M.Sc. Klinische Psychologie und Psychotherapie

Informationsveranstaltung zum Studiengang

Sehr geehrte Interessierte am Master-Studiengang "Klinische Psychologie und Psychotherapie", die nächste Informationsveranstaltung zum Studiengang findet am 05.02.2018 von 12-14 Uhr im Hörsaal 0117 in der Kurt-Wolters-Str. 3 statt.


Seit dem Wintersemester 2013/14 gibt es am Institut für Psychologie den Masterstudiengang Klinische Psychologie und Psychotherapie. Er ist forschungsorientiert und auf eine Regelstudienzeit von 4 Semestern angelegt. Berufspraktische Fähigkeiten werden in einem 12-wöchigen Berufspraktikum erworben. Als Abschluss wird der Master of Science verliehen.
Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt und für 30 Studierende pro Jahrgang ausgelegt.

Profil des Studiengangs

Der forschungsorientierte Master-Studiengang Klinische Psychologie und Psychotherapie bietet insbesondere Studierenden, die eine klinisch-therapeutische und/oder beratende Tätigkeit anstreben, eine optimale Vorbereitung auf ihren zukünftigen Beruf auf hohem wissenschaftlichem Niveau. Leitidee des Master-Studiengangs Klinische Psychologie und Psychotherapie ist die integrative Vermittlung von verfahrensspezifischen und –übergreifenden Störungs- und Interventions-Modellen verbunden mit einer fundierten Ausbildung in klinisch-psychologischen Forschungsmethoden. Ziel des Studiums ist es, das komplexe Fachgebiet der Klinischen Psychologie und Psychotherapie in vertiefter Weise zu beherrschen.

Die Lehrinhalte gliedern sich in vier Bereiche:

  • Diagnostik/Störung
  • Intervention/Therapie
  • Forschung
  • Studiengangsübergreifende Themen

Der Studiengang vermittelt in allen vier Bereichen sowohl fundiertes theoretisches Wissen als auch Fertigkeiten und Kompetenzen. In allen Modulen werden insbesondere psychodynamische und kognitiv-verhaltenstherapeutische Aspekte ausgewogen vermittelt.


Fortbildungsmöglichkeiten

Bitte beachten Sie: Streben Sie nach dem Abschluss des M.Sc. Klinische Psychologie und Psychotherapie die Aufnahme einer psychologisch psychotherapeutischen Ausbildung an, so ist die Art der Ausbildung abhängig von Ihrem erworbenen Bachelorabschluss.

  • Absolventinnen des Bachelorabschlusses in Psychologie (Uni) erwerben die Berechtigung zu einer Aufnahme einer psychologisch psychotherapeutischen Ausbildung sowohl für Erwachsene als auch für Kinder und Jugendliche.
  • Absolventinnen eines Bachelorabschlusses in Pädagogik/Erziehungswissenschaft oder Soziale Arbeit/Sozialpädagogik erwerben ausschließlich die Berechtigung zur Aufnahme einer psychologisch psychotherapeutischen Ausbildung für Kinder und Jugendliche (Auskunft des hessischen Landesprüfungsamtes). Sollten Sie die Ausbildung in einem anderen Bundesland anstreben, stellen Sie bitte eine individuelle Vorabanfrage.
  • Absolventen mit einem Bachelorabschluss, der in den obigen beiden Punkten nicht genannt wurden, erkundigen Sie sich bitte individuell beim zuständigen Landesprüfungsamt in einer Vorabanfrage, welche Ausbildung Sie machen können. Es ist jeweils das Bundesland zuständig, in dem Sie die psychologische Psychotherapeutenausbildung beginnen möchten. Bitte lassen Sie sich diese Auskunft schriftlich geben und heben Sie diese bis zur Approbationsprüfung auf.

Das Psychotherapeutengesetz im Internet finden Sie hier.


Zulassungsvoraussetzungen

1) Bachelorabschluss* (min. 6 Semester) im Studiengang

  • Psychologie,
  • Erziehungswissenschaft/en bzw. Pädagogik
  • Soziale Arbeit bzw. Sozialpädagogik

(Gewichtung der Note im Zulassungsverfahren: 51 %)

2) Bestehen eines schriftlichen fachspezifischen Studierfähigkeitstest
(Gewichtung der Note im Zulassungsverfahren: 49 %)

3) Englischkenntnisse mindestens auf dem Niveau B2.

