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Fachgebiet
Geohydraulik und Ingenieurhydrologie
Fachbereich Bauingenieur- und Umweltingenieurwesen
o. Prof. Dr. rer. nat. Manfred Koch
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Kommentiertes Verzeichnis aller Lehrveranstaltungen
Physik
- Lehrende/r:
- Studienstufe:
- Semester:
- SWS:
- Typ:
- Prüfung:
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- Prof. Dr. rer. nat. Koch
- I
- 2. (Sommer-Semester)
- 2 (Vorlesung)
- Pflicht
- Klausur
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Inhalt:
Grundlagen der Physik, mit Schwerpunkt auf der Mechanik, unter besonderer Berücksichtigung der modernen Erfordernissen für den Bau- und Umweltingenieur
Gliederung:
- Die Teilgebiete der Physik (Mechanik, Thermodynamik, Elektrodynamik, Optik, Atomphysik)
- Physikalische Einheiten und Konstanten
- Mechanik
- Vektoren: physikalische Bedeutung und mathematische Beschreibung
- Newtonsche Axiome, Kräfte
- Statik: Gleichgewichtsbedingungen (Kräfte und Momente)
- Kinematik
- Freier Fall und Wurf
- Kinematik: Drehbewegungen
- Newtonsche Dynamik: Kräfte und Beschleunigungen
- Reibungskräfte
- Zentripetal (Zentrifugal)- Kräfte
- Gravitation und Himmelsmechanik
- Energie, Arbeit, Leistung
- Schwingungen und Wellen
- Thermodynamik (Wärmelehre)
- Die Wärme als Energieform
- Hauptsätze der Wärmelehre
- Kreisprozesse und Wärmekraftmaschinen
- Elektrizitätslehre
- Ladung, Strom, Spannung
- Einfache Stromkreise (Haushaltsschaltungen)
- Elektrische Maschinen
Vorkenntnisse: Keine
Als Begleitmaterial werden auf der Homepage Hinweise auf Internet-verfügbare Materialen gegeben.
Daneben werden Folien, Zusammenfassungen und Übungsaufgaben zu den Vorlesungen angeboten.
Die Vorlesung wird nach erfolgreicher Teilnahme an der Klausur mit 3 Credits anerkannt.
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Modul "Hydromechanik"
Teilmodul Hydromechanik I
- Lehrende/r:
- Studienstufe:
- Semester:
- SWS:
- Typ:
- Prüfung:
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- Prof. Dr. rer. nat. Koch
- I
- 3. (Winter-Semester)
- 2 (Vorlesung)
- Pflicht (Bau- und Umweltingenieur)
- Klausur
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Inhalt:
Die Vorlesung vermittelt die Grundlagen der Hydrostatik und der Berechnung von stationären Rohr- und Gerinneströmungen für die Grunderfordernisse des Bau- und Umweltingenieurs.
Gliederung:
- Eigenschaften von Fluiden und Gasen
- Kompressibilität
- Oberflächenspannung
- Zähigkeit
- Dampfdruck
- Gasgesetze
- Hydrostatik
- Hydrostatischer Druck
- Kräfte auf horizontale und vertikalle Platten, Staumauern
- Hydrodynamik idealer (reibungsfreier) Fluide
- Bernoulli-Gleichung
- Anwendungen der Bernoulli-Gleichung auf reibungsfreie Rohrströmungen
- Hydrodynamik realer Fluide
- Hydrodynamische Kennzahlen
- Charakterisierung von Strömungszuständen (laminar, turbulent)
- Bernoulli-Gleichung mit Reibungsverlusten
- Reale Rohrströmungen, Widerstandsgesetze, örtliche Verluste (Armaturen)
- Gerinneströmungen
- Qualitative Beschreibung von Strömungszuständen
- Manning-Strickler Fließformel
Vorkenntnisse: Mathematik, Physik, Mechanik I und II
Als Begleitmaterial liegt für die Vorlesung ein Umdruck (ca. 100 S.) und für die Übung eine
Aufgabensammlung vor. Weiterhin stehen Prüfungsaufgaben mit Ergebnisübersichten zur
Verfügung.
