Wissenschaftsfreiheit in den USA und in Deutschland – Schutzinstrumente und Gefährdungen

Referent: Herr Professor Dr. Hans Michael Heinig, Universität Göttingen

Wissenschaftsfreiheit ist ein hohes Gut. In Deutschland ist sie sogar verfassungsrechtlich garantiert. Besondere Aufmerksamkeit wurde ihr  in letzter Zeit nach einigen inneruniversitären antisemitischen Vorfällen in den USA und auch hierzulande zuteil. Vor allem ist aber seit dem Amtsantritt von US -Präsident Trump das Wissenschaftssystem in den USA einem Stresstest ausgesetzt. Doch schon vorher begann in einzelnen Staaten ein tiefgreifender Umbau. Bestimmte Forschungsfelder sind unerwünscht, Förderinstrumente werden gestrichen, die Hochschulorganisation wird umgebaut, Lehrvorgaben werden gemacht. Welchen Schutz bietet die Wissenschaftsfreiheit dagegen? Und könnte all das auch so in Deutschland passieren?

Der Referent hat einen Lehrstuhl für öffentliches Recht und für Kirchenrecht an der Universität Göttingen inne. Mit den Gefährdungen der Wissenschaftsfreiheit in den USA sowie neueren Entwicklungen im US-amerikanischen Hochschulrecht hat er sich in kürzlich erschienenen umfangreichen Aufsätzen intensiv auseinandergesetzt. Antworten zu den vorstehend aufgeworfenen Fragen sind also zu erwarten.

Passend zum Thema des Vortrags findet dieser in der Universität Kassel an deren zentralem Begegnungsort, dem Gießhaus, statt. Anmeldungen bitte über rechtsanwaelte(at)spalckhaver.de 

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