Le­aky Pipe­line

Le­aky Pipe­line am Fach­be­reich 05 und Fach­be­reich 14

Kooperationsprojekt der Fachbereiche 05 und 14 der Universität Kassel

    Das Projekt "Leaky Pipeline am Fachbereich 05 und Fachbereich 14" widmet sich am ausgewählten Gegenstandsbereich eines Fachbereichs der Universität Kassel der gleichstellungspolitischen Frage, warum trotz gleichstellungspolitischer Maßnahmen auf den verschiedenen universitären Ebenen Frauen in der Promotionsphase 'verloren gehen' ("leaky pipeline") und welche Maßnahmen getroffen werden müssten, um dem Schwinden von Frauen in der Pomotionsphase entgegen zu wirken. Ziel des Projekts ist einerseits (I.) die Kenntnisgenerierung über die Gründe des Ausscheidens von Frauen in der Promotionsphase mittels einer qualitativen Analyse der Prozesse und Faktoren der Leaky Pipeline am Fachbereich 05 und Fachbereich 14 in den Blick zu bekommen und andererseits (II.) aufbauend auf den empirischen Ergebnissen Handlungsempfehlungen für unterschiedliche "stakeholder" am Fachbereich (Dekanat/ BetreuerInnen) und an der Universität (Gleichstellungsstandards/ Nachwuchsförderung – Karriere und Personalentwicklung / Mentoringprogramme / Familienfreundliche Hochschule) zu formulieren. Denn sofern aussagekräftige Ergebnisse aus qualitativen Befragung von Promovierenden und Ehemaligen vorliegen, sollen in einer zweiten Förderphase die Ergebnisse im Rahmen einer Broschüre veröffentlicht werden und in einer Podiumsdiskussion öffentlich präsentiert und diskutiert werden. Die Erkenntnisse und Erfahrungen aus dem Projekt "Leaky Pipeline am Fachbereich 05 und Fachbereich 14" sollen letztendlich eine Steigerung des weiblichen Nachwuchses in der Wissenschaft befördern und damit auch über den Fachbereich Gesellschaftswissenschaften hinaus relevant für die Gleichstellungsbestrebungen der Universität Kassel sein.

    Die Studie fand in Kooperation zweier Fachbereiche statt und richtete einen lokalen Blick auf ein innerhalb der Geschlechter- und Hochschulforschung diskutiertes Phänomen. Die Studie widmete sich insbesondere den folgenden Fragen:

    • Warum gehen trotz gleichstellungspolitischer Maßnahmen auf den verschiedenen universitären Ebenen Frauen in der Promotionsphase 'verloren'?
    • Was sehen die befragten Promovendinnen als unterstützende und hinderliche Faktoren im Promotionsprozess?
    • Welche Maßnahmen müssten getroffen werden, um den 'Drop-outs' von Frauen in der Promotionsphase entgegen zu wirken?

    Projektleitung: Prof. Dr. Elisabeth Tuider

    Projektmitarbeiterin: Dr. Pinar Tuzcu

    Finanzierung: Sonderfonds Strukturelle Chancengleichheit der Universität Kassel

    Laufzeit: 01/2014–01/2014