Die Vorlesung wird zusammen mit Hydromechanik II nach erfolgreicher Teilnahme an der Klausur mit 3 Credits anerkannt.
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Teilmodul Hydromechanik II
- Lehrende/r:
- Studienstufe:
- Semester:
- SWS:
- Typ:
- Prüfung:
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- Prof. Dr. rer. nat. Koch
- I
- 3. (Winter-Semester)
- 2 (Vorlesung)
- Pflicht (Bauingenieur)
- Klausur
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Inhalt:
Die Vorlesung ergänzt und vertieft Themen der Vorlesung Hydromechanik I für die besonderen Erfordernisse des Bauingenieurs.
Gliederung:
- Hydrostatik
- Kräfte auf schiefe Platten
- Auftrieb und Schwimmstabilität
- Erhaltungsgleichungen der Hydromechanik
- Kontinuitätsgleichung
- Impulsgleichung
- Hydrodynamik realer Fluide: Bernoulli-Gleichung mit Reibungsverlusten
- Druck- und Energielinien
- komplexe Armaturen, Pumpen und Turbinen
- Strömungen um Körper: fluiddynamische Widerstände, cw-Wert
- Gerinneströmungen
- Berechnung von Fliesszustände (über-, unterkritisch)
- Optimierung von Gerinnen
- Wasserspiegellagenberechnungen
Vorkenntnisse: Mathematik, Physik, Mechanik I und II, Hydromechanik I
Als Begleitmaterial liegt für die Vorlesung ein Umdruck (ca. 100 S.) und für die Übung eine
Aufgabensammlung vor. Weiterhin stehen Prüfungsaufgaben mit Ergebnisübersichten zur
Verfügung.
Die Vorlesung wird zusammen mit Hydromechanik I nach erfolgreicher Teilnahme an der Klausur mit 3 Credits anerkannt.
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Modul "Strömungen und Transport"
Es werden die mannigfaltigen Strömungs- und Transportprozesse, wie sie in der Technik und der Natur oder Umwelt vorkommen, behandelt.
Schwerpunkt liegt dabei auf letzterer, d.h. im weitesten Sinn auf den Strömungen und dem Transport in der Hydrosphäre.
In den einzelnen Stockwerken der Hydrosphäre lassen sich, angefangen von porösen Erduntergrund Grundwasserströmungen, an der Erdoberfläche die hydraulischen Strömungen in Fliessgewässern, Seen und Ozeanen und in der Atmosphäre meteorologische und klimatische Strömungs- und Transportphänomene unterscheiden.
Im Teilmodul I werden zunächst die fundamentalen Grundgleichungen, i.e. Erhaltungsgesetze und die daraus folgenden partiellen Differentialgleichungen (PDG), die die genannten Strömungs- und Transportprozesse im weitesten Sinn beschreiben, hergeleitet.
Anschliessend werden die Lösungsmethoden, die bei der Behandlung der einzelnen Strömungs- und Transportphenomene, in der Praxis und Wissenschaft zum Tragen kommen, erörtert. Wobei im Teilmodul I zunächst die qualitativen Prozesse und einfache analytische Lösungsverfahren behandelt werden.
Im Teilmodul II werden numerische Methoden zur Lösung der die unterschiedlichen Strömungen- und Transportprozesse beschreibenden PDG vorgestellt. Die numerischen Verfahren lassen sich im wesentlichen in Finite Differenzen (FD) und Finite Elemente (FE) Methoden einteilen.
In den Übungen werden neben der eigenständigen Entwicklung von Computerprogrammen in MATLAB oder in der Programmiersprache FORTRAN auch einige professionelle numerische Programpacketen zur Modellierung der verschiedenartigen Strömungs- und Transportprobleme vorgestellt und verwendet.
