FASSADE

Im Projekt FASSADE werden Konzepte für die nachträgliche Integration von Photovoltaik in bestehende Gebäude entwickelt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie technische Anforderungen an Fassaden-PV mit architektonischer Gestaltung, konstruktiver Umsetzung, den Eigenschaften des Gebäudebestands und potenziellem energetischem Ertrag zusammengeführt werden können.

Die Projekte werden in interdisziplinären Teams von Studierenden der Architektur und des Maschinenbaus gemeinsam bearbeitet. Dabei werden unterschiedliche Maßstabsebenen betrachtet.

Technische und gestalterische Anforderungen werden gleichwertig betrachtet. Gesucht wird nicht allein die technisch plausibelste oder energetisch effizienteste Lösung, sondern ein stimmiges Gesamtkonzept, in dem Energieertrag, Konstruktion, Materialität und architektonische Wirkung miteinander in Beziehung treten.

Digitale Modelle, 3D-Druck und klassischer Modellbau werden genutzt, um die entwickelten Lösungen räumlich und konstruktiv zu untersuchen. In allen Projektmodulen (1, 2 und 3) entstehen physische Modelle als zentraler Bestandteil des Entwicklungsprozesses.

Die drei Projektmodule können im Wintersemester 26/27 gemeinsam oder in beliebiger Kombination von jeweils zwei Modulen belegt werden. Aufgrund der inhaltlichen Verzahnung der Projekte empfehlen wir, mindestens zwei Projektmodule parallel zu belegen (CP sind addierbar, d.h. 3 CP pro Modul).

Das erwartet unsere Projektteilnehmenden

  • Strukturierung der offenen Entwicklungsaufgabe
  • Formulierung und Priorisierung von Anforderungen
  • Planung und Organisation des Projektverlaufs
  • Entwicklung und Vergleich von Lösungsvarianten
  • Begründete Entscheidungsfindung im Team
  • CAD-basierte Entwicklung und Modellierung
  • Digitale Variantenbildung und Detaillierung
  • Vertiefung eines ausgewählten Digitalisierungsbereichs
  • Anwendung vorhandener digitaler Kenntnisse auf praxisnahe Problemstellungen
  • Iteration zwischen digitalem Modell und physischem Prototyp
  • Zusammenführung technischer, gestalterischer, energetischer und konstruktiver Anforderungen
  • Analyse und Bearbeitung von Zielkonflikten
  • Abstimmung relevanter Schnittstellen im Gesamtsystem
  • Bewertung von Wechselwirkungen zwischen Teilentscheidungen
  • Entwicklung einer konsistenten, integrierten Gesamtlösung
  • