine Lösung für die Energieversorgung seiner Familie und seines Umfelds. Seine Geschichte wurde durch das Buch und den Film „The Boy Who Harnessed the Wind“ weltweit bekannt. Sie zeigt, welches Potenzial in Wissen, Kreativität und Technologien liegt, die an lokale Möglichkeiten und konkrete Bedürfnisse anknüpfen.
Auch eine Forschungsreise im Umfeld des malawischen Moving Windmills Project machte deutlich, was Entwicklungszusammenarbeit auf Augenhöhe bedeutet: Nicht technische Lösungen allein stehen im Mittelpunkt, sondern der Austausch mit den Menschen vor Ort, das Verständnis ihrer Lebensrealitäten und die gemeinsame Entwicklung tragfähiger Ansätze.
Sustainable Futures Alliance: Kompetenz durch Partnerschaft
Um Bildung, Forschung und soziale Projektförderung langfristig miteinander zu verbinden, entwickelt UNIKIMS die Sustainable Futures Alliance – Allianz für eine nachhaltige Zukunft. Das Netzwerk soll unterschiedliche Kompetenzen zusammenführen und den Austausch zwischen Wissenschaft, Bildungsarbeit, sozialer Praxis und lokalen Partnerorganisationen stärken.
Eine wichtige Rolle spielen dabei Partnerschaften mit dem Moving Windmills Project, SOS-Kinderdörfer weltweit und der Malawi University of Science and Technology (MUST). Perspektivisch kann auch der Austausch mit weiteren zivilgesellschaftlichen Akteuren, etwa der Tambala School Malawi e. V., zur Allianz beitragen.
Die Zusammenarbeit mit Partnern in Malawi schafft einen besonders problemnahen Lern- und Forschungsraum. Malawi steht beispielhaft für zahlreiche Fragen, mit denen sich SATT beschäftigt: verlässliche Energie- und Wasserversorgung, klimaangepasste Landwirtschaft, Hygiene, lokale Wertschöpfung und die Nutzbarkeit technischer Lösungen unter begrenzten infrastrukturellen und finanziellen Bedingungen. Der direkte Kontakt zu lokalen Organisationen, Hochschulen und Gemeinschaften schärft den Blick dafür, welche Technologien tatsächlich gebraucht werden, wie sie finanziert und gewartet werden können und welche Voraussetzungen für eine langfristige Wirkung erfüllt sein müssen.
Die Malawi University of Science and Technology bringt wissenschaftliche und technologische Expertise aus einer Region ein, in der die im Programm behandelten Herausforderungen unmittelbar erfahrbar sind. Das Moving Windmills Project steht für lokal verankerte Bildungs- und Entwicklungsarbeit sowie für die Verbindung von Kreativität, praktischer Problemlösung und gesellschaftlichem Engagement. SOS-Kinderdörfer weltweit ergänzt dieses Netzwerk durch seine internationale Erfahrung und seine globale Reichweite, insbesondere in Ländern des Globalen Südens. Dadurch kann die Sustainable Futures Alliance lokale Erkenntnisse, wissenschaftliche Kompetenzen und internationale Perspektiven miteinander verknüpfen.
Für UNIKIMS ist dieses Netzwerk ein wesentlicher Bestandteil des Ansatzes: Nachhaltige Lösungen entstehen nicht allein am Schreibtisch und nicht allein durch Finanzierung. Sie brauchen lokale Expertise, wissenschaftliche Begleitung, belastbare Partnerschaften und den kontinuierlichen Austausch über Bedarfe, Technologien und Wirkungen.
Perspektive: berufsbegleitender Bachelor
Mit dem SATT Diploma of Basic Studies ist ein erster akademischer Weiterbildungsweg entstanden. Die Rückmeldungen der Teilnehmenden und ihre konkreten Projektideen zeigen jedoch, dass der Bedarf über Grundlagenwissen hinausgeht. Viele möchten ihre Kompetenzen weiter vertiefen, berufliche Perspektiven im Bereich nachhaltiger Technologien entwickeln und langfristig eigene Vorhaben umsetzen.
Deshalb soll das SATT-Angebot perspektivisch zu einem berufsbegleitenden Bachelorstudiengang weiterentwickelt werden. Das geplante Studienangebot soll die Themen erneuerbare Energien, Energie- und Umwelttechnik, bedarfsgerechte Elektrotechnik und Energieversorgung, standortangepasste Infrastruktur und Wohnraum, angepasste Maschinentechnik für nachhaltige Entwicklung, faire und grüne Mobilität, Wasser- und Abfallwirtschaft sowie nachhaltige Landwirtschaft wissenschaftlich und praxisorientiert vertiefen.
Das Angebot richtet sich insbesondere an Berufstätige und Engagierte, die ihre Erfahrungen und ihr lokales Wissen mit einer akademischen Qualifikation verbinden möchten. Die Sustainable Futures Alliance kann dabei dazu beitragen, Lerninhalte fortlaufend an reale Herausforderungen anzubinden und den Wissenstransfer zwischen Praxis, Forschung und Weiterbildung zu stärken.
Damit verfolgt UNIKIMS einen doppelten Ansatz: Finanzielle Mittel sollen nicht nur kurzfristig helfen, sondern Grundlagen für Unabhängigkeit, Resilienz und nachhaltiges Wachstum schaffen. Zugleich soll Bildung Menschen dazu befähigen, diese Entwicklungen in ihren Regionen eigenständig mitzugestalten.
Weitere Informationen zum Zertifikatsprogramm SATT Diploma of Basic Studies und zu den Bewerbungsmöglichkeiten:
https://www.unikims.com/certificates/diploma-of-basic-studies/