Unterrichtsmaterial zur Vorlesung in Form eines Hyperskripts wird vornehmlich aus unten aufgeführten Quellen erstellt
Teilmodul Hydromechanik III
- Lehrende/r:
- Studienstufe:
- Semester:
- SWS:
- Typ:
- Prüfung:
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- Prof. Dr. rer. nat. Koch
- II (Master)
- 7. (Winter-Semester)
- 2 (Vorlesung)
- Wahlpflicht
- Klausur/Hausübung
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Inhalt:
Nach Rekapitulation der Hydromechanik I Vorlesung, werden die Erhaltungsgleichungen realer Strömungen
behandelt und die Navier-Stokes Gleichungen hergeleitet. Diese werden dann in vereinfachter Form auf die Lösung von
stationären als auch instationären hydraulischen Strömungsproblem, sowohl in der technischen als auch umweltbezogenen
Hydromechanik angewendet. Schliesslich werden fluiddynamische Transportprobleme erörtert sowie ein Ausblick auf numerische
Methoden gegeben.
Gliederung:
- Rekapitulation Hydromechanik I (ideale und reale Strömungen)
- Erhaltungsgleichungen der Hydromechanik
- Massenerhaltung (Kontinuitätsgleichung)
- Impulserhaltung (Impulsgleichung)
- Energieerhaltung (1. Hauptsatz der Thermodynamik)
- Reynold’s Transport Theorem
- Die Navier-Stokes (NS) Gleichungen realer Strömungen
- Spannungs- Deformations- (konstitutive) Beziehungen in realen Strömungen
- Herleitung der NS-Gleichungen (Impulserhaltung + konstitutive Beziehungen)
- Klassifizierung und Vereinfachungen der NS-Gleichungen:
- Stationäre, instationäre, laminare und turbulente Strömungen
- Einfache Lösungen der NS-Gleichungen für Strömungen in Rohren
- laminare Strömungen
- turbulente Strömungen und Aspekte der Grenzschichttheorie
- instationäre Strömungen in Rohren: Der Druckstoss
- Freie Oberflächenströmungen (Strömungen in Kanälen und Gerinnen)
- Die St-Venant Gleichungen als Sonderform der NS-Gl.
- Lösungsansätze für die St-Venant Gl. (kinematische und dynamische Wellentheorie)
- 2D hydromechanische Strömungen offener Gewässer (See-, Ästuar- und Meereströmungen)
- Wärme- und Stofftransport in Strömungen
- Ausblick: Numerische Methoden in der Hydromechanik
Vorkenntnisse: : Hydromechanik I
Die Vorlesung wird nach erfolgreicher Teilnahme an der Klausur/oder Hausübung mit 3 Credits anerkannt.
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Teilmodul Numerische Modellierung von Strömungs- und Transportprozessen
- Lehrende/r:
- Studienstufe:
- Semester:
- SWS:
- Typ:
- Prüfung:
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- Prof. Dr. rer. nat. Koch
- II (Masters)
- 7. (Winter-Semester)
- 2 (Vorlesung + Übung)
- Wahlpflicht
- Hausübung
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Inhalt:
Die Veranstaltung führt ein in die modernen Methoden der numerischen Berechnung
von Strömungs- und Transportvorgängen in der Geosphäre. Es wird ein zunächst ein Überblick über
die mannigfalten Problemstellungen, Anwendungen und Lösungsmethoden von Strömungs- und Transportproblemen
in der Hydrosphäre gegeben. Letzteres beinhaltet, angefangen von porösen Untergrund
(Grundwasserströmungen), die Fliessgewässer (hin bis zum Hochwasser), Strömungen in Seen und Ozeanen,
sowie die atmosphärischen (meteorologischen) Strömungen.
Es werden dann die partiellen Differentialgleichungen (PDG) für die unterschiedlichen Strömungs- und Transportprobleme
in den genannten Hydrosphären- Stockwerken hergeleitet und ihre Besonderheiten, Unterschiede und Ähnlichkeiten herausgearbeit.
Nach Klassifizierung der betreffenden PDG werden analytische und numerische Methoden zur Lösung derselben vorgestellt.
Letztere lassen sich im wesentlichen in Finite Differenzen (FD) und Finite Elemente (FE) Methoden einteilen. Anschliessend werden
die theoretischen Grundlagen derselbigen und ihre Umsetzung in numerische Algorithmen vorgestellt.
