Seminar & Supervision

Das wissenschaftliche Seminar und die Supervision finden während der Vorlesungszeiten im zweiwöchigem Wechsel statt. Beides ist für die Studierenden verpflichtend.

Seminar:

Im Rahmen des Seminars behandeln die Studierenden erziehungs- und gesellschaftswissenschaftliche Theorien und lernen diese in Bezug auf ihre Praxiserfahrung zu reflektieren. Die Studierenden setzen sich ethnographisch mit der Lebenswelt der Kinder auseinander und lernen das Kind in seiner Individualität und mit seinen eigenen kindlichen Perspektiven und Bedeutungszuschreibungen wahrzunehmen und wert zu schätzen. Darüber hinaus setzten sich die Studierenden wissenschaftlich mit Diversität, Inklusion und Chancenungleichheit auseinander. Sie werden für unterschiedliche Heterogenitätdimensionen sowie hinsichtlich ihres eigenen Habitus und normativer Erwartungen sensibilisiert Im Rahmen des Kultur Kids Nordstadt Projektes liegt ein besonderer Schwerpunkt auf dem Bereich der Migrationsforschung. Ein besonderer Fokus in beiden Projekten liegt auf der Auseinandersetzung mit Inklusion. Am Ende der Projekte verfassen die Studierenden einen wissenschaftlichen Fallbericht, in dem sie das Kind professionell und anerkennend darstellen und den Fall unter Verwendung passender Theorien analysieren.

Während des ersten Semesters konzentriert sich die Arbeit im Rahmen des Seminars auf Textarbeit und Diskussion. Im zweiten Semester liegt der Fokus auf der Entstehung der Fallberichte und die Studierenden haben die Gelegenheit ihre „Fälle“ im Plenum vorzustellen und Anregungen zu erhalten.

Modulleistungen:

  • Regelmäßiges Einreichen von Reflexions- / Beobachtungsprotokollen (Bestandteil des späteren Fallberichts)

  • Einreichen von Audiostatments

  • Regelmäßige Teilnahme an Seminar und Supervision

  • Lesen der Lektüre und Bearbeitung spezifischer Aufgaben

  • Regelmäßige Treffen mit dem Kind und zwei Schulbesuche

Modulabschluss:

  • Vorstellung des Falls im Plenum

  • Anfertigung des Fallberichtes

 

Supervision:

Begleitet werden die Studierenden in ihrer Projektmitarbeit durch regelmäßige Supervision, welche durch eine eigens damit beauftragte externe Supervisorin durchgeführt wird. Im aktuell laufenden Durchgang werden die Studierenden in ihrer Reflexion und Erfahrungsaufarbeitung mit der Methode der systemischen Supervision professionell unterstützt und begleitet. Diese Veranstaltung ist für die Teilnehmer*innen der Projektgruppe verpflichtend. Sie soll den Studierenden Gelegenheit geben, sich über ihre Erfahrungen in der Begegnung mit den Kindern und mit deren Umwelt (Familie und Schule) auszutauschen, Perspektivwechsel vorzunehmen, sich selbst in dem Prozess zu reflektieren und neue Wege eines adäquaten Umgangs mit Problemsituationen zu suchen.