Ak­tu­el­les

Bild: Konstanze Gruber

For­scher un­ter­su­chen Ent­wick­lungs­chan­cen von Län­dern, die bis­her auf Roh­stoff­aus­beu­tung set­zen

Kassel – Viele Länder, vor allem des globalen Südens, setzen seit Langem auf die Ausbeutung ihrer natürlichen Rohstoffe, um ihre Staatshaushalte zu finanzieren.
Doch das hat in der Vergangenheit schon häufig zu Umweltproblemen, sozialer Ungleichheit und Armut geführt. Ein trauriges Beispiel ist Venezuela. Der lateinamerikanische Staat setzte ganz auf den Erdölexport, wovon immer mehr eine Machtelite profitierte. Seit der Preis für Erdöl abgestürzt ist, versinkt das Land in Chaos, Gewalt und Elend.

Forscher untersuchen Entwicklungschancen von Ländern, die bisher auf Rohstoffausbeutung setzen: Mehr lesen

Amé­ri­ca La­ti­na extrac­tivis­ta: ¿es po­si­ble cam­bi­ar el mo­de­lo?

Latinoamérica se ha dado el lujo de vivir de sus recursos naturales, pero el modelo tiene consecuencias sociales y medioambientales, y no resiste eternamente. Dos universidades alemanas se proponen revisarlo.

América Latina extractivista: ¿es posible cambiar el modelo?: Mehr lesen

Re­for­mas tri­bu­ta­ri­as en tiem­pos de pan­de­mia: ¿sí o no? | Con­tex­to DW

Reformas tributarias en tiempos de pandemia: ¿sí o no?
Los multimillonarios han aumentado sus fortunas en medio de la crisis. Mientras, más de 50 millones de personas viven en la pobreza.
¿Qué tiene que ver la concentración de la riqueza con la política fiscal de Latinoamérica?
El más reciente proyecto de reforma tributaria en Colombia, que finalmente se retiró, reactivó las movilizaciones en el país, jornadas de protestas que continúan con otras demandas sociales.
¿Debería aplicarse un impuesto a la riqueza para hacer frente a la crisis? ¿Qué piensan ustedes?

Reformas tributarias en tiempos de pandemia: ¿sí o no? | Contexto DW: Mehr Infos

Pan­de­mia y cri­sis: El CO­VID-19 en Amé­ri­ca La­ti­na

GERARDO GUTIÉRREZ CHAM
SUSANA HERRERA LIMA
JOCHEN KEMNER (coords.)

CO­RO­NA IN LA­TEIN­AME­RI­KA - Ana­ly­sen und Vi­sio­nen für ei­ne glo­ba­le Trans­for­ma­ti­on im Ge­spräch mit Kir­chen, Wis­sen­schaft, Po­li­tik und Zi­vil­ge­sell­schaft

Die Corona-Krise trifft Lateinamerika mit besonderer Härte. Die Gesundheitssysteme sind prekär und über soziale Absicherung verfügen nur Wenige. Bei der Tagung werden Expert*innen der deutschsprachigen Lateinamerikaforschung gemeinsam mit Praktiker*innen und zivilgesellschaftlichen Akteuren die Folgen der Pandemie in der Region und globale Herausforderungen diskutieren. Themen, die besondere berücksichtig finden sind soziale Ungleichheiten, Migration, Gesundheitspolitik, Verschwörung, Demokratie und Menschenrechte

CORONA IN LATEINAMERIKA - Analysen und Visionen für eine globale Transformation im Gespräch mit Kirchen, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft: Mehr Infos

Neue Pro­jekt­be­wil­li­gung zum Roh­stroffex­trak­ti­vis­mus

Neues Verbundprojekt Rohstoffextraktivismus in Lateinamerika und dem Maghreb

Neue Projektbewilligung zum Rohstroffextraktivismus: Mehr Infos

Les adjunto la tercera y última convocatoria de becas de investigación del laboratorio de conocimiento “Confrontando las desigualdades sociales en América Latina”. El enfoque de esta convocatoria es sobre la relación entre “Riqueza, poder y naturaleza”.

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Neue Pu­bli­ka­ti­on – (Post)Co­lo­nia­lis­mo A Prue­ba – Cu­ba, Pu­er­to Ri­co y las Fi­li­pi­nas

Der Band “(Post)Colonialismo A Prueba – Cuba, Puerto Rico y las Filipinas desde una perspectiva comparada” analysiert das soziale, politische, wirtschaftliche und kulturelle Erbe der letzten drei Kolonien des spanischen Königreichs: Kuba, Puerto Rico und die Philippinen. Diese drei ehemaligen Kolonien bieten einen idealen, vergleichenden Analyserahmen, um die Konvergenzen von ähnlichen Kolonialerfahrungen trotz unterschiedlicher geographischer Verortung, darzustellen. Des Weiteren entwickeln die Autoren einen neuartigen Vergleichsrahmen zur Untersuchung kolonialer und postkolonialer Konstellationen, welcher sich als Beitrag der Wissensproduktion transregionaler Studien versteht.

(spanischsprachig)

Neue Publikation – (Post)Colonialismo A Prueba – Cuba, Puerto Rico y las Filipinas: Weiter

La región de América Latina tiene una muy discreta tasa impositiva, combinada con elevada evasión fiscal y continuos flujos financieros ilícitos. El subdesarrollo económico, la debilidad de la gobernanza, o el “mal gobierno”, no son tanto una expresión de escasez de recursos, sino una distribución desigual de los mismos. Se impone entonces una revisión profunda de los diseños y estrategias de la política fiscal de la región. La conferencia propone una rica discusión que discurre a partir de las perspectivas político-económicas de la acumulación, y prevé nuevos conocimientos desde la cooperación para el desarrollo y el posicionamiento de la academia y de la política ante la problemática de la regulación de la riqueza y el poder en América Latina.

