Zu­rück in die Zu­kunft

Ge­­sel­l­­schafts- und Zu­­kunfts­­en­t­wür­­fe in his­­to­­ri­­scher Per­­spe­k­­ti­­ve

Wann und unter welchen Voraussetzungen entwickeln Gesellschaften und ihre Individuen Visionen und Konzepte für die Zukunft, wie äußern sich Zukunftsgewissheit und Optimismus? Und in welchen Kontexten unterbleiben Modelle, Planungen und Gestaltung, gilt Zukunft als nicht verfügbar? An diesen Fragestellungen setzt das Verbundprojekt an, indem es nach historischen Zukunftsvorstellungen und Visionen fragt, also den Blick ‚zurück‘ in die ‚Zukunft‘ richtet. Ausgehend von der These der Formierung einer gestaltungs- und planungsoffenen Zukunft in Folge der Aufklärung bzw. im Zuge der Marginalisierung von Religion untersuchen VertreterInnen der Geschichtswissenschaften, der Wissenschaftsgeschichte, der Literaturwissenschaft, der Philosophie, der Theologie sowie der Religionsgeschichte und -soziologie über ein transdisziplinär ausgerichtetes Forschungsprogramm Zukunftsvorstellungen und Zukunftshandeln der Vormoderne und der Moderne, speziell zwischen 1500 und 1900.

Das Verbundprojekt wird im Rahmen des Profilbildungsprogramms der Universität Kassel (Laufzeit: 2017-2022) gefördert.

    Sek­ti­on: "Zu­kunfts­wis­sen und Re­li­gi­on. Kon­kur­rie­ren­de Prak­ti­ken und Dis­kur­se von Zeit und Zeit­lich­keit (1700–1900)" beim His­to­ri­ker­tag 2021


    Be­richt zur Sek­ti­on „Zu­kunfts­wis­sen und Re­li­gi­on. Kon­kur­rie­ren­de Prak­ti­ken und Dis­kur­se von Zeit und Zeit­lich­keit (1700–1900)“ auf dem His­to­ri­ker­tag


    Kon­sor­ti­ums­mit­glie­der