Fortbildungsreihen
In unserer zunehmend digitalisierten Welt werden die Funktionsprozesse der täglich von uns genutzten digitalen Medien für die meisten Menschen immer schwerer durchschaubar. Informatik wird häufig als sehr komplexes Thema wahrgenommen, das nur von wenigen Menschen verstanden werden kann. Das muss jedoch nicht so sein! Im Rahmen dieser Fortbildung machen Sie deshalb erste, handlungsorientierte und spaßige Zugänge zur Informatik, bauen eigene informatische Kompetenzen auf, entwickeln aber auch Ideen für die Vermittlung von einer informatischen Denkweise bei Grundschulkindern und nehmen konkrete Konzepte für den täglichen (Sach-)Unterricht mit.
Besonderes Vorwissen im Bereich der Informatik oder im Umgang mit digitalen Medien wird NICHT benötigt.
Die Teilnehmenden lernen verschieden Zugänge zu einer informatischen Grundbildung kennen, sie erwerben Wissen über die verschiedene Zugänge und verbessern ihre Kompetenzen zur Vermittlung von ersten informatischen Inhalten im Rahmen des Sachunterrichts der Grundschule.
Methodische Gestaltung: Inputphasen, praktische Erprobung von verschiedenen Zugängen, Diskussion von möglichen Unterrichtskonzepten, Reflexion von praktischen Umsetzungen der im Rahmen der Fortbildung thematisierten Konzepte.
- Leitung: Marc Heinemann
- Dozentinnen: Marc Heinemann
- Ort: Zoom und in Präsenz (Blended Learning)
- Kosten: Kostenfrei
- Termine: tba
Digitale Medien prägen die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen – und verändern damit auch die Unterrichtskultur. Dieses Seminar nimmt diese Entwicklung kritisch-konstruktiv in den Blick und fragt danach, wie digitale Medien religiöse bzw. religionsbezogene Lernprozesse inklusiv, gerecht und lernwirksam unterstützen können.
Im Zentrum steht der Ansatz der Diklusion, der digitale Medien und Inklusion gemeinsam denkt. Ausgehend von einem weiten Inklusionsverständnis (der alle Lernende einschließt) wird erkundet, wie digitale Werkzeuge dazu beitragen können, unterschiedliche Lernvoraussetzungen, Sprachstände und Ausdrucksformen zu berücksichtigen, ohne religiöse Bildung zu verkürzen.
Dabei geht es nicht um einen rein digitalen Religionsunterricht, sondern um einen reflektierten, pädagogisch verantworteten Medieneinsatz.
Das Seminar verbindet theoretische Grundlagen (Digitale Grundbildung, Inklusion, Diklusion) mit praktischer Erprobung, u. a. durch eine Exkursion in die Medienzentrum Kassel (vstl. am 23.04.26) und die Entwicklung eigener digital-inklusiver Unterrichtsideen für den Religionsunterricht (, die ich sehr gerne mit Ihnen im Unterricht erproben würde).
Als Forschungswerkstatt angelegt, eröffnet das Seminar einen Raum für Neugier, Offenheit, Kreativität und gemeinsames Ausprobieren in einem bislang wenig erschlossenen religionspädagogischen Feld.
Die Fortbildung findet im Rahmen eines regulären universitären Seminars statt, zu welchem sich demnach auch Studierende anmelden. Selbsterklärend verfügen Studierende nicht über den selben Erfahrungsschatz wie erfahrene Lehrkräfte. Ich bin jedoch fest davon überzeugt, dass sich sowohl Lehrkräfte als auch Studierende gegenseitig inspirieren und neue Perspektiven aufzeigen können, sodass beide davon profitieren.
Ich freue mich in diesem Sinne sehr, Sie kennenzulernen!
- Leitung: Dr. Katharina Gaida
- Referenten: Dr. Katharina Gaida
- Termine: tba
Ort: Universität Kassel, Campus Center
Die Fortbildungsreihe richtet sich an Tandems aus Fachlehrkräften und Förderpädagog:innen (Lehrkraft für Förderpädagogik).
Die Teilnehmenden lernen Methoden und Strategien zur Umsetzung lernförderlicher kooperativer Unterrichtsmethoden in heterogenen Schulklassen.
