Design (Bachelor)

Bild: Martha Friedel

Design durchzieht unseren Alltag. Egal, was Menschen tun, immer sind es Produkte, die sie dabei begleiten: Ob als technische Geräte, als Industrieprodukte, in Form von Möbeln, Kleidungen, Accessoires bis hin zu analogen und digitalen Räumen sowie ganzen Systemen – Design ist allgegenwärtig und oftmals dafür verantwortlich, wie Menschen ihren Alltag strukturieren, wie sie soziale Beziehungen pflegen und Erlebnissen einen Wert zusprechen.

Webseite des Bachelorstudiengangs Design bei der Kunsthochschule Kassel

Auf einen Blick

Studiengangsname: Design


Abschluss:Bachelor of Arts


Studienbeginn:Wintersemester


Dauer/Umfang: 8 Semester


Unterrichtssprache: Deutsch


Zulassungsbeschränkung (NC): Nein

Über den Studiengang

Der Bachelorstudiengang Design ist anwendungsorientiert und stellt das Projektstudium in den Mittelpunkt. Praktische Entwurfsarbeit wird in projektförmigen Lehrveranstaltungen vermittelt und in den Studienwerkstätten erprobt. Von Beginn an arbeitest du projektbasiert: Du lernst, aus Beobachtungen und Recherche eine eigene Designfragestellung zu formulieren, Ideen zu testen, zu verwerfen und weiterzuentwickeln – bis zum überzeugenden Entwurf (und später zum Bachelorprojekt, dem BA).

Du baust einen starken „Werkzeugkasten“ auf – analog und digital:

  • Skizzieren & Zeichnen für den Entwurfsprozess (Handzeichnung, Beobachtung von 3D-Objekten)
  • Rapid Prototyping & Modellbau (ein Entwurf wird schnell „greifbar“)
  • Präsentationstechniken, CAD-Grundlagen und Typografie/Layout für professionelle Darstellung und Kommunikation
  • ganzheitliches Verständnis über Materialien, Konstruktion, Funktion, Fertigung und Nutzung und Nutzende.

Du trainierst die Skills, die eine Designer:in, ein Designer heute braucht:
Entwurf, Nachhaltigkeit & gesellschaftliche Verantwortung, Designmethoden (auch forschungsnah), kritische Reflexion, Präsentation/Portfolio, Teamarbeit, Feedback-Kultur – inklusive Blick auf aktuelle Themen wie Kreislaufwirtschaft, Ethik, digitale Fertigung und KI als Kontext.

1) Alleinstellungsmerkmal: Projektbasiertes Lernen mit inter- und transdisziplinären Bezügen.

An der KHK ist das Studium projektzentriert, das heißt Lernen dreht sich um konkrete Anwendungsfälle oder Fragestellungen, die komplexe Fragestellungen aus aktuellen Kontexten fokussieren.

2) Studienwerkstätten als Herzstück: Du lernst Design über Material, Maschine und Experiment

Ein echtes Kasseler Merkmal ist dieenge Verzahnung von Entwurf + Werkstattpraxis: Von digitaler 3D-Technik/FabLab bis Holz, Metall, Kunststoff/Modellbau, Textil (und weitere insg. 13 Studienwerkstätten) - du lernst, wie Ideen professionell umgesetzt werden können. 

3) Profil: Design + Theorie + Nachhaltigkeit – nicht als Zusatz, sondern als Struktur

Im Curriculum ist Designtheorie, wissenschaftliches Arbeiten (Methoden, Recherche, Quellenkritik) und Nachhaltigkeit/Gesellschaft als Pflichtbereich verankert - du lernst also nicht nur das „schön machen“, sondern auch, wie sich ein Entwurf begründet und ästhetische Entscheidungen nachvollziehbar werden.

4) Kassel als Umfeld: Kunsthochschule + Universität + Kultur

Die Kunsthochschule Kassel (KHK) bietet eine Gestaltungsumgebung, gleichzeitig profitierst du vom Uni-Kosmos (z. B. Den Schlüsselkompetenzen, Sprachen und Förderprogrammen). Außerdem ist Kassel mit Formaten wie z.B. derEXAMEN-Abschlussausstellung in der documentahalle sichtbar nach außen. Auch die Ausstellungshalle der Kunsthochschule bietet Raum für Präsentations- und Netzwerk-Momente. 

