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Bitte schauen Sie auch in unseren Fortbildungsreihen nach.
Kommende Veranstaltungen
VR-Klima-Expedition – Virtual Didactics
Unsere VR-Klima-Expedition vermittelt die zentralen Erkenntnisse des Weltklimarates auf eine immersive und anschauliche Weise. Ausgestattet mit VR-Brillen und begleitet durch eine fachkundige Moderation begeben wir uns gemeinsam auf eine virtuelle Reise, um die Ursachen, Mechanismen und Folgen des Klimawandels besser zu verstehen.
Durch den Einsatz von Virtual Reality wird das komplexe Thema nicht nur visuell greifbarer, sondern auch auf einer emotionalen Ebene erfahrbar. So entsteht ein eindrückliches Lernerlebnis, das wissenschaftliche Inhalte verständlich und zugänglich macht.
Im Jahr 2025 wurde die VR-Klima-Expedition mit dem Deutschen Award für Nachhaltigkeitsprojekte in der Kategorie Bildung und Weiterbildung ausgezeichnet.
Ergänzt wird die Expedition durch einen interaktiven Rundgang durchs Tropengewächshaus Witzenhausen und einem Austausch zu Einsatzmöglichkeiten der Methode und Inhalte im Unterricht.
Weitere Informationen unter: uni-kassel.de/go/politische-BNE-im-Sachunterricht
- Leitung: Tony Lindenau (WeltGarten Witzenhausen)
- Referenten: Irina Grebien, Virtual Didactics
- Termine: 05.02.2026, 14:00-18:00 Uhr
- Ort: Tropengewächshaus Witzenhausen
Anmeldung unter em.kohlmann@uni-kassel.de
Die Zunahme kriegerischer Konflikte und ihre verheerenden Auswirkungen sowie die Debatte um eine Wiedereinführung der Wehrpflicht wirken unmittelbar in den Schulalltag hinein. Schüler:innen und Lehrkräfte bringen vielfältige Kriegsbetroffenheiten mit: Manche als Geflüchtete, andere mit engen familiären Bindungen zu Kriegsparteien – viele mit einer allgemeinen Sorge vor einer Ausweitung von Gewalt in Europa.
Spannungen und Unsicherheiten im schulischen Miteinander zwischen Schüler:innen, Lehrer:innen und Eltern nehmen zu: Diskussionen sind häufig aufgeladen und werden begleitet von Angst, Wut, Unsicherheit oder Loyalitätskonflikten. Für viele Pädagog:innen stellt sich die Frage, wie sie diesen Themen mit Sachlichkeit, Sensibilität und Haltung begegnen können.
Hinzu kommen didaktische Herausforderungen: Wie können komplexe internationale Konflikte altersgerecht analysiert und kontrovers diskutiert werden? Wie kann sich Schule auch in kriegerischen Zeiten als Ort politischer Bildung und kritischer Urteilsbildung behaupten?
Wie lässt sich der demokratische Auftrag zur Friedensbildung – im Sinne des Grundgesetzes und der Charta der Vereinten Nationen – mit einem gesellschaftlichen Klima vereinbaren, das zunehmend von Sicherheitsbedürfnissen, Aufrüstung und einem Bedeutungsgewinn der Bundeswehr geprägt ist?
Der Fachtag „Bildung und Erziehung in kriegerischen Zeiten“ richtet sich an Lehrkräfte aller Schulformen, Schulsozialarbeiter:innen, pädagogisches Fachpersonal, Studierende, Lehrende sowie Interessierte aus Bildungsverwaltung und Wissenschaft. Er bietet Raum für Austausch, kritisches Nachdenken und Impulse für pädagogische und didaktische Handlungsoptionen. Im Zentrum aller Workshops steht die Frage: Was hilft mir konkret im Schulalltag?
