KIND­hei­ten­ER­LE­BEN

ProjektbeteiligteProf. Dr. Friederike Heinzel (L), Prof. Dr. Alexandra Retkowski (L), Prof. Dr. Simone Kreher (L) (HS Fulda), Julian Storck-Odabaşı, Torsten Eckermann, Verena Pohl, Kristin Löwenberger, Lara Charlet
Laufzeitabgeschlossen
FinanzierungZentrale Forschungsförderung (ZFF) Universität Kassel
BeschreibungKINDheitenERLEBEN ist eine regional vergleichende Studie, welche in Kooperation mit der Hochschule Fulda in den Städten Kassel und Fulda durchgeführt wird. Inhaltlicher Schwerpunkt sind dabei das subjektive Wohlbefinden und die objektiven Lebensbedingungen aus der Perspektive von Kindern, unter besonderer Berücksichtigung der Wohnquartiere. Dabei werden Aneignungsprozesse und Deutungen der Kinder des Stadtteilquartiers, kindliche Netzwerke, sowie die Zukunftsperspektiven von Kindern und ihre Vorstellungen von einem "guten" Kinder-Leben erforscht. Die bislang weitgehend vernachlässigte Perspektive von Kindern wird hierbei systematisch einbezogen, da die Beteiligung der Kinder für eine nachhaltige Stadtentwicklung unabdingbar ist.
SonstigesKooperationspartner: Hochschule Fulda, Fachbereich Pflege und Gesundheit
Publikationen

Eckermann, T. (2017): Kindheitskonstrukteure auf frischer Tat ertappen? Ein kindheitssoziologischer Selbstversuch. In: Fangmeyer, A./Mierendorff, J. (Hrsg.), Kindheit und Erwachsenheit in sozialwissenschaftlicher Forschung und Theoriebildung. Weinheim und Basel: Beltz Juventa, S. 55-72.

Eckermann, T./Heinzel, F./Kreher, S. (2016): Das Bild vom Kind als Gegenstand der Kindheits- und Grundschulforschung – Methodologische Überlegungen zu Kindheitsbildern und ihren Beobachterinnen und Beobachtern. In: Zeitschrift für Grundschulforschung, 2, S. 88–101.

Heinzel, F. (2018): Interviews mit (jungen) Kindern. Erfahrungen aus dem Projekt KINDheitenERLEBEN. In: Gasteiger, H./Bruns, J. (Hrsg.): Methoden empirischer Bildungsforschung im Kontext Frühkindliche Bildung und Entwicklung. Konferenzband zur gleichnamigen Summer School in Osnabrück 2017. Online verfügbar unter: repositorium.ub.uni-osnabrueck.de/bitstream/urn:nbn:de:gbv:700-2018052917199/5/Hochschulschrift_2018_Gasteiger.pdf, Stand: 09.08.2018

Kreher, S./Möller, D. (2016): Mixed-Data-Plots – arbeiten zwischen Old School und ‚anything goes‘? In: Hitzler, R./Kreher, S./Poferl, A./Schröer, N. (Hrsg.): Old School – New School? Zur Frage der Optimierung ethnographischer Datengenerierung. Essen: Oldib, S. 367-381.

Kreher, S./Rothe, N./Storck-Odabasi, J./Heinzel, F. (2019): Mixed-Data-Plots in der Kindheitsforschung. Methodische Innovation oder Irrweg im partizipativen Forschen mit Kindern und Erwachsenen? In: Hartnack, F. (Hrsg.): Qualitative Forschung mit Kindern; Herausforderungen, Methoden und Konzepte. Wiesbaden: Springer, S. 313–344.

Storck-Odabasi, J./Heinzel, F./Kreher, S./Rothe, N. (2019): Wie lassen sich Kindheiten erleben? Forschungsmethodologische und –methodische Überlegungen am Beispiel der Themenfelder Wohlbefinden und Raummachen im Projekt KINDheitenERLEBEN. In: Diskurs Kindheits- und Jugendforschung, 14(4), S. 460-473.

Zahren, J. (2015): Wege ins Feld mit Kindern gehen? In: Poferl, A./Reichertz, J. (Hrsg.): Wege ins Feld; Methodologische Aspekte des Feldzugangs. Essen: Oldib, S. 313-344.