Der Abschied von fossilen Energieträgern und Rohstoffen ist mehr als ein technischer Wandel – er verändert unser Zusammenleben grundlegend. Das Käte Hamburger Kolleg „Rohstoffwelten“ erarbeitet zukunftsweisendes Wissen über den Übergang in eine postfossile Ära. Als internationales Forschungskolleg untersuchen wir diesen epochalen Umbruch erstmals in seiner Gesamtheit. Aus einer globalen Perspektive erforschen wir, wie Menschen Rohstoffe – von der Förderung über die Nutzung bis zur Zirkulation – in gesellschaftliche und kulturelle Zusammenhänge einbetten und wie daraus soziale Ordnungen entstehen.
Unser Forschungsansatz: Transformation mit den Menschen denken
Eine sozial-ökologische Transformation gelingt nur, wenn sie kulturellen Wandel fördert und im Alltag von Institutionen sowie der Bevölkerung verankert ist. Das Kolleg entwickelt Orientierungswissen für den Weg in eine nachhaltige Zukunft. Leitgedanke ist dabei, dass echte Veränderung an gewachsene Bedeutungen anknüpfen muss – und Ängste vor dem Wandel ernst genommen werden müssen.
Vernetzung & Wissenstransfer
Das Kolleg führt die geistes- und sozialwissenschaftliche Spitzenforschung der Universität Kassel eng zusammen mit:
- dem Centro de Estudios Latinoamericanos (CELA)
- dem Kassel Institute for Sustainability
- dem documenta Institut
Dialog mit der Gesellschaft: Das Transfer|Forum
Wissen entsteht im Austausch. Ein eigenes Transfer|Forum fördert den direkten Dialog mit regionalen Akteur*innen, der Zivilgesellschaft, Schulen und künstlerischen Netzwerken. In Kooperation mit dem SDG+ Lab (gefördert im Rahmen der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“) erproben wir neue Wege des Wissensaustauschs:
- CitizenLabs zur gemeinsamen Erarbeitung von Zukunftsfragen
- Öffentliche Debatten und Diskussionsforen
- Artist Talks und künstlerisch-experimentelle Formate