Ak­tu­el­les

Bild: Konstanze Gruber

In­ter­view mit Hans-Jür­gen Burchardt: CA­LAS als er­folg­rei­ches In­stru­ment der in­ter­na­tio­na­len Wis­sen­schafts­ko­ope­ra­ti­on

stud. Hilfs­kräf­te (m/w/d) ge­sucht (Wiss. Ar­bei­ten Eng­lisch, Spa­nisch/quant. Da­ten/So­ci­al Me­dia)

Wir vergeben mehrere Stellen für studentische Hilfskräfte* (20h/Monat), ab 01.10.2022 am FG Internationale und intergesellschaftliche Beziehungen (Prof. Dr. Burchardt) für die Schwerpunkte:

1. Wissenschaftliches Arbeiten (Spanisch und/oder Englisch)
2. Quantitative Daten/Datenbankanalyse
3. Social Media

Wir suchen:
Studierende* der Universität Kassel (BA/MA)
Erfahrungen in einem oder mehreren der oben genannten Schwerpunkte
Betreuung internationaler Gäste und Organisation von Konferenzen
Bereitschaft zu selbstständigem, flexiblem Arbeiten
Hohes Maß an Eigeninitiative und Koordinationsfähigkeit

BEWERBUNG (LEBENSLAUF, MOTIVATION UND NOTENÜBERSICHT) BIS ZUM 10.08.2022 AN katrin.metzger@uni-kassel.de

stud. Hilfskräfte (m/w/d) gesucht (Wiss. Arbeiten Englisch, Spanisch/quant. Daten/Social Media): Mehr Infos

In­ter­na­tio­na­les Se­mi­nar „Nach­hal­tig­keit, Ent­wick­lung und so­zia­le Teil­ha­be“ er­folg­reich ab­ge­schlos­sen.

Am 7.7. 2022 haben das CELA Kassel und die argentinische Universität UNSAM das von der Interamerikanischen Entwicklungsbank IDB geförderte Seminar „Nachhaltigkeit, Entwicklung und soziale Teilhabe“ erfolgreich abgeschlossen!

La­tein­ame­ri­ka: Steu­ern ge­gen Ar­mut

Gerade in Zeiten, da Menschen überall auf der Welt unter der Teuerung leiden, gewinnt die Frage der gerechten Besteuerung an Gewicht. Transnationale Unternehmen und Superreiche finden in der Regel Mittel und Wege, ihre eigene Steuerlast zu minimieren, während Lohnabhängige sich dem Zugriff des Fiskus kaum entziehen können. Das gilt für Europa, aber noch stärker für Lateinamerika, wo die soziale Ungleichheit besonders krass ist. Keiner einzigen Regierung ist es hier gelungen, die Steuerquote auf ein in Europa übliches Maß anzuheben. Die ungerechte Verteilung des Reichtums hat in den letzten Jahren zur Entstehung von Protestbewegungen beigetragen. Diese haben in mehreren Ländern, wie etwa in Kolumbien oder Chile, eine politische Wende einleiten können.

Lateinamerika: Steuern gegen Armut: Quelle

Hans-Jür­gen Burchardt: «Los dos gran­des des­afíos de la ci­vi­liza­ción hu­ma­na en el sig­lo XXI son el au­men­to de la de­si­guald­ad so­ci­al y el cam­bio climá­ti­co»

Di­plo­ma Su­pe­ri­or en Ri­que­za, eli­tes y jus­ti­cia so­ci­al (hat ge­star­tet)

Als Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen dem CELA (Centro de Estudios Latinoamericanos) der
Universität Kassel, dem CALAS (Maria Sibylla Merian Center for Advanced Latin American Studies) und CLACSO (Consejo Latinoamericano de Ciencias Sociales) wird das Seminar „Reichtum, Eliten und soziale Gerechtigkeit“ zwischen Juli und Dezember 2022 online stattfinden. Es handelt sich um einen international anerkannten Diplomkurs mit postgradualer Akkreditierung durch CLACSO.

