Reihe „Nachhaltige Bleibeperspektive“: Handlungsräume in prekären Lebenslagen: Vernetzung und Teilhabe für Menschen in Duldung
Menschen in Duldung leben mit eingeschränkten Rechten und begrenztem Zugang zuwichtigen sozialen Leistungen in prekären Lebenslagen. Der Vortrag zeigt, wie soziale Einrichtungen und zivilgesellschaftliche Initiativen in zwei hessischen Städten junge Menschen mit Duldung (18–30 Jahre) unterstützen, um mehr Teilhabe zu ermöglichen – durch individuelle Hilfsangebote, den Einsatz für bessere Strukturen und die Vernetzung auf verschiedenen Ebenen.
Gesa Langhoop (Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „Teilhabe trotz Duldung?!“, Fachhochschule Fulda)
Aus der Veranstaltungsreihe „Bleibeperspektive oder Flucht und Migration in Zeiten des Umbruchs in Deutschland“ (24. April bis 10. Juli 2025)
Debatten über Migration bestimmen zunehmend die Küchentischgespräche und die Politik. Dabei emotionalisieren sich Diskussionen immer mehr und verhärten Fronten in der Gesellschaft. Das studentische Projekt „Nachhaltige Bleibeperspektive“ der Uni Kassel möchte die Möglichkeit schaffen, sich noch einmal mit dem Grundgedanken von Asyl und Asylrecht auseinanderzusetzen. Neben der rechtlichen Perspektive wird ein starker Fokus auf den aktuellen Lebenswelten von Migrantinnen und Migranten liegen. In diesem Zuge werden Themen wie Migration, Arbeit und soziale Rechte im Kontext einer restriktiven Migrationspolitik beleuchtet. Die Veranstaltungsreihe umfasst neben Vorträgen auch eine Lesung, zwei Filmvorführungen, ein Vernetzungstreffen sowie einen Workshop. Im Anschluss an die Veranstaltungen wird es einen offenen Raum für inhaltlichen Austausch geben.
Organisiert und durchgeführt wird die Veranstaltungsreihe vom Projekt „Nachhaltige Bleibeperspektive und Bildungsteilhabe für Studierende mit Fluchterfahrung“ der Universität Kassel. Weitere Informationen zum Projekt auf der Website: www.bleibeperspektive.com