Ver­fah­rens­ab­lauf

Das Promotionsverfahren gliedert sich in folgende Teilabschritte:

  1. 1. An­trag auf Annahme

    • Betreuer:in und Bewerber:in einigen sich auf ein Thema und schließen die Betreuungsagenda ab.
    • Bewerber:in reicht die Bewerbungsunterlagen mit dem Antrag auf Annahme als Doktorand*in der Promotionsgeschäftsstelle ein.
    • Die Promotionsgeschäftsstelle prüft die formalen Voraussetzungen, fordert ggf. fehlende Unterlagen nach und leitet den Antrag mit Empfehlung zur Annahme oder Ablehnung an den zuständigen Promotionsausschuss.
    • Der Promotionsausschuss entscheidet in Rücksprache mit dem Dekanat über die inhaltliche Eignung, erteilt ggf. Auflagen, beschließt ggf. die Eignungsfeststellungsprüfung und entscheidet über Annahme oder Ablehnung.
    • Die Promotionsgeschäftsstelle informiert per Bescheid die Doktorandin bzw. den Doktoranden über das Ergebnis und die Annahmefrist.
  2. 2. Annahme als Dok­to­rand:in

    Die:der Doktorand:in

    • forscht und verfasst die Arbeit,
    • vernetzt sich in der Scientific Community,
    • nimmt an Weiterqualifizierungen und
    • Karriereplanung teil und
    • publiziert ggf. erste Artikel.
  3. 3. An­trag auf Ver­län­ge­rung

    Ggf. stellt Doktorand:in nach Rücksprache mit Betreuer:in einen Antrag auf Verlängerung der Annahmefrist. Der Antrag ist maximal drei Monate vor Ablauf der Annahmefrist bei der Promotionsgeschäftsstelle einzureichen.

  4. 4. Ein­lei­tung des Haupt­ver­fah­rens

    • Doktorand:in stellt Antrag auf Eröffnung des Hauptverfahrens und reicht die Pflichtexemplare in der Promotionsgeschäftsstelle in.
    • Betreuer:in leitet den Vorschlag zur Bestellung der Gutachter:innen und ggf. schon der weiteren Mitglieder der Promotionskommission über das Dekanat an den zuständigen Promotionsausschuss. 
    • Promotionsausschuss entscheidet über die Gutachter:innen und Mitglieder der Promotionskommission.
  5. 5. Be­gut­ach­tung

    • Die Promotionsgeschäftsstelle leitet den Gutachter:innen ein Dissertationsexemplar zur Begutachtung weiter und informiert die Promotionsmitglieder über ihre Bestellung.
    • Gutachter:innen erstellen unabhängig voneinander die Gutachten innerhalb von zehn Wochen und reichen dieses bei der Promotionsgeschäftsstelle ein.
    • Gutachter:innen empfehlen im Gutachten die Annahme oder Ablehnung der Dissertation.
  6. 6. Aus­le­gung

    • Empfehlen beide Gutachter:innen die Annahme der Dissertation, wird die Dissertation gemeinsam mit den Gutachten im Dekanat des zuständigen Fachbereichs für die Dauer von 14 Tagen ausgelegt.
    • Innerhalb der Auslegungsfrist können Dissertation und Gutachten eingesehen werden.
    • Innerhalb der Auslegungsfrist können ggf. weitere Gutachten eingereicht werden.
  7. 7. Annahme der Dis­ser­ta­ti­on

    • Das Dekanat informiert die Promotionsgeschäftsstelle über das Ende der Auslegungsfrist und ob weitere Gutachten vorgelegt wurden.
    • Die Promotionsgeschäftsstelle informiert den zuständigen Promotionsausschuss und bittet um abschließende Entscheidung über Annahme oder Ablehnung der Dissertation.
    • Die:der Doktorand:in wird durch die Promotionsgeschäftsstelle über das Ergebnis informiert und erhält je eine Kopie der Gutachten zur Verfügung gestellt. 
  8. 8. Dis­pu­ta­ti­on

    • Im Anschluss an die Annahme durch den Promotionsausschuss kann die Disputation terminiert werden.
    • Zuständig ist das Dekanat.
    • Betreuer:in und Doktorand:in können dem Dekanat Vorschläge unterbreiten.
    • Das Dekanat lädt hochschulöffentlich ein.
    • Die:der Vorsitzende erstellt das Disputationsprotokoll und leitet es über das Dekanat an die Promotionsgeschäftsstelle weiter.
    • Im Anschluss an die Disputation erstellt das Dekanat eine Promotionsbescheinigung für die Doktorandin bzw. den Doktoranden. 
  9. 9. Druck­frei­ga­be

    • Betreuer:in entscheidet über die Druckfreigabe.
    • Das zuständige Dekanat stellt die Druckfreigabe aus und leitet diese zusammen mit der deutschen und englischen Zusammenfassung der Dissertation an die Promotionsgeschäftsstelle weiter.
  10. 10. Ver­öf­fent­li­chung der Pro­mo­ti­on

  11. 11. Ur­kun­de

    Die Promotionsgeschäftsstelle stellt die Promotionsurkunde in deutscher und englischer Sprache aus und übergibt bzw. versendet sie an die Doktorand:in bzw. den Doktoranden.