Klaus Meschkat: Kri­se pro­gres­si­ver Re­gime. La­tein­ame­ri­kas Lin­ke und das Er­be des Staats­so­zia­lis­mus

Au­to­ri­ta­ris­mus, Roh­stof­fe und Ren­te: Die dunk­le Sei­te der Nach­hal­tig­keit?

Rohstoffe sind eines der wichtigsten Schmiermittel der Weltwirtschaft und viele Länder des Globalen Südens haben sich auf deren Abbau und Export spezialisiert. Jedoch ist dieser Rohstoffextraktivismus krisenanfällig und führt zu Verwerfungen. Die angestrebte ökologische Transformation sowie nachhaltigkeitssensible Politik im Globalen Norden verschärfen solche Krisen. Auf dem nächsten wissenschaftlicher Kongress der DVPW vom 14.-16. September 2021 werden diese Herausforderungen analysiert und diskutiert.

Wir freuen uns auf Bewerbungen über diesen call

Autoritarismus, Rohstoffe und Rente: Die dunkle Seite der Nachhaltigkeit?: Mehr Infos

Co­ro­na in La­tein­ame­ri­ka – Ana­ly­sen und Vi­sio­nen für ei­ne glo­ba­le Trans­for­ma­ti­on

Lateinamerika ist eine der am stärksten von der Corona-Pandemie betroffenen Regionen weltweit. Welche Folgen die Pandemie und die Maßnahmen zu ihrer Bekämpfung für soziale Ungleichheiten, Arbeit, Geschlechterverhältnisse, Umwelt und Migration in der Region haben und wie sich die lateinamerikanischen Demokratien unter den Bedingungen der Pandemie verändern, diskutierten Dr. Kristina Dietz (Universität Kassel) und Prof. Dr. Stefan Peters (JLU Gießen, Instituto CAPAZ, Bogotá) mit Christina Schnepel (ev. Akademie Hofgeismar) und mehr als 80 Teilnehmer*innen am Freitag, den 22. Januar 2021 im Rahmen eines online-Gesprächs.

Corona in Lateinamerika – Analysen und Visionen für eine globale Transformation: Weiter

Amé­ri­ca La­ti­na: Ra­dio­grafía de la de­si­guald­ad

El diagnóstico no es nuevo y la pandemia lo está agravando. ¿Por qué una región de grandes riquezas y oportunidades sigue siendo la más desigual del mundo? Expertos analizan la clave de todas las crisis latinoamericanas.

América Latina: Radiografía de la desigualdad: Mehr lesen

FI­AR-Son­der­aus­ga­be zu Max We­ber in den Ame­ri­kas er­schie­nen!

Im Jahr 2020 jährt sich der Todestag des deutschen Soziologen Max Weber zum hundersten Mal. Er gilt als einer der wichtigsten Denker der Geistes- und Sozialwissenschaften des 20. Jahrhunderts: Seine Beiträge zur historischen Forschung, zur Herrschafts-, Wirtschafts und - Religionssoziologie sowie zur Wissenschaftslehre prägen akademische Debatten bis heute. Diese Rolle Max Webers nimmt die Zeitschrift forum for inter-american research (fiar) der International Association of Inter-American Studies (IAS) zum Anlass Bezüge zwischen Webers Werk und aktuellen und historischen Diskussionen in Lateinamerika herzustellen. Die Sonderausgabe 100th anniversary of the death of Max Weber: Commemoration from the Americas versammelt deshalb internationale Weber-Experten und diskutiert die Aktualität Max Webers für die Lateinamerikaforschung.

FIAR-Sonderausgabe zu Max Weber in den Amerikas erschienen!: Mehr Infos

Bo­li­vi­en: Wah­len und der Kampf ums wei­ße Gold, In­ter­view mit Prof. Dr. Hans-Jür­gen Burchardt, Welt­spie­gel Pod­cast

Bolivien ist – gemessen am Bruttosozialprodukt – das ärmste Land Südamerikas, die Unterschiede zwischen Arm und Reich sind extrem hoch. Ob die Wahlen am 18. Oktober etwas daran ändern, berichten die Südamerika-Korrespondenten Matthias Ebert und Ivo Marusczyk im Interview mit Prof. Dr. Hans-Jürgen Burchardt.

Bolivien: Wahlen und der Kampf ums weiße Gold, Interview mit Prof. Dr. Hans-Jürgen Burchardt, Weltspiegel Podcast: Weiter

Af­ter Co­ro­na Club: Zu Gast bei An­ja Reschke

Ist künftig "mehr Zeit" der neue Reichtum?

Weniger Wachstum, weniger Geld, weniger Besitz - unser Wohlstand ist durch die Corona-Krise gefährdet. Hans-Jürgen Burchardt, Professor für Internationale Politik, sieht die Chance zum Umdenken: Ist neben Geld künftig "mehr Zeit" der neue Reichtum? Der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler ist zu Gast bei Anja Reschke im After Corona Club.

After Corona Club: Zu Gast bei Anja Reschke: Mehr Infos

In­ter­view mit Herrn Prof. Hans-Jür­gen Burchardt

Co­ro­na-Kri­se vor dem Hin­ter­grund der so­zia­len Un­gleich­hei­ten und der Be­nach­tei­li­gung von Frau­en in Süd­ame­ri­ka aus?

Interview mit Herrn Prof. Hans-Jürgen Burchardt: Mehr Infos