- Leitung: Nilda Inkermann
- Referenten: tba
- Termine: 18.02.2026, 09:00-16:00 Uhr
- Ort: Universität Kassel
Anmeldungen über das Onlineformular: https://www.uni-kassel.de/einrichtung/zlb/informationen-fuer-lehrerinnen/anmeldung-zu-einem-fortbildungsangebot.html
In unserer zunehmend digitalisierten Welt werden die Funktionsprozesse der täglich von uns genutzten digitalen Medien für die meisten Menschen immer schwerer durchschaubar. Informatik wird häufig als sehr komplexes Thema wahrgenommen, das nur von wenigen Menschen verstanden werden kann. Das muss jedoch nicht so sein! Im Rahmen dieser Fortbildung machen Sie deshalb erste, handlungsorientierte und spaßige Zugänge zur Informatik, bauen eigene informatische Kompetenzen auf, entwickeln aber auch Ideen für die Vermittlung von einer informatischen Denkweise bei Grundschulkindern und nehmen konkrete Konzepte für den täglichen (Sach-)Unterricht mit.
Besonderes Vorwissen im Bereich der Informatik oder im Umgang mit digitalen Medien wird NICHT benötigt.
Die Teilnehmenden lernen verschieden Zugänge zu einer informatischen Grundbildung kennen, sie erwerben Wissen über die verschiedene Zugänge und verbessern ihre Kompetenzen zur Vermittlung von ersten informatischen Inhalten im Rahmen des Sachunterrichts der Grundschule.
Methodische Gestaltung: Inputphasen, praktische Erprobung von verschiedenen Zugängen, Diskussion von möglichen Unterrichtskonzepten, Reflexion von praktischen Umsetzungen der im Rahmen der Fortbildung thematisierten Konzepte.
- Leitung: Marc Heinemann
- Dozentinnen: Marc Heinemann
- Kosten: Kostenfrei
- Anmeldung bis zum 15.01.2026 (bitte geben Sie Ihre Schulform an)
Termine:
1. Veranstaltung: 17.02.26, 14:00-17:00, Online
2. Veranstaltung: 17.03.26, 14:00-17:00, Uni Kassel (Standort Heinrich-Plett-Straße, AVZ)
3. Veranstaltung: 14.04.26, 14:00-17:00, Online
4. Veranstaltung: 19.05.26, 14:00-17:00, Uni Kassel (Standort Heinrich-Plett-Straße, AVZ)
5. Veranstaltung: 16.06.26, 14:00-17:00, Uni Kassel (Standort Heinrich-Plett-Straße, AVZ)
Immersives Lehren und Lernen: Virtual Reality in der Lehrkräftebildung (Universität Kassel)
Die Veranstaltung zeigt Potenziale und Herausforderungen des Einsatzes von Virtual Reality in der Lehrkräfteaus- und -fortbildung. Beispiele aus virtuellen Klassenzimmern und schulischer Praxis verdeutlichen, wie VR-Simulationen die professionelle Handlungskompetenz fördern.
Das Angebot findet im Rahmen der Reihe „Bildung.Digital.Denken – Balkongespräche zur Medienbildung“ statt, das wissenschaftliche Impulse, praktische Erfahrungen und Austausch verbindet. Die Veranstaltungen finden hybrid statt. An den jeweiligen Veranstaltungsorten ist im Anschluss an den Vortrag ein Come Together vorgesehen.
Veranstaltet wird die Reihe von: Justus-Liebig-Universität Gießen, Philipps-Universität Marburg, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Universität Kassel, Technische Universität Darmstadt, Hessische Lehrkräfteakademie.
- Leitung: Prof. Dr. Claudia Schlaak
- Referenten: Prof. Dr. Kathleen Plöner (Universität Potsdam)
- Termine: 23.04.2026, 18:00-20:00 Uhr
- Ort: tba
Anmeldungen über schulportal.hessen.de/fortbildungen/fachforum-medienbildung/bildung-digital-denken/
Vergangene Fortbildungen WiSe 25/26
Das türkische Bilderbuch "Ein Apfel für alle“ von Feridun Oral erzählt eine ganz einfache, aber liebevolle Wintergeschichte, die wunderbar in die Vorweihnachtszeit passt. Es geht um das
Beisammensein, darum, mit anderen etwas zu teilen und mit Freunden gemeinsam Freude zu erleben.
