Wert- und Rest­stof­fe

Glas, Metall, Kunststoffe, Papier/Pappe/Kartonagen (PPK) sowie Bioabfälle müssen getrennt eingesammelt und einer geeigneten Verwertung zugeführt werden.

Ein Farbleitsystem erleichtert die Trennung und die Zuordnung der verschiedenen Abfallfraktionen: Papier (Blau), Leichtverpackungen (Gelb), Bioabfälle (Braun) und Restmüll (Schwarz) .

Wer­t­- und Rest­stof­­fe

Für Wert- und Reststoffe wie Toner, CDs, Batterien, Leuchtmittel, Elektroschrott ebenso wie für Gewerbeabfälle, Papier, Pappe, Kartonagen etc. stehen an jedem Standort Entsorgungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Für die Entsorgung von Batterien und Lithiumbatterien gelten je nach Gewicht, Zustand und chemischem System unterschiedliche Sicherheitsstufen.

  • Tonerkartuschen sollten, verpackt in den (Kunststoff-) Hüllen des ausgetauschten neuen Toners, in die Entsorgungsboxen gegeben werden. Die Umkartons gehören in den Papierabfall, nicht in die Recyclingbox. Tonerkartuschen sollen nicht mit der Hauspost versendet werden!
  • CDs und DVDs sind aus Polycarbonat und dies ist ein vielseitig einsetzbarer recyclefähiger Kunststoff. CDs und DVDs müssen nicht nach Hersteller sortiert werden.

Sammelpunkte:

  • Holländischer Platz: InfoPoint, Henschelstraße 4
  • Heinrich-Plett-Straße: Zentrales Chemikalienlager im IBC zwischen 10:00 und 11:00 Uhr
  • Menzelstraße: Hausmeisterei
  • Wilhelmshöher Allee: Hausmeisterei
  • Witzenhausen: Hausmeisterei

Wie vernichte ich meine alten Datenträger und Akten datenschutzkonform?

  • Sowohl Altakten als auch defekte oder aus anderen Gründen ausgesonderte Datenträger mit datenschutzrechtlich relevantem oder anderweitig vertraulichem Inhalt sollten datenschutzkonform über die Registratur der Universität entsorgt werden.
  • Dies gilt nicht, wenn die Daten auf dem Datenträger nach Stand der Technik sicher verschlüsselt gespeichert sind. Dann können Sie die Datenträger als normalen Elektronikschrott entsorgen.
  • Gehen Sie im Zweifel davon aus, dass ein Datenträger unbekannten Inhalts ebenfalls über die Registratur entsorgt werden sollte.
  • Bitte achten Sie darauf, Ihre zu entsorgenden Datenträger in ausreichend stabilen Behältnissen an die Registratur abzugeben und mit einem Absenderhinweis zu versehen. Von aussen sollte nicht festgestellt werden können, dass es sich bei dem Inhalt um Datenträger mit vertraulichen und/oder personenbezogenen Daten handelt. Daher sollte der Hinweis "zur datenschutzkonformen Vernichtung" nur innerhalb des Behältnisses angebracht werden.

Fallen bei Ihnen im Rahmen von Umzügen, Räumaktionen oder Bautätigkeiten etc. größere Mengen Abfall zur Entsorgung an?

  1. Sperrmüll: Die Anmeldung erfolgt über das Service Desk Gebäude (-7777) oder sprechen Sie Ihre Hausmeisterei an. 
    Bei rechtzeitiger Anmeldung können die entsprechenden Behälter bereitgestellt werden oder es erfolgt eine Abholung durch Ihre Hausmeisterei.
  2. Sonderaktionen: Hierunter verstehen wir alle nicht regelmäßig oder im Rahmen von "besonderen Ereignissen" anfallenden Abfälle. 
    Dazu gehören z.B. die Lieferung von Großgeräten, Räumaktionen oder Umzüge etc. Um die dabei anfallenden Wert- und Reststoffe sicher aufnehmen zu können und einer geeigneten Verwertung zuzuführen, ist eine rechtzeitige Anmeldung erforderlich.

 

Alte Energiesparlampen, sowie Leuchtstoffröhren gehören nicht in den Hausmüll und nicht in den Glascontainer.

Sie enthalten geringe Mengen Quecksilber. Bei normalen Betrieb geht keinerlei Gefahr von aus.

  • Entsorgen Sie alte Energiesparlampen sowie Leuchtstoffröhren über Ihre Hausmeisterei.
  • Den betroffenen Raum lüften und für ca. 15 Minuten verlassen.
  • Schwangere dürfen den Raum erst nach dem Säubern betreten.
  • Lassen Sie das Fenster während der Reinigungsarbeiten geöffnet. Am besten schalten Sie Heizungen und Klimaanlagen während der Reinigungsarbeiten ab.
  • Große Bruchstücke der Lampe einsammeln (Vorsicht Schnittgefahr).
  • Kleinere Stücke mit Hilfe von Papier und/oder Pappe und einem feuchten Einwegtuch zusammenkehren und aufnehmen.
  • Von Teppichen oder Polstern können die Reste mit einem Klebeband entfernt werden.
  • Achtung! Keinen Staubsauger verwenden.
  • Alle aufgenommenen Bruchstücke und alle genutzten Hilfsmittel (Papier/Pappe und Reinigungstuch) in ein dichtschließendes Gefäß (z.B. Schraubglas oder kleinen Eimer mit Deckel) geben.
  • Gefäß verschließen und zur Sondermüll-Entsorgung geben.
  • Die Entsorgung erfolgt über die Schadstoffannahme

Elektro- und Elektronikschrott

Alte, nicht mehr benötigte oder defekte Elektrogeräte werden einer Verwertung zugeführt. Hierzu haben die Hausmeister Gitterboxen bereitstehen, in denen die Altgeräte gesammelt und später einer externen Verwertung zugeführt werden.