Das Seminar ist in fünf thematische Module gegliedert, in denen 21 internationale Expert:innen die
wichtigsten Konzepte, Debatten, Ansätze und Methoden darstellen, die es ermöglichen, die
Komplexität des Phänomens „Reichtum“ in Lateinamerika zu verstehen und zu erklären. Reichtum wird als ein Schlüsselaspekt für das Verständnis der anhaltenden Ungleichheiten in Lateinamerika
angesehen. Folgende Themen werden behandelt: a) die strukturellen, institutionellen und politischen
Faktoren, die mit der Produktion, Konzentration und Anhäufung von Reichtum verbunden sind; b) die
Darstellung der jeweiligen Akteure, die in Lateinamerika mit Reichtum verbunden werden, und ihre
jeweilige Rolle in Politik, Ökonomie und Gesellschaft; c) verschiedene soziale und kulturelle Aspekte,
die mit ihrer Reproduktion verbunden sind; und d) weitere Faktoren, die zu berücksichtigen sind, wenn Reichtum und Ungleichheiten aus der Perspektive der sozialen Gerechtigkeit betrachtet wird.

Diploma Superior en Riqueza, elites y justicia social (hat gestartet): Mehr Infos

EN­­­CU­EN­­TRO LA­­TI­­NO­A­ME­­RI­­CA­­NO 2022

Eliten, Ungleichheit und Reichtum in Lateinamerika

27-28 Juni 2022
Science Park (Tagungsraum B)
Kassel Universitätsplatz 12
34127 Kassel
 

29. Juni 2022
Bootshaus Uni-Kassel
Auedamm 27a,
34121 Kassel

Mit Beginn der Pandemie ist auch in Lateinamerika die Armut und die Ungleichheit drastisch gewachsen. Die UN-Kommission CEPAL prognostiziert einen sozialen Entwicklungsrückschritt von

fast drei Dekaden. Aber nicht nur das Elend hat zugenommen. Gleichzeitig ist die Anzahl der Reichsten und Superreichen während COVID-19 ebenfalls signifikant angestiegen. Es wird deutlich, dass das Problem Lateinamerikas nicht Ressourcenknappheit ist, sondern die ungenügende Verteilung dieser Ressourcen.
Die Tagung stellt dieses Panorama der ungleichen Verteilung in seinen verschiedenen historischen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Facetten dar, analysiert die Eliten, denen es immer wieder gelingt, den enormen Reichtum zu reproduzieren und die Chancen auf Umverteilung durch Steuer- und Sozialpolitik zu blockieren und diskutiert Optionen, wie die Region nach Corona gerechter und nachhaltiger werden kann.

Für weitere Informationen und den Zugang zum Programm folgen Sie bitte dem Link: Programm

Anmeldung bis zum 17. Juni 2022 (Bestätigung per E-Mail: cela[@]uni-kassel[dot]de


WEIN­GAR­­TE­­NER LA­T­EIN­A­ME­­RI­­KA-GE­­SPRÄ­CHE 2022

Das reiche Lateinamerika: Steuergerechtigkeit für mehr soziale Gerechtigkeit?
Vom 24. bis 26. Juni 2022
Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart-Weingarten

Tagungshaus Weingarten
Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Kirchplatz 7

Lateinamerika ist nicht `unterentwickelt´, Geisel des Weltmarkts oder Opfer schlechter Regierungsführung, wie viele vermuten und behaupten. Vielmehr gehört der Subkontinent zu den reichsten Regionen der Welt und verfügt über enorme Mengen an Naturgütern, Rohstoffen und angehäuftem Geld.

Das Problem Lateinamerikas ist nicht Ressourcenknappheit, sondern die ungenügende Verteilung dieser Ressourcen. Die Reichsten und Reichen der Region werden von Politik und Gesellschaft nicht in die Pflicht genommen, ihren Beitrag für soziale und wirtschaftliche Entwicklung zu leisten: Lateinamerika besitzt die niedrigste Steuerquote weltweit. Hohe Steuerhinterziehungen und illegale Finanzströme ins Ausland gehören ebenfalls zum Alltag der Region.
Die Tagung stellt dieses Panorama der ungleichen Verteilung anhand verschiedener Analysen der Fiskalpolitik in seinen verschiedenen Facetten dar, analysiert die Mechanismen, mit denen es immer wieder gelingt, den enormen Reichtum zu reproduzieren und die Chancen auf steuerliche Umverteilung zu blockieren und diskutiert Optionen, wie die Region durch kluge Politik in Zukunft gerechter und nachhaltiger werden kann.

