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Abfalltechnik im Ausland

Die Anforderungen an die Abfallentsorgung in Mittelmeerländern steigt mit dem Bevölkerungswachstum und den geänderten Produktions- und Konsumgewohnheiten. Mehr und anders zusammengesetzter Abfall ist die Folge. Nur durch höhere Anforderungen an die einzusetzenden Abfallbeseitigungskonzepte können die drohenden Gefahren für Gesundheit, Umwelt, Grundwasser und Boden begrenzt werden. Diese Gefahren sind, soweit sie durch Abfalldeponien entstehen, sehr eng mit deren Standort in der natürlichen und der anthropogen geprägten Umwelt verbunden.

Als Ziel dieses Arbeitsgebietes ist für wirtschaftlich schwächere Länder die "geordnete, finanziell tragbare Deponie" mit intensiver Recyclingkomponente (getrennte Abfallsammlung, Kompostierung, mechanisch-biologische Abfallbehandlung) zu entwickeln.

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schematischer Aufbau der Rottemiete

In diesem Arbeitsgebiet wird der Einfluß der klimatischen Verhältnisse sowie der lokalen Abfallzusammensetzung auf den Rotteverlauf bei anschließender Deponierung bestimmt, und die "geordnete, finanziell tragbare Deponie" mit intensiver Recyclingkomponente am
Beispiel Syrien entwickelt. Zudem sollten die Auswirkungen der unterschiedlichen Vorbehandlungsmaßnahmen auf die Qualität und Quantität geklärt werden.

Versuchsrottemieten in Syrien: Belüftungsrohre

Abdeckung mit Geotextil

Das Arbeitsgebiet mündet in der Erstellung von wissenschaftlich begründeten Handlungsempfehlungen für die Entsorgungsträger dieser Länder. Diese werden in Form eines Handbuches der Hausmüllbehandlung zusammengestellt, und sollen auf andere klimatisch
vergleichbare Länder übertragbar sein.

zuletzt geändert am: 08.02.2005