Schwerpunkte in den Anwendungen der einzelnen FD- bzw. FE- Methoden sind Grundwasserströmungs-,
Stoff- und Wärme-Transport- Modelle. Daneben werden die theoretischen Grundlagen einiger hydrodynamischer
Oberflächengewässer- und Gütemodelle erörtert.
Über die eigenständige Entwicklung von einfachen numerischen Codes in MATLAB und Fortran hinaus,
werden einige professionelle Programmpackete für die Lösung von Strömungs- und Transport- Modellen in den
oben genannten umweltrelevanten Gebieten behandelt.
Gliederung:
- Übersicht der mannigfaltigen Strömungs- und Transportprozesse in der technischen Hydraulik
und in der Geosphäre
- Partielle Differentialgleichungen (PDG) für die unterschiedlichen Strömungs- und Transportprobleme
- Herleitung der PDG
- Klassifikation der PDG (hyperbolisch, parabolisch, elliptisch)
- Lösungsmethoden (analytisch, numerisch)
- Numerische Methoden
- Methode der Finiten Differenzen (FD)
- Methode der Finiten Elemente (FE)
- Professionelle Stömungs- und Transportmodelle
- Modellierungs-Anwendungen
- Grundwasserströmungen
- Hydraulische Rohrströmungen
- Strömungen mit freier Oberfläche, Gerinneströmungen, See- und Meereströmungen, atmosphärische Strömungen
- Stoff- und Wärmetransport in Strömungen
Vorkenntnisse: Hydromechanik II, Ingenieurhydrologie I, Allgemeine Hydrogeologie
Die Vorlesung wird nach erfolgreicher Hausübung mit 3 Credits anerkannt.
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Modul "Analyse und Simulation hydrologischer Prozesse"
Teilmodul Hydrologie der Oberflächengewässer
- Lehrende/r:
- Studienstufe:
- Semester:
- SWS:
- Typ:
- Prüfung:
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- Prof. Dr. rer. nat. Koch
- II (Masters)
- 7. (Winter-Semester)
- 2 (Vorlesung)
- Wahlpflicht
- Hausübung
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Inhalt:
Es werden die Grundbegriffe der ingenieurhydrologischen Modellierung von Niederschlags-Abfluss (NA) Prozessen behandelt.
Nach einer detaillierten Analyse der einzelnen Komponenten des hydrologischen Kreislaufes werden mittels professioneller
Modellierungsoftware NA Rechnungen durchgeführt, sowohl zum Zwecke der Hochwasservorhersage. Darüber hinaus werden
anhand des Models SWAT Konzepte der Wasserhaushaltsmodellierung in einem Einzugsgebiets vorgestellt.
Gliederung:
- Rekapitulation: Der hydrologische Kreislauf und seine Komponenten
- Einführung in die Niederschlags-Abfluss Modellierung
- Lineare Systemtheorie des Niederschlag-Abfluss Prozesses
- Berechnung der Abfluss-wirksamen Komponenten
- Der Einheits- (Unit) Hydrograph
- Modul-Komponenten eines NA- Modells
- Hydrologisches Routing (Speichermodelle, Muskingum)
- Hydraulisches Routing (St. Venant Gleichungen)
- Übersicht über NA-Modelle (HEC-HMS,SWAT)
- Wasserspiegelberechnungen (HEC-RAS)
- Simulationen des Wasserhaushaltes mittels des Programs SWAT
- Der Einfluss von Landnutzungsänderungen auf den Wasserhaushalt
- Effekte von klimatischen Variationen auf den Wasserhaushalt
Vorkenntnisse: Hydromechanik, Ingenieurhydrologie I
Begleitmaterial wird zur Vorlesung ausgegeben
Die Vorlesung wird nach Anfertigung einer Hausübung mit 3 Credits anerkannt.
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Teilmodul Stochastische Methoden in der Hydrologie
- Lehrende/r:
- Studienstufe:
- Semester:
- SWS:
- Typ:
- Prüfung:
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- Prof. Dr. rer. nat. Koch
- II (Masters)
- 7. (Winter-Semester)
- 2 (Vorlesung)
- Wahlpflicht
- Hausübung
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Inhalt:
Im ersten Teil wird eine Einführung in die Ingenieurstatistik für hydrologische Problemstellungen gegeben und es werden stochastische und deterministische Verfahren zur Beurteilung von Extrem-Ereignissen (Hoch- und Niedrigwasser). Der zweite Teil der Vorlesung befasst sich mit der stochastischen Analyse von hydroklimatischen Zeitreihen, die für die Beurteilung und Einschätzung von möglichen Klimaveränderungen aktuell sehr von Bedeutung sind. Anwendungsbeispiele werden mit dem statistischen Programmpacket R analysiert.
