For­schungs­pro­jek­te

Zu­­­rück in die Zu­­kunft. Ge­­­sel­l­­­schafts- und Zu­­­kunfts­­­en­t­wür­­­fe in his­­­to­­­ri­­­scher Per­­­spe­k­­­ti­­­ve

Wann und unter welchen Voraussetzungen entwickeln Gesellschaften und ihre Individuen Visionen und Konzepte für die Zukunft, wie äußern sich Zukunftsgewissheit und Optimismus? Und in welchen Kontexten unterbleiben Modelle, Planungen und Gestaltung, gilt Zukunft als nicht verfügbar? An diesen Fragestellungen setzt das Verbundprojekt an, indem es nach historischen Zukunftsvorstellungen und Visionen fragt, also den Blick ‚zurück‘ in die ‚Zukunft‘ richtet...

Zu­rück in die Zu­kunft. Ge­­sel­l­­schafts- und Zu­­kunfts­­en­t­wür­­fe in his­­to­­ri­­scher Per­­spe­k­­ti­­ve: zur Projektbeschreibung

"Ma­den­sack, Fleischs­brod, Dok­torba­rett". Lu­ther und die Va­lenz des Ma­te­ri­el­len

Mit Blick auf die Bedeutung des Leibes bei Luther und des Materiellen im Kontext der Reformation möchte die Tagung aktuelle kulturwissenschaftliche Ansätze für eine neuerliche Betrachtung des Reformators fruchtbar machen. Damit geht es weniger um bereits vielfach geleistete Bilanzierungen der Reformation und ihrer kulturellen Folgen angesichts des Reformationsjubiläums, sondern dezidiert um Martin Luther aus kulturwissenschaftlicher, insbesondere aus materialitätsgeschichtlicher Perspektive.

"Madensack, Fleischsbrod, Doktorbarett". Luther und die Valenz des Materiellen: zur Projektbeschreibung

Mis­­si­on, Wis­­sen­s­­tran­s­­fer und ku­l­­tu­­rel­­le Glo­ba­­li­­sie­­rung

Im Zuge der Sensibilisierung für die Vernetzungen von Geschichte lassen sich Missionen als Kontaktzonen, als dritte oder hybride Räume verstehen, in denen sich kulturelle Transferprozesse in besonderer Weise verdichteten und dynamisierten. Unter dieser Prämisse wird untersucht, welches Wissen mit welchen Folgen für das Verhältnis Europa – Nicht-Europa durch die Dynamiken des Transfers in den Missionen generiert und verbreitet wurde.

Mis­si­on, Wis­sens­trans­fer und kul­tu­rel­le Glo­ba­li­sie­rung: zur Projektbeschreibung

SFB-In­itia­ti­ve 1354 „Tier-Mensch-Ge­sell­schaft: Ani­ma­ti­on – Re­gu­la­ti­on – Trans­for­ma­ti­on (Tier-ART)" (2017-2019)

Sprecherin der SFB-Initiative „Tier-Mensch-Gesellschaft“. Diese ist aus dem LOEWE-Schwerpunkt „Tier-Mensch-Gesellschaft - Ansätze einer interdisziplinären Tierforschung“ hervorgegangen. Der geplante SFB verfolgte das Ziel, über die drei grundlegenden Dimensionen Animation, Regulation und Transformation die komplexe Beziehung von Tier, Mensch und Gesellschaft in Geschichte und Gegenwart in den Blick zu nehmen. Der Vollantrag wurde 2018 eingereicht.