Umkämpfte Geschichte(n): Rechter Geschichtsrevisionismus in interdisziplinärer Perspektive und im internationalen Vergleich

Umkämpfte Geschichte(n): Interdisziplinäre Erinnerungsforschung im Kontext globaler, antidemokratischer Backlashs
Weltweit geraten demokratische Erinnerungskulturen zunehmend unter Druck. Vor diesem Hintergrund erforscht das Wissenschaftsnetzwerk "Umkämpfte Geschichte(n)" die Auswirkungen geschichtsrevisionistischer Strömungen in Deutschland, Argentinien und Spanien. Das Projekt untersucht, wie neurechte Bewegungen etablierte Geschichtsbilder und Erinnerungskulturen systematisch in Frage stellen und progressive Errungenschaften der demokratischen Gesellschaften angreifen. Im Mittelpunkt steht die Untersuchung der Nutzung kultureller Erzählungen und sozialer Medien für die Verbreitung geschichtsrevisionistischer und antidemokratischer Vergangenheitsinterpretationen.
Ein besonderes Merkmal des Projekts ist die enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Didaktik und Praxis: Gemeinsam mit Bildungseinrichtungen, kulturellen Institutionen und zivilgesellschaftlichen Organisationen entstehen praxisnahe Gegenstrategien und Vermittlungsideen. Das Netzwerk "Umkämpfte Geschichte(n)" leistet damit einen wesentlichen Beitrag zum Schutz demokratischer Werte in Zeiten politischer Polarisierungen und trägt zur Entwicklung einer widerstandsfähigen, pluralistischen und inklusiven Erinnerungskultur bei.
Offen für alle Interessierten.
Sie können auf PC, Mac, iPad oder Android beitreten:
https://uni-giessen.zoom-x.de/j/69493450645?pwd=ZZ9Hnw4FiJ2tIuC8blXtEFak0XbJaG.1
Kenncode: 171159
Gefördert durch das Programm „Stärkung der Demokratieforschung Hessen“ des HMWK
28.04. | Jens-Christian Wagner | Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora/Friedrich Schiller Universität Jena
Erinnerungskultur unter Druck. Die Auseinandersetzung mit den NS-Verbrechen in Zeiten des weltweiten Rechtsrucks
Präsenzvortrag in Marburg, Hörsaal, Bahnhofsstraße 7 (hybride Übertragung)