In diesem Workshop werden Zugänge zum Bilderbuch vorgestellt, die in multikulturellen Unterrichtssettings - aber nicht nur dort - mit Kindern erarbeitet werden können. Jeder Unterrichtsvorschlag beginnt immer sehr elementar mit einfachen Bewegungs- und Rhythmusspielen, die dann aber für unterschiedliche Lerngruppen individuell weiter
ausgearbeitet werden können:
Von einem rhythmischen Fingerspiel geht es über ein Bilderbuchlied hin zum Textverständnis und zum bildgestützten, freien Erzählen. Von einem Bewegungsspiel zur Sprachförderung geht es über eine tänzerisch-szenische Darstellung hin zum aktiven Musikhören. Von der Erfahrung des Wortfeldes LAUFEN durch Musik und Rhythmus geht es hin zum Komponieren von Musik zu den vier Hauptfiguren der Geschichte. Die im Workshop vorgestellten Unterrichtsideen eignen sich vor allem für die Klassen 2 und 3. Sie können aber entsprechend angepasst aber bereits in Klasse 1, einer Vorklasse oder in einem Vorlaufkurs
umgesetzt werden. Alle Interessierten sind herzlich Willkommen
- Leitung: Prof. Susanne Dreßler
- Dozentin: Birgit Jeschonneck
- Termine: 02.12.2025, 16:00-18:00 Uhr
- Ort: Konzertsaal des Instituts für Musik, Universität Kassel
Bitte erscheinen Sie in Bewegungskleidung, damit Sie an den tänzerischen Elementen teilnehmen können.
Im Workshop „VR im Fremdsprachenunterricht“ werden verschiedene Virtual Reality-Apps für den Fremdsprachenunterricht vorgestellt und gemeinsam mit den Teilnehmenden reflektiert. Dabei wird der Schwerpunkt auf VR-Anwendungen gesetzt, um kommunikative Situationen (z.B. einen Restaurantbesuch) im Rahmen des Englisch-, Französisch- und Spanischunterrichts zu meistern. Die praktische Erprobung der Apps steht im Vordergrund des Workshops und spezifische Vorkenntnisse der Teilnehmenden sind nicht notwendig. Eine Besonderheit des Einsatzes von VR im Unterricht ist, dass dadurch ein Eintauchen in andere kulturelle Welten wie auch das Erleben authentischer Kommunikationssituationen für die Lernenden möglich wird. Somit kann ein Zugang zu sprachlich und kulturell neuen Umgebungen geschaffen werden.
- Leitung: Prof. Dr. Claudia Schlaak
- Dozentin: Prof. Dr. Claudia Schlaak
- Termine: 20.11.2025, 17:00-19:00 Uhr
- Ort: ISW Raum 0.016 in der Kurt-Wolters-Str. 5, 34125 Kassel
Anmeldungen über www.uni-kassel.de/einrichtung/zlb/informationen-fuer-lehrerinnen/anmeldung-zu-einem-fortbildungsangebot.html
Der erste Beitrag stellt ein europäisches Forschungsprojekt vor, das den Einsatz von Extended Realities (XR) im Fremdsprachenunterricht untersucht. Im Zentrum steht ein praxisnahes Framework, das Lehrkräfte bei der Auswahl, Planung, Umsetzung und Reflexion von XR-gestützten Lernumgebungen unterstützt.
Der zweite Beitrag widmet sich dem Potenzial von Virtual Reality im Kontext von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im Fremdsprachenunterricht. Gezeigt wird, wie immersive Lernumgebungen Lehrkräftefortbildungen, Unterrichtssequenzen und schulische Praxis bereichern können, um globale Themen sprachlich und inhaltlich erlebbar zu machen.
