Die angespannte Mitte – Rechtsextreme und demokratiegefährdende Einstellungen in Deutschland 2024/25

Viele Zuschreibungen ranken sich um die „Mitte der Gesellschaft“: Mit ihr gewinne man Wahlen, sie gelte als Rückgrat der Gesellschaft, als werteorientiert und stabil. Gleichzeitig sei die Mitte zunehmend offen für rechtsextreme und antidemokratische Einstellungen.
Die „Mitte-Studie“ der Friedrich-Ebert-Stiftung erscheint alle zwei Jahre und liefert zentrale Erkenntnisse über Verbreitung, Entwicklung und Hintergründe rechtsextremer, menschenfeindlicher und antidemokratischer Einstellungen in Deutschland. Am 4. Mai wird die diesjährige Studie Mitte-Studie „Die angespannte Mitte – Rechtsextreme und demokratiegefährdende Einstellungen in Deutschland 2024/25“ im Gießhaus der Universität Kassel von Prof. Dr. Claudia Neu, Lehrstuhl für Soziologie ländlicher Räume der Universitäten Göttingen und Kassel vorgestellt.
Im Anschluss an den Vortrag wird die Diskussion im Rahmen eines Podiumsgesprächs vertieft mit der Fragestellung wie wir handlungsfähig bleiben können und wie das Vertrauen in die Demokratie gestärkt werden kann. Vertreterinnen und Vertreter aus der Praxis der Daseinsvorsorge sowie der Zivilgesellschaft bringen ihre Perspektiven ein.
An der Paneldiskussion nehmen teil:
Prof. Claudia Neu, Universität Kassel
Ute Orgir, Kasseler Verkehrs- und Versorgungs-GmbH und
Silke Jordan, Wesertal ist bunt e.V.,
moderiert von Johanna Kindler, Offen für Vielfalt e.V.
Eine Kooperation der Friedrich-Ebert-Stiftung Landesbüro Hessen mit der Universität Kassel und Offen für Vielfalt e.V. Gefördert mit Mitteln der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung.
Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Politik und Öffentlichkeit. zur Anmeldung
Weitere infos zur Veranstaltung finden sich auf der Seite der Initiative Offen für Vielfalt – Geschlossen gegen Ausgrenzung.