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09.10.2026 | Pressemitteilung

Höchststand bei internationalen Studierenden und neue Angebote

Mit einem erneut gestiegenen Anteil internationaler Studierender auf 17 Prozent und einigen neu ausgerichteten Studiengängen startet die Universität Kassel in das Wintersemester 2026/27. Über 4.400 Erstsemester haben sich nach vorläufigen Daten für ein Studium an der nordhessischen Hochschule entschieden. Die Gesamtzahl der Studierenden liegt bei rund 20.600. Mehr als 200 Erstsemester entschieden sich für eines der neu eingeführten oder überarbeiteten Studienangebote

Bild: Milan Soremski.

Am kommenden Montag (12.10.) startet die Universität Kassel in das neue akademische Jahr. Nach den vorläufigen Einschreibezahlen beginnen 4.420 Menschen ihr Studium im ersten Fachsemester an der Universität Kassel (Vorjahr: 4.771). Die Gesamtzahl aller Immatrikulierten beläuft sich derzeit auf 20.591 (Vorjahr: 21.107).Grund für den leichten Rückgang ist unter anderem der fehlende Abiturjahrgang im benachbarten Nordrhein-Westfalen durch die dortige G9-Rückkehr.

Alle vorliegenden Einschreibezahlen sind vorläufig und dürften in den kommenden Tagen noch leicht ansteigen. Die endgültigen Stichtagszahlen liegen Ende November vor.

Starker Zulauf bei internationalen Studierenden

Besonders dynamisch entwickelt sich die Zahl der internationalen Studierenden: 3.560 Studierende haben einen ausländischen Pass (Vorjahr: 3.333). Der Anteil internationaler Studierender liegt damit bei 17 Prozent – so hoch wie nie zuvor. Die drei häufigsten Herkunftsländer sind Indien (408), Pakistan (328) und Syrien (265). Auch in der Gruppe der sogenannten Bildungsausländerinnen und Bildungsausländer (Studierende mit einer im Ausland erworbenen Hochschulzugangsberechtigung) setzt sich dieser Trend fort: Ihre Zahl stieg von 2.573 im Vorjahr auf nun 2.759.

„Dass der Anteil internationaler Studierender bei uns einen neuen Höchststand erreicht hat, ist für uns eine wichtige Bestätigung“, erklärt die Vizepräsidentin der Universität, Prof. Dr. Rita Borromeo Ferri. „Gerade unsere neuen, gezielt englischsprachigen und interdisziplinären Studiengänge zeigen, wie gut dieses Angebot greift: Sie festigen die Position der Universität Kassel als internationale Adresse für junge Talente.“

Anpassung und Weiterentwicklung des Studienangebots

Um auf veränderte Nachfragen zu reagieren, ergänzt die Universität Kassel ihr Portfolio fortlaufend. Zu den neuen Formaten in diesem Wintersemester gehören unter anderem der Bachelor-Studiengang Erziehungswissenschaft mit integrierten Nachhaltigkeitsstudien sowie der Master-Studiengang Sustainability and Postcolonial Studies. Gender, Nature and History. Zudem bietet die Kunsthochschule Kassel erstmals den Bachelor-Studiengang Design an.

Eine inhaltliche Neuausrichtung gab es beim Master-Studiengang Computer Science: Die Lehre wurde vollständig auf Englisch umgestellt, wobei in ausgewählten Bereichen weiterhin deutschsprachige Module gewählt werden können. Das Angebot wird hervorragend angenommen: Zum Semesterstart schrieben sich 121 Studierende ein – der weit überwiegende Teil davon Bildungsausländerinnen und Bildungsausländer. 

„Hochschulen stehen vor der Aufgabe, ihr Studienangebot kontinuierlich zu überprüfen und an gesellschaftliche sowie technologische Veränderungen anzupassen“, ergänzt Borromeo Ferri. „Die stetige Weiterentwicklung unseres Studienangebots ist ein zentraler Baustein, um die Attraktivität der Universität Kassel auch in einem sich verändernden Umfeld nachhaltig zu sichern.“ 

 

Was heißt das zusammengefasst?

  • Internationaler Höchststand: 17 % der Studierenden (3.560 Personen) kommen aus dem Ausland – so viele wie nie zuvor (Hauptherkunftsländer: Indien, Pakistan, Syrien).
  • Vorläufige Kennzahlen: Mit 4.420 Erstsemestern und insgesamt 20.591Immatrikulierten startet die Universität Kassel in das neue akademische Jahr.
  • NRW-Effekt & Neue Studiengänge: Der leichte Rückgang der Erstsemester erklärt sich vor allem durch die G9-Rückkehr im benachbarten NRW; neu ausgerichtete Angebote wie der englischsprachige Master Computer Science verzeichnen gleichzeitig sehr hohe Nachfrage.