Gliederung:
- Grundbegriffe der Wahrscheinlichkeitslehre
- Stichproben und ihre statistische Beschreibung
- Verteilungen und ihre Kennzahlen
- Einführung in das statistische Programmpaket R
- Hydrologische Statistik: Extremwertverteilungen und Überschreitungswahrscheinlichkeiten
- Methoden der linearen und nichtlinearen Regression
- Deterministische und stochastische Analyse hydroklimatischer Zeitreihen
- Analyse im Zeitbereich: Auto und Kreuzkorrelation, ARMA und ARIMA Modelle, Singular Spektrum Analyse (SSA)
- Analyse in Frequenzbereich: Fourier- und Spektralanalyse, Wavelet-Analyse
- Analyse von „long-memory“ Zeitreihen: Das Hurst Phänomen, Detrended Fluctuation Analysis (DFA)
Vorkenntnisse: Hydromechanik, Ingenieurhydrologie I
Begleitmaterial wird zur Vorlesung ausgegeben
Die Vorlesung wird nach Anfertigung einer Hausübung mit 3 Credits anerkannt.
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Modul "Ingenieurhydrologie"
Ingenieurhydrologie I
- Lehrende/r:
- Studienstufe:
- Semester:
- SWS:
- Typ:
- Prüfung:
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- Prof. Dr. rer. nat. Koch
- I (Batchelor)
- 4. (Sommer-Semester)
- 2 (Vorlesung)
- Wahlpflicht
- Klausur
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Inhalt:
Es werden die Grundbegriffe der physikalischen und angewandten Hydrologie erläutert
und die Methoden zur Messung hydrologischer Daten besprochen. Schwerpunkt liegt auf der
detaillierten Analyse der einzelnen Komponenten des hydrologischen Kreislaufes. Eine
Einführung in die Ingenieurstatistik für hydrologische Problemstellungen wird gegeben und es
werden stochastische und deterministische Verfahren der Hochwasservorhersage vorgestellt.
Gliederung:
- Globale Systeme und Kreisläufe
- Physikalische und chemische Eigenschaften des Wassers
- Wasser und Wasserdampf in der Atmosphäre
- Komponenten des Wasserkreislauf
- Niederschlag
- Niederschlagsentstehung
- Niederschlagsauswertung
- Räumliche und zeitliche Variationen des Niederschlages: Klimazonen der Erde, El Nino, Globaler Klimawandel
- Verdunstung
- Evaporation
- Evapotranspiration
- Grundwasser und Aquifere
- Abfluss
- Entstehung des Abflusses
- Bemessung des Abflusses
- Einführung in die statistischen Methoden in der Hydrologie
- Stichprobe, Wahrscheinlichkeit, Verteilung
- Statistische Bewertung von Hochwasserereignissen
Vorkenntnisse: Hydromechanik
Als Begleitmaterial liegen zur Vorlesung ein Umdruck vor.
Die Vorlesung wird nach erfolgreicher Teilnahme an der Klausur mit 3 Credits anerkannt.
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Modul "Grundwasserhydrologie"
Teilmodul Allgemeine Hydrogeologie
- Lehrende/r:
- Studienstufe:
- Semester:
- SWS:
- Typ:
- Prüfung:
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- Prof. Dr. rer. nat. Koch
- II / Masters
- 6.oder 8. (Sommer-Semester)
- 2 (Vorlesung)
- Wahlpflicht
- Hausübung
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Inhalt:
Es werden die Grundbegriffe der allgemeinen Hydrogeologie, sowohl von
der geologischen als auch der ingenieurhydrologischen Betrachtungsweise vorgestellt, im Hinblick auf die Untersuchung des
Vorkommens und der Bewegung von Grundwasser.