Die teilnehmenden Tandems schaffen gemeinsam Voraussetzungen für die Umsetzung kooperativen Lernens bei Lernenden mit Förderbedarf im sozial-emotionalen Bereich.
Die teilnehmenden Tandems beschäftigen sich mit Grundlagen der effizienten Zusammenarbeit zwischen förderpädagogischen und Fachlehrkräften mit dem Ziel der Verbesserung der Unterrichtsqualität.Die Teilnehmenden reflektieren die Umsetzung multiprofessioneller Kooperation und kooperativer Unterrichtsmethoden und passen diese an die eigenen spezifischen Erfordernisse an.
Eine gemeinsame Anmeldung der Tandempartner:innen ist wünschenswert.
Die Fortbildungsreihe wird im Rahmen des Forschungsprojekts KleVer der Universität Kassel wissenschaftlich begleitet. Ziel der Begleitung ist u.a. die kontinuierliche Anpassung des Fortbildungsangebots an individuelle Bedarfe der teilnehmenden Tandems.
Die Teilnahme ist dank Projektförderung kostenfrei. Für Verpflegung während der Veranstaltung ist gesorgt.
- Leitung: Prof. Dr. Natalie Fischer, Prof. Dr. Susanne Jurkowski, Prof. Dr. Timo Lüke
- Dozentinnen: Prof. Dr. Natalie Fischer, Prof. Dr. Susanne Jurkowski, Prof. Dr. Timo Lüke, Dr. Katrin Gabriel-Busse, Robin Gleim, Felix Piegsda, N.N.
- Ort: Online und in Präsenz
- Kosten: Kostenfrei
- Anmeldung bis zum 17.05.2026
- Zeitlicher Umfang: 4 Fortbildungsgruppen mit Tandems aus Fachlehrkraft und Förderpädagog:in, 6 Module (2 Module á ca. 4h, 4 Module á ca. 3h) verteilt über das gesamte Schuljahr 26/27
- Termine: 6 Termine im Schuljahr 2026/2027
- Zur Anmeldung zur Fortbildungsreihe
- Mehr zum Projekt
Die Gedenkstätte Breitenau befindet sich seit 1984 am historischen Ort eines preußischen Arbeitshauses, in dem während der NS-Zeit ein frühes Konzentrationslager und ein „Arbeitserziehungslager“ (AEL) untergebracht waren. Breitenau war die zentrale Verfolgungs- und Haftstätte für die Stadt und den Regierungsbezirk Kassel. Unter den zwischen 1933 und 1945 rund 10.000 Inhaftierten waren fast sämtliche Verfolgtengruppen der Nationalsozialisten, darunter nach heutigem Kenntnisstand 186 Jüdinnen und Juden.
Anhand von Quellen aus dem Archiv der Gedenkstätte Breitenau lassen sich zum einen individuelle Biografien von jüdischen Verfolgten und in Breitenau Inhaftierten (1933-1945) rekonstruieren und zum anderen verschiedene Formen und Auswirkungen von Antisemitismus erkennen und untersuchen.
Nach einem einführenden Vortrag beschäftigen sich die Teilnehmer:innen auf der Grundlage der Quellen mit individuellen Lebensgeschichten und Formen von Antisemitismus. Sie erkennen, in welchen unterschiedlichen sprachlichen Formulierungen und Alltagshandlungen sich antisemitische Haltungen äußerten, wie diese von den jüdischen Verfolgten erfahren wurden und welche Folgen sie für die Menschen hatten. Darüber hinaus wird an den konkreten Beispielen deutlich, welche Formen des Antisemitismus jeweils die Entscheidungen von Machthabenden beeinflussten. In einer abschließenden Arbeitsphase sollen Ansätze des didaktischen Umgangs mit den gewonnenen Erkenntnissen diskutiert werden.
- Leitung: Prof. Dr. Christine Pflüger, Universität Kassel und Dr. Ann Katrin Düben, Gedenkstätte Breitenau
- Referent:innen: N.N.
- Termin: 25.09./26.09.2026
- Ort: Gedenkstätte Breitenau
- Anmeldung bis zum bis zum 01.09.2026