Anmeldung bis 13. Juni.2022
Für weitere Informationen, die Anmeldung und den Zugang zum Programm folgen Sie bitte dem Link: https://www.akademie-rs.de/programm/aktuell/veranstaltungen-in-weingarten

Für weitere Informationen und den Zugang zum Programm folgen Sie bitte dem Link: Programm


Fo­rum für Stu­die­ren­de und Pro­mo­vie­ren­de

Herzliche Einladung zur Nachwuchstagung im Bereich Lateinamerikaforschung, ein Forum für Studierende und Promovierende mit Expert:innen aus Lateinamerika!

Die Nachwuchstagung bietet Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, eigene Forschungsprojekte vorzustellen, Kommentare von Expert:innen aus Lateinamerika zu erhalten und gemeinsam dazu zu diskutieren. Es gibt keine thematischen Vorgaben. Auch Teilnehmende, die kein eigenes Projekt vorstellen, sind herzlich willkommen. Lassen Sie sich diese Chance nicht entgehen!

Termin: 23.-24.Juni
Ort: Tagungshaus Weingarten (88250)
Sprache: Spanisch
Anmeldung: www.akademie-rs.de/vakt_24396
Kosten für Verpflegung und Übernachtung im DZ: 35€

Bewerben Sie sich zur Vorstellung Ihres Projektes mit einem kurzen Abstract zu Ihrem Forschungsthema und einem Lebenslauf bis zum 13.06. an: internationale-beziehungen[at]akademie-rs[dot]de



Kris­ti­na Dietz | Ste­fan Pe­ters | Chris­ti­na Schne­pel [Hrsg.]


Er­öff­nung In­ter­na­tio­na­les Se­mi­nar „Nach­hal­tig­keit, Ent­wick­lung und so­zia­le Teil­ha­be“

Am 29.3. haben das CELA Kassel und die argentinische Universität UNSAM das von der Interamerikanischen Entwicklungsbank IDB geförderte Seminar „Nachhaltigkeit, Entwicklung und soziale Teilhabe“ eröffnet.


In­ter­na­tio­nal Sum­mer­school

The University of Kassel, in cooperation with Más Arte Más Acción (MAMA), documenta Institut and CELA, invites students, artists, and activists from the diverse fields of cultural sciences and arts to apply for an international summer school held from September 7 to 18, 2022, in the city of Kassel, Germany, during documenta fifteen. Scholarships will be granted for some of the successful applicants with funds from the DAAD - German Academic Exchange Service. This initiative is also supported by CAPAZ - German-Colombian Peace Institute, CELA - Centro de Estudios Latinoamericanos de la Universidad de Kassel and documenta fifteen.

The summer school Extractivism and its discontents: cultural and artistic counter-movements offers an international and interdisciplinary exchange on resource-extracting societies and the interconnectedness between the global South and Europe. The focus lies on Latin America, specifically its ecological diversity and long (post)colonial experience of resource extraction, which will be discussed within the artistic-discursive context of documenta fifteen in Kassel.

The summer school offers an innovative approach of artistic and discursive laboratories applying an interdisciplinary perspective from the arts, the humanities, cultural studies, and the social sciences. We will be delving into the cultural, aesthetic and political implications of extractive economies to the global present. Simultaneously, alternative forms of thought and perspectives for collective action, sustainability and the cohabitation of various forms of life that emerge within radically changing ecosystems of the global present will be explored. Within this critical framework, the summer school takes up MAMAs artistic contributions to documenta fifteen. This transdisciplinary approach offers the possibility to develop the aesthetic, critical and acting potential of the arts, the humanities, cultural studies and social sciences to devise sustainable cultural and social practices.

Application Deadline: Friday, February 25th 2022, 22:00 GMT

Further information of the summer course and application procedure:

https://www.masartemasaccion.org/lumbung_documenta/summer-school-appllications/?lang=en