Gliederung:
- Wasserkreislauf und Grundwasser,
- Klassifizierung des geohydraulischen Untergrundes: Grundwasserleiter und Nichtleiter.
- geologische Grundlagen, Klassifizierung der Gesteine
- Quantifizierung des porösen Mediums: Porosität und hydraulische Leitfähigkeit
- Grundwasserströmungen
- Gesetz von Darcy
- Grundwasserströmungsgleichung
- Brunnenströmungen und Pumpversuche
- Geochemie des Wassers
- Grundlagen des (Schad) Stoff- Transportes
- Altlastensanierung
Vorkenntnisse: Hydromechanik, Ingenieurhydrologie I
Zur Vorlesung liegt ein Umdruck vor.
Die Vorlesung wird nach Anfertigung einer Hausübung mit 3 Credits anerkannt.
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Teilmodul Grundwasserströmungen und Stofftransport
- Lehrende/r:
- Studienstufe:
- Semester:
- SWS:
- Typ:
- Prüfung:
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- Prof. Dr. rer. nat. Koch
- II (Masters)
- 6. oder 8. (Sommer-Semester)
- 2 (Vorlesung)
- Wahlpflicht
- Hausübung
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Inhalt:
Die geologische, physikalische und mathematische Beschreibung des porösen Mediums, der
Fluid-Feststoff-Wechselwirkungen, der Hydraulik des Grundwassers und des Transportes von Fest-(Schad) Stoffen im
Untergrund werden behandelt.
Im Zentrum stehen dabei Aspekte der numerischen Modellierung der relevanten Prozesse in der Praxis.
Gliederung:
- Nachtrag Hydrogeologie: Gesättigte und ungesättigte Zone, Aquifere und Aquiclude
- Strömungsgleichungen für die gesättigte und ungesättigte Zone
- Laplace- und Poisson Gleichung
- Dupuit-Forchheimer Gleichung für freie Aquifere
- Richards Gleichung für die Vadose Zone
- Analytische Lösungen für bestimmte Strömungssituationen und analytische
Modellierungsverfahren
- Beschreibung von Grundwasserströmungsfeldern mittels Bahnlinien und Laufzeiten.
- Stofftransport in der ungesättigten Bodenzone und im Grundwasser
- Transportprozesse
- Aufstellung der Transportgleichungen.
- Analytische Lösungen der Transportgleichungen.
- Anwendung auf die Altlastensanierung
- Aspekte der numerischen Modellierung von Grundwasserströmungen und Transportprozessen
- Numerische Algorithmen (Finite Differenzen, Finite Elemente)
- Diskussion und Anwendung professioneller Programm-Codes (MODFLOW, MT3D, SUTRA, HYDRUS)
Vorkenntnisse: Hydromechanik, Ingenieurhydrologie I, Allgemeine Hydrogeologie
Die Vorlesung wird nach erfolgreicher Hausübung mit 3 Credits anerkannt.
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Modul "Geophysik/Geothermie"
Teilmodul Einführung in Ingenieurgeophysik
- Lehrende/r:
- Studienstufe:
- Semester:
- SWS:
- Typ:
- Prüfung:
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- Prof. Dr. rer. nat. Koch
- I oder II (Batchelor oder Masters)
- 6. oder 8. (Sommer-Semester)
- 2 (Vorlesung)
- Wahlpflicht
- Hausübung
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Inhalt:
Geophysik handelt von der Physik der festen Erde. GeophysikerInnen erkunden das Innere der Erde mit physikalischen Methoden mit dem Ziel, geologische Strukturen abzubilden, Zustände zu beschreiben und Prozesse zu beobachten. Anwendungen finden sich
bei der Suche nach Rohstoffen (Öl, Gas, Minerale), im Umweltbereich (Schadstoffdetektion, Deponieuntersuchungen, hydrogeologische Arbeiten), bei Bauvorhaben (Untergrunduntersuchungen für Tunnel, Dämme, Hochbauten, etc.), bei der Katastrophen-überwachung (Erdbeben, Vulkane) und bei der Erkundung des tiefen Erdinnern.