Der dritte Beitrag rückt die Perspektive der Lernenden in den Mittelpunkt. Anhand von Interventionsstudien wird gezeigt wie Jugendliche den Einsatz von VR im Französisch- und Spanischunterricht wahrnehmen, welche Einstellungen sie dazu entwickeln und wo sich Chancen für eine nachhaltige Integration in den Fremdsprachenunterricht ergeben. Hierbei werden auch konkrete Lernszenarien vorgestellt.
Der vierte Beitrag befasst sich mit dem bislang wenig erforschten Einsatz von 360°-Aufnahmen im DaF/DaZ-Unterricht. Diskutiert wird, wie diese Technologie im Rahmen aufgabenorientierter Szenarien genutzt werden kann, um Lernenden realitätsnahe Sprachhandlungen zu ermöglichen und damit kommunikative Kompetenzen zu fördern.
- Leitung: Prof. Dr. Claudia Schlaak
- Dozentin: Frauke Matz & Karoline Wirbatz (Universität Münster); Michelle Zirkel, (Uni Bamberg) Claudia Schnellbögl (Uni Bamberg) & Theresa Summer (CHE Centrum für Hochschulentwicklung); Claudia Schlaak & Lisa Vogel; Anna Sakhno (LMU München)
- Termine: 25.09.2025, 16:00-18:00 Uhr
- Ort: Campus Center, Raum 1125 (Seminarraum 6), Moritzstraße 18, 34127 Kassel
- Anmeldungen über dgff2025[at]uni-kassel[dot]de
Mit dem neu eingeführten Lehrplan hat das Thema Evolution in der gymnasialen Oberstufe einen höheren Stellenwert erhalten. Evolution ist jedoch eines der herausforderndsten Themen des Biologieunterrichts. Vielfältige alternative Schülervorstellungen sowie eine Ablehnung der Evolutionstheorie sind nur zwei der Herausforderungen, mit denen Biologielehrkräfte im Unterricht konfrontiert werden. Der Fortbildungstag zum Thema Evolution wird aus einer übergreifenden Einführung und fünf Einzelworkshops bestehen. Im ersten Workshop (Prof. Dr. Helge Martens, Universität Kassel) analysieren die Teilnehmenden Unterrichtsvideos zum Umgang mit alternativen Schülervorstellungen (z. B. zielgerichtete Vorstellungen) und diskutieren auf dieser Grundlage, wie man am besten mit diesen Vorstellungen umgehen kann. Im zweiten Workshop (Dr. Tim Hartelt, Universität Kassel) werden Lernmaterialien vorgestellt, die das Verständnis der Schüler für die natürliche Selektion verbessern können, indem sie das Bewusstsein und die Selbstregulierung des intuitiven Denkens der Schüler fördern, welches oft im Widerspruch zum wissenschaftlichen Verständnis steht. Im dritten Workshop (Dr. Helena Aptyka, Universität zu Köln) werden die mathematischen Konzepte des Zufalls und der Wahrscheinlichkeit eingeführt und auf den Evolutionsunterricht angewendet, da sich gezeigt hat, dass diese Konzepte das evolutionäre Verständnis unterstützen (z. B. die Zufälligkeit von Mutationen). Im vierten Workshop (Dr. Susan Hanisch, Universität Jena) lernen die Teilnehmenden didaktische Ansätze zur Vermittlung der menschlichen und kulturellen Evolution kennen. Im fünften Workshop (Dr. Christiane Konnemann, Universität Münster) liegt der Schwerpunkt auf den Einstellungen der Schüler gegenüber der Evolution (und der Schöpfung), indem Möglichkeiten zur Diagnose und zum Umgang mit (negativen) Einstellungen der Schüler gegenüber der Evolution diskutiert werden.
- Leitung: Dr. Tim Hartelt
- Dozierende: Dr. Tim Hartelt (Universität Kassel), Prof. Dr. Helge Martens (Universität Kassel), Dr. Susan Hanisch (Universität Jena), Dr. Helena Aptyka (Universität zu Köln), Dr. Christiane Konnemann (Universität Münster)
- Termine: 03.11.2025, 09:00 - 16:30 Uhr
- Ort: Universität Kassel, AVZ (Heinreich-Plett-Straße 40), Raum 2138
- Kosten: Kostenfrei
- Anmeldung bis zum 17.10.2025 per E-Mail hartelt[at]uni-kassel[dot]de (bitte geben Sie Ihre Schulform an)
- Eine Mitnahme von digitalen Endgeräten ist erwünscht, aber nicht zwingend erforderlich. Für Verpflegung wird gesorgt.
