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Klima, Kassel und die soziale Frage über Klimagerechtigkeit und politische Verantwortung im globalen Süden und Norden

Der Klimawandel verändert unsere Umwelt dramatisch. Hitze, Trockenheit und Starkwasser-Phänomene zerstören die Lebensbedingungen der Menschen, Tiere und Pflanzen weltweit. Er verknappt und verteuert den Zugang zu lebensnotwendigen Ressourcen: Wasser, Luft, Gesundheit, Lebensmittel, Energie, Mobilität. Der Klimawandel macht die Menschen - und unsere Erde - krank.
Diese tiefgreifenden Veränderungen werden global nicht gleich verteilt und treffen die Menschen sehr unterschiedlich. Der globale Süden hat am wenigsten zum Klimawandel beigetragen und doch leiden die Menschen dort am stärksten unter den Veränderungen, während sie kaum über Mittel für Klimaschutz und Klimaanpassung verfügen.
Dieses Phänomen ist weltweit zu beobachten. Einkommensschwache Menschen, die folglich einen niedrigen CO2-Abdruck haben, werden am stärksten von den Folgen des Klimawandels betroffen sein. Auch in Deutschland. Was bedeutet also Klimagerechtigkeit für diese Menschen, ob im Globalen Süden, oder im Globalen Norden - zum Beispiel in der Stadt Kassel?
Welche Verantwortung haben Politik, Wirtschaft und Gesellschaft für die soziale Frage im Klimawandel? Wie kann die solidarische Verteilung der Kosten der Klimafolgen zwischen Arm und Reich funktionieren? Was kann die Stadt Kassel tun, mit ihren Verbänden und Vereinen, mit ihrer Wirtschaft und Bildungslandschaft, um einen solidarischen Umgang mit den Folgen des Klimawandels zu erreichen?
Mittwoch, 23.09.2026
19:00 – 21:15 Uhr
Uni:lokal
Wilhelmsstraße 21, 34117 Kassel
Veranstaltet von:
Oikocredit, Förderkreis Hessen-Pfalz e.V.
Universität Kassel, Fachgebiet Internationale und intergesellschaftliche Beziehungen
Zentrum Ökumene der EKHN und EKKW
Veranstaltung:
1. Begrüßung
Veranstaltende:
Universität Kassel, Fachgebiet Internationale und intergesellschaftliche Beziehungen
Zentrum Ökumene der EKHN und EKKW
Oikocredit, Förderkreis Hessen-Pfalz e.V.
2. Moderation und Einführung
Christina Schnepel, Leiterin Zentrum Ökumene von EKHN und EKKW
3. Klimafolgen, Klimaanpassung und Klimagerechtigkeit.
Die sozial-ökologische Transformation und die soziale Frage
Ana Bonet, Kassel Institute for Sustainability
Die soziale Frage im Anthropozän.
Planetare Grenzen und Klimagerechtigkeit aus der Perspektive des Globalen Südens
Die ökologische Krise verändert die Bedingungen, unter denen sich soziale Gerechtigkeit heute herstellen lässt. Vor dem Hintergrund planetarer Grenzen untersucht der Beitrag die Zusammenhänge zwischen ökologischem Fußabdruck, globalen Ungleichheiten und Klimagerechtigkeit
Jessica Bodman, Oikocredit Deutschland
Klimaanpassung und ihre Finanzierung
Advocacy und die Rolle Erneuerbarer Energien und Anpassungen in der Agrarwirtschaft im Globalen Süden. Der Beitrag beschreibt die aktuelle Situation, sucht nach Möglichkeiten und gibt Beispiele für verantwortungsvolle Investitionen für mehr Klimagerechtigkeit im globalen Süden.
4. Klimagerechtigkeit vor Ort
Politik, Wirtschaft und die soziale Frage
Podiumsgespräch
Timo Eckardt, Geschäftsführung Klimaschutzrat der Stadt Kassel
Tamara Morgenroth, Geschäftsführerin des Diakonischen Werks Region Kassel
Arvid Jasper, Klimagerechtigkeit Kassel
Was sind die Folgen der Klimakatastrophe im globalen Norden?
Was bedeutet Klimagerechtigkeit im globalen Norden konkret?
Wie leiden die Menschen auch hier am Klimawandel?
Wie muss Politik die sozial-ökologische Transformation und ihre Folgen für die Stadtgesellschaft begleiten, abfedern und finanzieren?
Publikumsfragen
Anschließend: Ausklang im Vorraum des uni:lokal