*Sollten Sie einen der oben genannten Studiengänge im Nebenfach studiert haben, können Sie für diesen Master-Studiengang nicht zugelassen werden. Welche Studiengänge werden als äquivalent anerkannt?

Das Bewerbungsverfahren beginnt jährlich am 01. Juni und endet am 15. Juli.
Sollten Sie zum Zeitpunkt der Bewerbung noch nicht über einen Bachelor-Abschluss verfügen, so ist der Bewerbung eine Bescheinigung Ihres Prüfungsausschusses beizulegen, aus welcher Ihre bisherige Durchschnittsnote sowie die bisher erworbene Creditzahl hervorgehen. Diese Creditzahl muss zu diesem Zeitpunkt mindestens 80% der Gesamtcreditzahl betragen (bei einem B.Sc./B.A.-Studiengang mit 180 CP sind dies 144 CP).
Das Bachelorzeugnis ist bei erfolgreicher Aufnahme in den Studiengang unaufgefordert spätestens bis zum 15.01. des Folgejahres nachzureichen. Sollten Sie dies nicht tun, werden Sie exmatrikuliert.
Die Studienplätze werden in einem NC-Verfahren vergeben. mehr


Ordnungen

Allgemeine Bestimmungen für Fachprüfungsordnungen mit den Abschlüssen Bachelor und Master

Prüfungs- und Änderungsordnungen

Information zu Modul-Wiederholungsprüfungen

Modulverantwortliche

Modul-Nr. Modul-Name Modulverantwortliche
1 Diagnostik Heike Heidemeier
2 Beratungspsychologie Heidi Möller
3 Psychotherapieforschung Juliane Wilcke, Cord Benecke
4 Medizin und Sozialwissenschaften N.N.
5 Psychische Störungen Cord Benecke
6 Modelle der Psychotherapie Cord Benecke
7 Klinisch-Psychologische Forschungsmethoden Cord Benecke
8 Berufsbezogene Selbsterfahrung Heidi Möller
9 Fallseminar Cord Benecke
10 Interventionsformen Cord Benecke
11 Empirisches Projektseminar Cord Benecke, Heidi Möller
12 Praktikum Cord Benecke
13 Masterarbeit Betreuer

Fachspezifischer Studierfähigkeitstest

Themen des Tests sind:

  1. Klinische Psychologie, Psychotherapie, Gesundheitspsychologie, Diagnostik
  2. Allgemeine Psychologie
    - speziell: Wahrnehmung, Gedächtnis, Lernen, Motivation, Emotion, Denken, Sprache
  3. Kognitive, motivationale, emotionale und soziale Entwicklung über die Lebensspanne, Sozialisation
  4. Differenzielle und Persönlichkeitspsychologie
  5. Sozialpsychologische Theorien und Modelle
    - speziell interpersonales Verhalten und Erleben
  6. Statistische Methodenlehre, Grundlagen der Testtheorie, empirische, experimentelle und qualitative Forschungsmethoden
  7. Wissenschaftstheoretische und historische Grundkenntnisse

Literaturliste zur Vorbereitung - Thema 5 wurde ergänzt (02.11.2017)

Die mit * gekennzeichnete Literatur ist im Vergleich zum Vorjahr anders.

Sollten es zu einigen Büchern bereits neuere Auflagen geben, schauen Sie bitte, ob der Aufbau und der Inhalt zwischen den Auflagen identisch ist.

1. Klausurthema

  • Benecke, C. (2014). Klinische Psychologie und Psychotherapie. Ein integratives Lehrbuch. Stuttgart: Kohlhammer.
    (Kapitel: 1 - 10)

2. Klausurthema

  • Eysenck, M.W. & Keane, M.T. (2010). Cognitive psychology: A student's handbook (6th ed.). Hove, UK: Psychology Press.
    (Kapitel: 1 - 3, 5 - 8, 10, 12)
  • Goschke, T. (2008). Volition und kognitive Kontrolle. In J. Müsseler (Hrsg.), Allgemeine Psychologie (2. Aufl., S. 231-293). Heidelberg: Spektrum.
  • Mazur, J.E. (2006). Lernen und Verhalten (6. Aufl.). München: Pearson.
    (Kapitel: 4 - 9)
  • Puca, R.M. & Langens, T.A. (2008). Motivation. In J. Müsseler (Hrsg.), Allgemeine Psychologie (2. Aufl., S. 190-229). Heidelberg: Spektrum.
  • Sokolowski, K. (2008). Emotion. In J. Müsseler (Hrsg.), Allgemeine Psychologie (2. Aufl., S. 295-333). Heidelberg: Spektrum.