Bei uns an der Universität Kassel führen die beiden theologischen Institute einmal jährlich einen Religionspädagogisch-Theologischen Studientag durch, zu dem wir Studierende, Absolvent:innen, Mentor:innen der Schulpraktischen Studien und des Praxissemesters, Referendar:innen und Lehrer:innen einladen (etwa 30 bis 60 Teilnehmende). Dieser Tag soll die Vernetzung der verschiedenen Phasen der Lehrer:innen-Ausbildung fördern und den Kontakt untereinander stärken. Zudem ist der Studientag Bestandteil eines interdisziplinären Lehr-Lern-Konzepts und soll das zentrale Jahresthema, das in dem Jahr in mehreren Lehrveranstaltungen bearbeitet wird, aus einer interdisziplinären Perspektive betrachten. In diesem Jahr steht das Jahresthema unter dem Titel „Antisemitismus-Prävention".
Als Hauptvortragenden für diesen Studientag konnten wir bereits Prof. Dr. Matthias Schmidt (Universität Gießen) gewinnen. Für eine religionspädagogische Response hat uns Prof. Dr. Jan Woppowa (Universität Paderborn) zugesagt. Nach den Vorträgen und einem Austausch im Plenum wollen wir im Anschluss verschiedene praxisorientierte, unterrichtsnahe Workshops (im Umfang von etwa 90 Min. in einer Gruppe von 5 bis 20 Teilnehmenden) anbieten.
Besonders der Austausch zwischen Fachwissenschaft und Fachdidaktik sowie zwischen Studierenden, Referendar:innen und Religions- lehrer:innen wird dabei immer wieder als eine gegenseitige Bereicherung erlebt.
- Leitung: Prof.in Dr.in Annegret Reese-Schnitker, Universität Kassel
- Dozierende: Prof. Dr. Matthias Schmidt (Universität Gießen), Prof. Dr. Jan Woppowa (Universität Paderborn), Dr. Werner Haußmann (Universität Erlangen- Nürnberg), Katharina Josephine Barth, Dr. Marcel Franzmann (Lehrer aus Gelsenkirchen)
- Termine: 13.11.2025, 15:00 - 20:30 Uhr
- Ort: Universität Kassel, Henschelstraße 2, Raum 1140
- Anmeldefrist bis 23.10.2025
- Referent:innen: Diverse
- Hauptvortrag: Prof. Dr. Susanne Prediger (TU Dortmund) & Prof. Dr. Charlotte Rechtsteiner (PH Ludwigsburg)
- Termine: 29.09.2025, 09-17 Uhr
- Ort: Universität Kassel, AVZ, Heinrich-Plett-Straße 40 (diverse Räume)
- Durchführungsformat: Hauptvortrag + diverse Workhops und Werkstattgespräche
Im Rahmen des Workshopswerden verschiedene immersive Lehr- und Lernverfahren für den Fremdsprachenunterricht vorgestellt und gemeinsam mit den Teilnehmenden reflektiert. Es werden konkrete Unterrichtseinheiten für den Fremdsprachenunterricht besprochen. Im Fokus stehen Lehr- und Lernverfahren mit Augmented Reality bzw. die Arbeit mit Merge Cubes im Fremdsprachenunterricht.
