Norm-Ar­chi­tek­tur. Von Du­rand zu BIM

Norm-Ar­chi­tek­tur - Von Du­rand zu BIM

Symposium vom 20. - 22. Okt. 2017

Deutsches Architekturmuseum Frankfurt am Main
Schaumainkai 43
60596 Frankfurt/Main

Symposiums Reader (in Englisch)

Mit der Aufklärung setzten Vereinheitlichungen und Normierung in Architektur und im Bauwesen ein, um die Bauproduktion zu beschleunigen, zu verbilligen und Qualitätsstandards zu sichern. Die klassische Avantgarde des 20. Jahrhunderts sah Normierung und Standardisierung als Motoren sozialen und technischen Fortschritts. Auch wenn Konzepte für formgebende, gestaltbestimmende Normen, wie etwa von Ernst Neufert propagiert, sich weitgehend nicht durchsetzen konnten, gibt es heute mehr Normen als je zuvor. Trotz aller Appellen an kulturelle Spezifizität prägen Normen Prozesse und Produkte auf der ganzen Welt durch Formalisierung von materiellen und kognitiven Prozessen. Mit der Einführung von BIM (Building Information Modelling) erfahren diese Verfahren eine zunehmende Relevanz. Das Symposium fokussiert folgende Themenfelder

Normiert Entwerfen
In der Moderne kommen Verfahren auf, den Entwurfsprozess zu rationalisieren, zu systematisieren und zu beschleunigen. Es sollen mehr Gebäude schneller entworfen werden, es sollen qualitätsvolle Entwürfe von Leuten mit einfacher Grundausbildung entworfen werden können und es sollen in weitreichenden Hoheitsgebieten Gebäude gleichen Standards realisiert werden. Um dies zu ermöglichen, werden Entwurfshilfsmittel konzipiert, die Entwurfswissen für eine große Zahl von Entwerfern schnell verfügbar und direkt anwendbar machen.