Die Vorlesung gibt eine Einführung in die Methoden der angewandten Geophysik zur Strukturbestimmung des Untergrundes, mit Schwerpunkt auf geotechnischen und geohydraulischen Aspekten. Insofern ist diese Vorlesung auch für alle Studienrichtungen des Bauingenieurwesens als Wahlfach geeignet.
Gliederung:
- Übersicht der Verfahren der angewandten Geophysik
- Geologischer und geophysikalischer Aufbau der inneren Erde
- Globale Tektonik und Seismologie
- Erdbeben: Entstehung, Auswirkungen, Vorhersage
- Seismik
- Einführung in die Elastizitätstheorie
- Entstehung und Ausbreitung von seismischen (elastischen) Wellen und Strahlen
- Strahlgesetze in einem inhomogenen Medium
- Refraktionsseismik
- Reflektionsseismik
- Prinzip der seismischen Tomographie
- Gleichstrom-Geoelektrik
- Elektrischer Widerstand von Gesteinen (Gesetz von Archie)
- Potential und Ströme zwischen Erdelektroden
- Feldverfahren der Geoelektrik (Sondierung und Kartierung)
- Wenner-, Schlumberger- Elektrodenanordnungen
- Inversion von Widerstandsdaten
- Interpretation von geoelektrischen Messungen
- Andere Methoden: Gravimetrie, Magnetik, Georadar, Bohrlochverfahren
Vorkenntnisse: Physik, Mechanik
Die Vorlesung wird nach erfolgreicher Hausübung mit 3 Credits anerkannt.
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Teilmodul Geothermie
- Lehrende/r:
- Studienstufe:
- Semester:
- SWS:
- Typ:
- Prüfung:
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- Prof. Dr. rer. nat. Koch
- II (Masters)
- 8. (Sommer-Semester)
- 2 (Vorlesung)
- Wahlpflicht
- Kolloquium
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Inhalt:
Der Energievorrat der Erdwärme, der weltweit in heißem Wasser oder im Gestein lagert, ist nahezu unerschöpflich. Man schätzt, dass die Erdwärme unseren heutigen Weltenergiebedarf für Millionen Jahre abdecken könnte. Mit heutigen Technologien können diese umweltfreundlichen und klimaschonenden Energiequellen praktisch fast überall genutzt werden. Geothermie, so der Fachausdruck für Erdwärme, gehört deswegen zu den weltweit am meisten eingesetzten erneuerbaren Energieträgern.
Die Vorlesung wird die große Bandbreite der Geothermie abdecken. Nach einem Überblick der Stellung der Geothermie innerhalb der erneuerbaren Energieerzeugung, werden die geophysikalischen und geologischen Grundlagen zum Aufbau der Erde, des Wärmehaushaltes der Erde, sowie die Ursachen von regionalen und lokalen Unterschieden des Wärmeflusses behandelt. Es werden einige geophysikalische Methoden der geothermischen Prospektion vorgestellt. Im letzten Drittel der Vorlesung werden die theoretischen Grundlagen des Wärmetransportes innerhalb des Untergrundes und
der Thermo- und Fluiddynamik von technischen geothermalen Systemen (Wärmetauscher, Wärmepumpen, usw.) erörtert. Schließlich wird eine Reihe von geothermischen Projekten in der Praxis vorgestellt und ihre technischen Möglichkeiten und Probleme diskutiert.
Gliederung:
- Physik der Energie und der Energieumwandlungen
- Statistiken zur globalen Energie- Erzeugung und des -Verbrauchs
- Geothermie als regenerative Energiequelle: Aktueller globaler Stand und Projektbeispiele
- Geothermie als Teilgebiet der Geophysik
- Geophysik und Geologie der Erde
- Einführung in die Geologie und Mineralogie der Gesteine
- Struktur und Aufbau der Erde
- Konzepte und Vorstellungen zur Plattentektonik der Erde
- Der Wärmefluss der Erde und seine Korrelation mit dem tektonischen Aufbau der Erde
- Einteilung der geothermischen Energiegewinnung
- oberflächennahe Geothermie
- hydrothermale Geothermie
- "Hot-Dry-Rock" Geothermie
- Theoretische Grundlagen des Wärmetransportes in der Geothermie
- Wärmeleitung
- hydrothermale Strömung und konvektiver Wärmetransport,
- Berechnungsgrundlagen für die Auslegung von Erdkollektorsystemen
- Technische Aspekte der Nutzung geothermischer Energie
- Wärme-und Kälteerzeugung mittels Wärmetauscher und Wärmepumpen
- geothermische Elektrizitätserzeugung
- Fallbeispiele geothermischer Projekte in Deutschland und der Welt
Vorkenntnisse: Physik, Mechanik, Thermodynamik, Hydromechanik, (wünschenswert: Ingenieurgeophysik)
Die Vorlesung wird nach erfolgreicher Teilnahme am Kolloquium mit 3 Credits anerkannt.