Welche Kompetenzen du erwirbst (arbeitsmarktrelevant)

  • Entwurfs- und Problemlösungskompetenz (von Research über Konzepte und Iterationen und Prototypen bis hin zum Ergebnis)
  • Prototyping & Fertigungsverständnis (entscheidend für jede Produktentwicklung)
  • Digitale Skills (CAD, Layout/Typo/DTP, professionelle Visualisierung und Konstruktion)
  • Nachhaltigkeits- und Systemdenken (Materialwahl, Wirkungsketten, Verantwortung)
  • Kommunikation: Präsentation, Portfolio, Argumentation, Zusammenarbeit

Typische Berufsfelder (Beispiele)

  • In-house Produktdesign / Industriedesign (z. B. Konsumgüter, Möbel, Mobilität, Medizintechnik-nahe Produkte, Sport/Outdoor, Haushaltsgeräte)
  • Design- und Innovationsagenturen (Konzeptentwicklung, Produktstrategien, Prototyping, Visualisierung)
  • Möbel- und Ausstellungsdesign / räumliche Systeme (Ausstellungen, Retail, Messestände, Markenräume)
  • Textile Produktentwicklung (Material-/Produktkonzepte, nachhaltige Textilprodukte)
  • Design & Nachhaltigkeit (z. B. Material-/Kreislaufkonzepte, nachhaltige Produktlinien, Design Research)
  • Selbstständigkeit/Studio (mit Fokus auf Produkt, Möbel, Editionen, Kooperationen)
  • Designmanagement (z. B. Marken- und Produktstrategien, Prozess- und Projektsteuerung, Briefing/Rebriefing, Schnittstelle zwischen Design, Unternehmen und Produktion)

Welche Skills besonders gefragt sind (und dir Stabilität geben):

Umsetzungskompetenz (Prototypen, Fertigung, CAD) + kommunikative Stärke (Portfolio, Präsentation) + Sustainability Literacy (Regulatorik/Materialfragen im Alltag vieler Unternehmen).

Praktikum: im Studium ist ein mindestens dreimonatiges Praktikum vorgesehen (im In- oder Ausland möglich – je nach Praktikumsstelle/Absprache).

Projekt mit besonderem Praxisbezug: Eine Alternative zum Praktikum ist ein eigenes Projekt mit einem realem Partner (Unternehmen/Organisation/öffentliche Einrichtung), oft mit „echten“ Anforderungen und Feedback aus der Praxis.

Auslandssemester/Exchange: Die Uni Kassel ist in Erasmus+ und weiteren Austauschformaten aktiv und bietet Beratung über das International Office an. Es gibt aktive Partnerschaften mit der ENSAD in Paris, der Mimar Sinan Universität in Istanbul, der IZTEC in Izmir, Estonian Academy of Arts, Tallinn, der University of Lapland, Rovaniemi, der Ecole nationale supérieure des Arts Décoratifs in Paris, Züricher Hochschule der Künste ZHDK, Zürich…. u.v.m. 
Dank der Modularisierung des Design Studiums ist ein Auslandssemester problemlos möglich - und alle im Ausland belegten Kurse können für das Studium in Kassel angerechnet werden.

Sprachen & Schlüsselkompetenzen: Du kannst Angebote wie Sprachen und überfachliche Skills gezielt nutzen, um Auslandsaufenthalte und Deinen Berufseinstieg leichter zu machen. 

Start (1.–2. Semester): Basis & Handwerk Basisklasse

  • Studienwerkstatt-Einführungen (Material/Verarbeitung)
  • Designgeschichte & Berufsbilder
  • Darstellung (Zeichnen) + Konstruktion + Rapid Prototyping
  • Digitale Tools (CAD + Typo/Layout/DTP, 3D-Druck)
  • Projektarbeit I & II (Entwurfsgrundlagen + eigene Arbeitsweise)

Projektstudium (3.–7. Semester): Vertiefung + Wahlfelder

  • Pflichtbereich „Kontexte & Methoden“ (Darstellung/Präsentation, Technologie/Herstellung, Theorie/Methoden, Nachhaltigkeit/Gesellschaft)
  • Wahlpflichtmodule (z. B. Darstellung, Herstellung, Theorie/Nachhaltigkeit vertiefen)
  • Große Entwurfsprojekte (z. B. Industriedesign, Möbel- und Ausstellungsdesign, Design textiler Produkte) oder ein eigenes freies Projekt
  • Praxisbezug: Praktikum oder Projekt mit starkem Praxisbezug (z. B. mit einem Unternehmen oder sozialem Akteur)

Abschlussphase (8. Semester): Bachelorprojekt

  • Planung/Recherche (Exposé)
  • Bachelorabschlussmodul (Entwurf + Dokumentation, Abschlusspräsentation)

Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Bewerbung

So bewirbst du dich: Zugangsvoraussetzungen und Einschreibung

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