Der Workshop wird online stattfinden und etwa 120 Minuten dauern. Es werden verschiedene immersive Lern- und Lehrverfahren wie Augmented Reality (Merge Cubes) und Virtual Reality vorgestellt und gemeinsam mit den Lehrkräften reflektiert. Des Weiteren werden verschiedene Technologien und konkrete Unterrichtseinheiten in der Veranstaltung präsentiert. Der Workshop ermöglicht den Teilnehmenden einen Einblick in die vielseitigen Anwendungen und Lernumgebungen dieser neuen digitalen Tools, die großes Potenzial für ein modernes und abwechslungsreiches Sprachenlernen bieten können. Konkret wird es kurze Impulsvorträge zur Einführung und Erklärung der verschiedenen immersiven Verfahren geben, dann eine Betrachtung verschiedener Unterrichtseinheiten unter Einsatz der vorgestellten Verfahren und schließlich auch eine selbstständige Erstellung solcher Verfahren für den Fremdsprachenunterricht durch die Teilnehmenden.
- Leitung: Prof. Dr. Claudia Schlaak
- Termine: 18.09.2024, 16:00-18:00
- Ort: online
Die Fortbildung verbindet einen Workshop und einen Plenarvortrag, die gemeinsam der Frage nachgehen, wie Fremdsprachenunterricht und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) einander bereichern können.
Im Workshop wird diskutiert, welchen Beitrag der frühe Englischunterricht zur Erfüllung des Bildungsauftrags der Grundschule im Rahmen der UN-Nachhaltigkeitsziele leisten kann. Anhand von Unterrichtsbeispielen – etwa zu Friedenserziehung und Umweltschutz – wird sichtbar, wie komplexe globale Themen auch mit beginnenden Lernenden behandelt und dabei Perspektivwechsel, Empathie und Offenheit gefördert werden können. Ziel ist es, den Stellenwert des frühen Fremdsprachenunterrichts für BNE zu schärfen und eine längerfristige Arbeitsgruppe für dieses Thema anzustoßen.
Im anschließenden Plenarvortrag zeigt Klára Sokol (Direktorin der Fondation éducation21), wie Fremdsprachenunterricht und BNE ineinandergreifen können. Sie macht deutlich, welches Potenzial in dieser Verbindung steckt.
- Leitung: Prof. Dr. Claudia Schlaak
- Dozentin: Stefanie Frisch (Goethe-Universität Frankfurt), Julia Reckermann (Universität Münster), Katja Schwemmer (Pädagogische Hochschule Heidelberg); Klára Sokol (Direktorin der Fondation éducation21)
- Termine: 26.09.2025, 13:30-15:30 Uhr
- Ort: Campus Center, Raum 1111 (Seminarraum 2), Moritzstraße 18, 34127 Kassel
- Anmeldungen über dgff2025[at]uni-kassel[dot]de
Im ersten Beitrag wird ein Designprinzip vorgestellt, das fremdsprachliches Hörverstehen kompetenzorientiert und nachhaltig entwickelt. Dabei wird aufgezeigt, wie sich geeignete Aufgabentypen in den Unterricht integrieren lassen, um Lernende beim Aufbau von Verstehensstrategien und beim Abbau von Ängsten zu unterstützen.
Der zweite Beitrag richtet den Fokus auf den Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule. Diskutiert wird, wie mündliche Kompetenzen (oracy) durch offene Aufgabenformate gezielt gestärkt und so Kontinuitäten im Spracherwerb gesichert werden können.
Der dritte Beitrag nimmt das frühe Fremdsprachenlernen in den Blick und untersucht die Rolle von chunks mit open slots in Lehrwerken für den Grundschulenglischunterricht. Im Zentrum steht die Frage, wie produktives Sprechen durch variabel einsetzbare Sprachmuster gefördert und nachhaltig weiterentwickelt werden kann.
- Leitung: Prof. Dr. Claudia Schlaak
- Dozentin: Jens-Folkert Folkerts (Universität Münster) & Heiner Wirtz; Rebecca Schlieckmann (Universität Münster) & Sarah Victoria Lellé; Katja Schwemmer (Pädagogische Hochschule Heidelberg)
- Termine: 27.09.2025, 09:45-11:15 Uhr
- Ort: Campus Center, Raum 1124 (Seminarraum 6), Moritzstraße 18, 34127 Kassel
- Anmeldungen über dgff2025[at]uni-kassel[dot]de