  1. Die Aussonderung von Geräten mit einem Anschaffungswert netto über 800,01 € muss vor
    der Entsorgung von der Finanzabteilung genehmigt werden: Zum Aussonderungsantrag
  2. Geräte < 800,01 € müssen nicht ausgesondert werden.
  3. Füllen Sie das Formular zur Entsorgung von E-Schrott. Die Altgeräte können anschließend zum vereinbarten Termin zur Hausmeisterei gebracht werden.
  4. Die Hausmeistereien bieten für größere Mengen oder für schwere Geräte auch eine Abholung von E-Schrott an.

Hinweis für Elektrogeräte mit fest verbautem Akku

  • Elektrogeräte mit fest verbautem Akku, unbeschädigt: z.B. Laptop, Smartphone
  • Sichtprüfung auf unbeschädigten Zustand
  • Ganzes Gerät abgeben: den Akku nicht mit Gewalt ausbauen

Geräte mit beschädigten Li-Akkus:

  • In feuerfesten Behälter legen (idealerweise mit Sand, Pyrobubbles oder Vermiculit umschließen), ggf. feuerhemmende Akkutasche verwenden (bei Hausmeister erhältlich)
  • Vor der Entsorgung: 14 Tage in “Quarantäne”
  • Anschließend: Entsorgung als Elektroschrott 

Opti­mier­tes Ab­fall­kon­zept

Die Universität Kassel hat seit 2014 ein unter ökologischen (Getrennthaltung), ökonomischen (Erfassungsprozesse) und funktionalen Gesichtspunkten (Betriebsführung, Benutzerfreundlichkeit) optimiertes Abfallwirtschaftskonzept eingeführt.

Die Stufenfolge aus Abfallvermeidung, der Wiederverwertung von Wertstoffen und erst als letzte Alternative die Beseitigung von Reststoffen, ist die beste Option aus Sicht des Umweltschutzes.

Auf Basis der Erkenntnisse wurden die Grundzüge eines neu zu gestaltenden optimierten Abfallwirtschaftssystems definiert. Hierzu gehören:

  • eine erweiterte Abfalltrennung durch ein verbessertes Behälterangebot für Wertstoffe/gelber Sack, Altpapier, Restmüll und Bioabfälle (nur in Teeküchen),
  • die Änderung der Einsammelprozesse durch Nutzer, Reinigungspersonal und Hausmeister sowie
  • eine geänderte Logistik durch den Bau von Wertstoffpavillons und zentralen Wertstoffhöfen (Campus Nord/Süd).

Die Notwendigkeit der durchgeführten Untersuchungen und Planungen ergab sich auch vor dem Hintergrund der Campuserweiterung in Richtung Norden und den damit verbundenen umfangreichen Neu- und Umbauten im Rahmen des HEUREKA-Bauprogramms.

Büros

Die Papierkörbe in den Büros sind nur für Altpapier vorgesehen. Die Leerung erfolgt wöchentlich im Rahmen der Reinigung.

Teeküchen

Hier stehen Behälter für Leichtverpackungen (DSD/grüner Punkt) Bioabfälle und Restmüll zur Verfügung. Die Leerung erfolgt täglich im Rahmen der Reinigung.

Kopierräume

Hier stehen größere Behälter für Altpapier bereit. Die Leerung erfolgt täglich durch den Reinigungsdienstleister.

Gebäudeeingänge/Foyers

In den Foyers und Zugangsbereichen von Gebäuden mit hoher Fluktuaktion stehen Dreifachsammelsysteme für Papier, Leichtverpackungen (DSD/grüner Punkt) und Restmüll bereit.

Außenflächen

Auf den Außenflächen stehen flächendeckend Restmüllbehälter zur Verfügung. In der Nähe von Cafes und Hörsaalzentren werden zudem Behälter für Leichtverpackungen (DSD/grüner Punkt) und Altpapier angeboten.

Auf dem Campus selbst gibt es keine Altglascontainer, aber in der näheren Umgebung.

Den Standort des nächstgelegenen Sammelbehälters findet man über folgenden Link: https://www.stadtreiniger.de/privatkunden/standorte-wertstoffsammelbehaelter.php

Die nächstgelegenen Altglascontainer am Holländischen Platz befinden sich:

  • Richtung Westen: Moritzstraße / Ecke Henschelstraße in Richtung Holländische Straße
  • Richtung Osten: Ysenburgstraße / Ecke Bürgistraße am Goethe Gymnasium
  • Richtung Süden: Atilleriestraße / Ecke Kurt-Wolters-Straße
  • Richtung Norden: Mombachstraße / Ecke Holländische Straße

Die Aufstellung von Containern und die Einsammlung von Altglas liegt in der Zuständigkeit der Kommune. An der Uni ist es deshalb genauso wie zu Hause: Man muss das Altglas zum nächsten öffentlichen Altglascontainer bringen.

Mit einem Detailkonzept wurden die logistischen und betrieblichen Abläufe neu geplant:

  • Abfallkonzept mit Aufbau und Ablauf der Abfallentsorgung,
  • Betriebskonzept zum infrastrukturellen Gebäudemanagement (Einsammelabläufe, Pflege der Infrastuktur, Zuständigkeiten)
  • Betriebskonzept zur Technik und Logistik (Festlegungen der technischen Ausstattung und der Logistikflächen)

Seit 2014 wurden die baulichen und vertraglichen Voraussetzungen geschaffen, um das optimierte Abfallwirtschaftkonzept auf allen Standorten umsetzen zu können.

Go-Link dieser Seite: www.uni-kassel.de/go/abfalltrennung