In Berufungsverfahren können Biases auftreten, die als Verzerrungseffekte das Verfahren beeinflussen. Das interaktive Selbstlernangebot zu Biases in Berufungsverfahren mit einem Fokus auf Genderbiases richtet sich an Mitglieder von Berufungskommissionen. Es ist aus einem Kooperationsprojekt der Technischen Universität Berlin mit der Universität der Künste Berlin entstanden und wurde finanziert vom Berliner Programm zur Förderung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre.
Ablauf des Trainings: Sie begleiten eine fiktive Berufungskommission während eines Berufungsverfahrens. In Situationen, in denen Verzerrungseffekte auftreten könnten, wird die Diskussion angehalten. Sie erhalten drei Möglichkeiten, um zu reagieren. Anschließend folgt ein Erklärvideo, das Ihre Entscheidung reflektiert.
Das Training dauert etwa 40-60 Minuten und besteht aus 9 Animationsszenen, die sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch angesehen werden können.