3. Klausurthema

  • Wilkening, F. et al. (2009). Entwicklungspsychologie kompakt. 1. Aufl. Weinheim: Beltz PVU. 
    (Kapitel: 2 - 11)

4. Klausurthema

  • Rammsayer, T. & Weber, H. (2010). Differentielle Psychologie – Persönlichkeitstheorien. Göttingen: Hogrefe.
    (Kapitel: 2, 5, 8, 9, 12)

5. Klausurthema

  • Aronson, E., Wilson, T. D., & Akert, R. M. (2013). Social psychology (8th ed.). Pearson.
  • *Miller, R. S. (2015). Intimate relationships. New York, NY: McGraw-Hill.

6. Klausurthema

  • Bröder, A. (2011). Versuchsplanung und experimentelles Praktikum. Göttingen: Hogrefe.
  • Eid, M., Gollwitzer, M. & Schmitt, M. (2010). Statistik und Forschungsmethoden. Weinheim: Beltz.
    (Kapitel: 5.1, 5.2, 6.1, 6.4, 6.5, 7.3.3, 8.1-8.5, 8.7, 11.1.2, 12.1.1, 13.1, 13.2.1-13.2.7, 14.1.1-14.1.8, 14.2.1, 15.1, 15.2, 15.3.1, 15.4.1, 16.1-16.8, 16.9.1-16.9.5, 17, 18.1-18.9, 18.11)
  • Shadish, W.R., Cook, T.D. & Campbell, D.T. (2002). Experimental and quasi-experimental designs for generalized causal inference. Boston, MA: Houghton Mifflin.
    (Kapitel: 1 - 6, 8)
  • Schmidt-Atzert, L. & Amelang, M. (2012). Psychologische Diagnostik (5. Auflage). Berlin: Springer.
    (Kapitel 2.1.1 - 2.1.2, 2.3, 3.2.1 - 3.2.3, 3.3, 3.7, 5, 6.1 - 6.4)

7. Klausurthema

  • Stanovich, K.E. (2010). How to think straight about psychology (9th ed.). Boston: Pearson.
    (Kapitel: 1 - 3)
  • Westermann, R. (2000). Wissenschaftstheorie und Experimentalmethodik. Göttingen: Hogrefe.
    (Kapitel: 7 - 10)

Testanmeldung

Die Anmeldefrist zum fachspezifischen Studierfähigkeitstest für das WS 2017/18 lief am 09. April 2017 ab. Eine nachträgliche Anmeldung ist nicht möglich. 

Bitte melden Sie sich für das WS 2018/19 zu Beginn des SoSe 2018 an. Der Test findet zwischen dem 14.-18. Mai 2018 statt. Den genauen Termin bekommen Sie im April per E-Mail mitgeteilt.
Neue Informationen für das nächste Jahr finden Sie an dieser Stelle spätestens ab Februar 2018.

  • Informationsveranstaltung zum Studiengang
  • Anmeldefrist
  • ungefährer Termin des Tests

Für die Teilnahme am Test müssen Sie mindestens 61% der Credits Ihres Bachelorabschlusses durch eine Leistungsübersicht nachweisen. Bei einem Bachelorstudiengang mit 180 Credits sind dies 110 Credits.

Das Testergebnis ist jeweils zwei Jahre (für zwei Bewerbungszeiträume) lang gültig. Sollten Sie den Test nicht bestehen oder mit Ihrem Ergebnis unzufrieden sein, können Sie im darauffolgenden Jahr erneut teilnehmen. Es gibt keine Beschränkung, in der Häufigkeit der Testteilnahme.

Zu Ihrer Information - wichtig für die spätere Bewerbung:

Sie können sich auch erfolgreich bewerben, sollten Sie den Test mit einem, Ihrer Meinung nach, schlechten Ergebnis bestanden haben.