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Modul "Angewandte Hydraulik"
Teilmodul Hydrometrisches Praktikum
- Lehrende/r:
- Studienstufe:
- Semester:
- SWS:
- Typ:
- Prüfung:
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- Dr.-Ing. Hassinger
- I und II
- ab 4. (Sommer-Semester)
- 3 (Praktikum mit 5 Doppelstunden Theorie)
- Wahlpflicht
- Ausarbeitung und Abgabe der Mess- und Versuchsprotokolle
mit Ergebnissen und Abgabekolloquium
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Inhalt:
Die Lehrveranstaltung verbindet Einführungsvorlesungen in die Hydrometrie und das
Wasserbauliche Versuchswesen mit praktischen Übungen. Der meßpraktische Teil umfaßt
eigene Messungen der Studierenden im Feld und im Labor mit hydrometrischen Meßgeräten.
Die Messungen und Auswertung der Messungen werden auch mit Rechnerunterstützung
geübt.
Gliederung:
- Messung und Auswertung von Niederschlägen
- Messung von Klima- und Verdunstungsgrößen
- Bestimmung von Grundwasserspiegelhöhen und Grundwasserfließrichtung in einem
Brunnenfeld
- Messungen des Abflusses in der Ahna mit einem hydrometrischen Flügel und einer
induktiven Geschwindigkeitssonde
- Bestimmung der konjugierten Tiefen des Wechselsprungs auf ebener Sohle
- Bestimmung der Kraft auf eine überströmte Überfallklappe
- Bestimmung der Reibungsbeiwertes verschieden rauher Rohre
- Bestimmung der Verlustbeiwerte von Rohrkrümmern und Kniestücken
Vorkenntnisse: Hydromechanik
Der Nachweis der erfolgreichen Teilnahme erfolgt einerseits durch die Ausarbeitung der
Versuchsberichte zu den praktischen Übungen, andererseits ist die Ausarbeitung in einem
Gruppen-Fachgespraech zu vertreten.
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Teilmodul Hydraulik der Sonderbauwerke in der Stadtentwässerung
- Lehrende/r:
- Studienstufe:
- Semester:
- SWS:
- Typ:
- Prüfung:
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- Dr.-Ing. Hassinger
- I und II
- ab 5. (Winter-Semester)
- 2
- Wahlpflicht
- Hausübung und Abgabekolloquium
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Inhalt:
Die Vorlesung hat zum Ziel, die für die praktische Entwurfsbearbeitung relevanten
Entwurfskriterien und Berechnungsmethoden für diejenigen Systemteile der
Stadtentwässerung auf der Basis der hydraulischen Grundlagen darzustellen, die für die
Funktion des Systems sowie die Aufteilung und Erfassung der Abwasserströme besonders
wichtig sind. Folgende Themen werden angesprochen:
Gliederung:
- Teilfüllungsabfluss in Rohrleitungen
- Abfluss in teils geneigten Leitungen bei Selbstbelüftung
- Energieumwandlungsbauwerke
- Hydraulische Berechnung und Optimierung von Regenentlastungsbauwerken
- Drosselorgane
- Durchflussmessung in Mischwasserleitungen und an Regenentlastungen
- Hydraulische Berechnung von Kläranlagen
Vorkenntnisse: Hydromechanik, Hydromechanisches Praktikum, Kanalisationstechnik (SIWAWI).
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