Aktuelles
So gesehen: Anthropos Antigone
Im neuen interdisziplinären Format So gesehen im Rahmen des bundesweiten Projektes „Mining. Abbau der Zukunft“ erkundet Dramaturgin Katja Prussas nach ausgewählten Vorstellungen die Sichtweise von Wissenschaftler:innen als Theaterbesucher:innen.
In der zweiten Ausgabe vom 28.04.23 erzählten Prof. Dr. Angela Schrott (Romanische Sprachwissenschaft / Universität Kassel, CELA) und Prof. Dr. Liliana Goméz (Kunst und Gesellschaft / Kunsthochschule Kassel & documenta Institut) über ihren Theaterbesuch „Anthropos Antigone“.
Informationen und Termine: https://www.staatstheater-kassel.de/play/sogesehen-3074
CALAS Gastprofessur
Im Sommersemester 2023 hat Frau Professor Isabel Piper-Shafir eine CALAS-Gastprofessur an den Universitäten Bielefeld und Kassel inne.
Isabel Piper-Shafir ist Psychologin, sie studierte an der Universidad Diego Portales (Chile) und promovierte an der Universidad Autónoma de Barcelona. Derzeit forscht und lehrt sie an der Facultad de Ciencias Sociales der Universidad de Chile, an der sie das Programm „Psicología social de la Memoria“ leitet. Die Forschungen zu Memoria, also zu Erinnerungskulturen in Lateinamerika, sind der Schwerpunkt ihrer Studien und Projekte. Schwerpunkte liegen dabei auf den Zusammenhängen von Erinnerungskultur, Menschenrechten und auf Formen des Widerstands gegen Menschenrechtsverletzungen.
Weitere Infos unter https://uchile.academia.edu/IPiper/CurriculumVitae
Am Institut für Romanistik wird Frau Piper-Shafir im Juni/Juli ein Seminar zum Thema Memoria anbieten („Memorias Colectivas y Derechos Humanos en América Latina“). Das Seminar findet als Blockseminar statt, die genauen Zeiten finden Sie online über das Vorlesungsverzeichnis der Romanistik. Aktuell sind noch einige Plätze frei. Interessierte Studierende melden sich bitte bei Frau Spitzinger (gspitzinger[at]uni-kassel[dot]de).
Gesprächsrunde: MINING. ABBAU DER ZUKUNFT
Die Gesprächsrunde „Mining. Abbau der Zukunft“ fand am 16.04.2023 am Staatstheater Kassel statt. Die Veranstaltung wurde vom Staatstheater sowie der Universität und Kunsthochschule Kassel ausgerichtet und zog Interessierte zum Thema Ressourcenabbau an.
Auslöser der Gesprächsrunde war das gleichnamige interdisziplinäre und bundesweite Ausstellungsprojekt „Mining. Abbau der Zukunft“, das sich mit den Folgen von Ressourcenextraktivismus aus einer wissenschaftlichen und künstlerischen Perspektive auseinandersetzt. Die Gesprächsrunde aus Prof. Dr. Angela Schrott, Prof. Dr. Liliana Goméz, Frank Raddatz sowie Katja Prussas widmete sich einer Einschätzung von Handlungsspielräumen zur künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Thema Ressourcenabbau.
Insgesamt war die interdisziplinäre Veranstaltung ein großer Erfolg und trug dazu bei, akademische Themen in einem gesellschaftlichen Kontext darzustellen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Staatstheaters:
https://www.staatstheater-kassel.de/play/mining-abbau-der-zukunft
Grüne Energie und nachhaltige Rohstoffe als Nord-Süd-Süd Partnerschaft
Das Centro de Estudios Latinoamericanos (CELA) freut sich, euch und Ihnen mitzuteilen, dass der DAAD für den Fachbereich eine neue SDG-Partnerschaft „Grüne Energie und nachhaltige Rohstoffe als Nord-Süd-Süd Partnerschaft“ in Kooperation mit der Universidad Nacional de San Martín (UNSAM) in Argentinien sowie der Universidad de la Habana (UH) in Kuba bewilligt hat.
Förderzeitraum ist 2023-20206 mit bis zu 12 Mobilitäten por Jahr für alle Statusgruppen (Studierende, Promovierende, Lehrende & Professor:innen).
