Pro­mo­tio­nen be­treu­en

Als Betreuer oder Betreuerin einer Doktorarbeit haben Sie die Verantwortung die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entsprechend den Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis an die Forschung heranzuführen. Sie betreuen die Promotionsphase, fördern ihre Teilnahme an Fachtagungen und Kolloquien und zeigen den Kandidatinnen und Kandidaten Karrierewege auf.

Ab 1. Oktober 2013 ist die Betreuungsagenda für jedes Promotionsvorhaben spätestens im Zusammenhang mit der Annahme als Doktorandin bzw. Doktorand zu vereinbaren. Der Abschluss einer Betreuungsagenda ist durch eine Kopie der ersten Seite der Vorlage dem Dekanat und dem Promotionsbüro mitzuteilen. Weitere Bestimmungen finden Sie im Beschluss P/309 vom 22. Januar 2018 zur Betreuungsagenda. Mehr zur Betreuungsagenda für Promovierende finden Sie hier: Leitfaden Betreuungsagenda (PDF-Datei oder Word-Vorlage).

Im Rahmen des STIBET Doktorandenprogramms stehen Kontaktstipendien für ausländische Doktoranden von Partnerhochschulen zur Verfügung. Betreuende Hochschullehrer können Doktoranden von Partnerhochschulen für maximal 3 Monate an die Universität Kassel einladen. Das Kontaktstipendium beträgt 500,- € monatlich.


Voraussetzung

  • Betreuungszusage des betreuenden Hochschullehrers
  • Partnerschaftsabkommen mit der Partnerhochschule

Förderung

  • 500,- € monatlich für maximal 3 Monate

Unterlagen

  • Kurzes Anschreiben (Förderantrag, inkl. Aussage über die beabsichtigte Dauer des Aufenthalts und die Bezugsdauer des Stipendiums)
  • Fachgutachten
  • Kurze Darstellung des Promotionsvorhabens (1 Seite)
  • Lebenslauf
  • Formular STIBET-Kontaktstipendium

Kontakt

Universität Kassel
Entwicklungsplanung
Referat für Internationalisierung und Internationale Kooperationen
Frau Constanze Engel
Mönchebergstr. 19
34109 Kassel

Die Aufgabe der Kommission zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis besteht darin, im Falle des Verdachts eines wissenschaftlichen Fehlverhaltens den Sachverhalt nach Maßgabe der „Grundsätze zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis der Universität Kassel“ in der Fassung vom 10. November 2010 aufzuklären. 

Erfolgt eine Promotion innerhalb von vier Jahren auf Landesstellen bzw. nach WissZeitVG §2 Abs.1 befristeten und aus Drittmitteln finanzierten Stellen oder von drei Jahren bei Stipendien, erhalten die Betreuer*innen eine Prämie in Höhe von 3.000 Euro auf die jeweilige Kostenstelle des Fachgebietes.

Stichtage bei der Promotion auf Landes- und Drittmittelstellen ist der Beginn des Vertragsverhältnisses auf der Qualifizierungsstelle (Landesstelle oder erste Drittmittelstelle) und der Tag des Eingangs eines ersten positiven Gutachtens. 

Stichtage bei Stipendien sind das Annahmedatum des Promotionsausschusses sowie der Tag des Eingangs eines ersten positiven Gutachtens. Für die Zuweisung der Prämie ist ein entsprechender formloser Antrag an die Abteilung Personal und Organisation zu stellen. 

Der Betrag soll für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, d.h. etwa für Publikationsunterstützung, für Kongressteilnahmen oder für andere Personalentwicklungsmaßnahmen aufgewendet werden. Auch eine Unterstützung einer Postdocphase des*der erfolgreich promovierten Mitarbeiter*in mit dem Ziel einer Gewinnung externer Mittel kann aus diesen Mitteln finanziert werden.


Verfahren zur Beantragung der Prämie

Nach Abschluss der Promotion kann die Prämie formlos bei der Personalabteilung beantragt werden. 

Die Prämie ist personenbezogen. Innerhalb der Personalabteilung wird der Antrag geprüft und dann der angegebenen Kostenstelle die Prämie gutgeschrieben. 

Der Antrag ist an die Abteilung III D zu richten mit den folgenden Angaben:

  • den genauen Beschäftigungs-/Stipendiendaten des Promovenden, 
  • dem Datum der Abgabe der Arbeit,  
  • dem Vorliegen des Erstgutachten sowie  
  • (nur falls vorhanden, ggf.) dem Disputationstermin.