Das Projekt auf zielt auf eine Zusammenarbeit und den Austausch zwischen den beteiligten Universitäten im Feld der nachhaltigen Energie- und Rohstoffversorgung.
Gerne stellen wir die Mobilitätsstipendien allen interessierten Mitgliedern zur Verfügung.
Wenn Sie in diesen Themenbereichen forschen und Interesse an einem Forschungsaufenthalt an der Universidad Nacional de San Martín (UNSAM) in Argentinien haben, erhalten Sie weiter Auskünfte bei: Anja.Habersang[at]uni-kassel[dot]de
Bei Interesse an einem Forschungsaufenthalt an der Universidad de la Habana (UH) gibt Ihnen weitere Hinweise: hwarneckeberger[at]uni-kassel[dot]de
Für die Mobilitäten für Studierende sowie Doktorand:innen nach Argentinien sowie nach Kuba können sich interessierte Studierende sowie Doktorand:innen jetzt bewerben.
Dazu bieten wir eine kurze Informationsveranstaltung - am 26.04.2023 - an.
Histories of Resistance
September 04 - 15, 2023. Bogota, Kolumbien.
Die Universität Kassel lädt in Kooperation mit der Universidad del Rosario, der Escuela de Ciencias Humanas und dem documenta Institut Kassel Master- und Promotionsstudierende, Künstlerinnen und Künstler sowie Engagierte aus den verschiedenen Bereichen der Geisteswissenschaften und Künste zur internationale Summer School ein. Diese wird vom 4. bis 15. September 2023 in Bogotá, Kolumbien, stattfinden.
Weitere Informationen finden sich unter der Ankündigungsseite des FB02: https://www.uni-kassel.de/fb02/institute/germanistik/fachgebiete/kunst-und-gesellschaft/histories-of-resistance
CELA Nachwuchsworkshop: Elites and Class in Lateinamerika
Am 25. und 26. Mai 2023 veranstaltet das Lateinamerikazentrums an der Universität Kassel (CELA) zusammen mit dem Graduiertenzentrum KIGG der Universität Kassel den Nachwuchsworkshop Elites and Class - Interrogating the Rich and Powerful in Latin America and Beyond. Der Workshop richtet sich an Dokoranand:innen und Post-Docs aus den Gesellschaftswissenschaften und angrenzenden Disziplinen, die zu den Themen Ungleichheit, Eliten und Klasse forschen und eigene Projekte in einem internationalen und interdisziplinären Setting vorstellen möchten.
CALAS: Ausschreibung von Stipendien
Das Centro Maria Sibylla Merian de Estudios Latinoamericanos Avanzados (CALAS) schreibt immer wieder attraktive Stipendien für Nachwuchswissenschaftler:innen und internationale Forscher:innen aus. Eine Übersicht über alle Ausschrebungen finden Sie [hier].
Neues DFG-Forschungsprojekt am Institut für Romanistik an der Uni Kassel: „Kleine Souveränität. Personale Herrschaftsformen des Alltags und ihre Darstellung im hispanoamerikanischen Roman des 20. und 21. Jahrhunderts“.
Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für drei Jahre mit 200.000 Euro geförderte Projekt beschäftigt sich mit der Darstellung autoritärer Herrschaftsformen im lateinamerikanischen Roman. Dabei stehen die „kleinen Herrscher des Alltags“ im Vordergrund, die in ihren zunächst überschaubaren Wirkungsfeldern den Einfluss staatlicher Macht und Kompetenzen zurückdrängen, wobei ihr hauptsächliches Aktionsfeld oft aus politischen und sozialen Krisen besteht. „Als Archiv sozialer Erfahrung stellt die Romanliteratur ein geeignetes Medium dar, solche Vorgänge in Figuren, Erzählungen und Perspektiven zu verdichten“.
Kontakt: Prof. Dr. Jan-Henrik Witthaus.
Spanische und Lateinamerikanische Literatur- und Kulturwissenschaft
Institut für Romanistik / FB 02 Geistes- und Kulturwissenschaften
Tel.: 0561 804-3369
E-Mail: witthaus[at]uni-kassel[dot]de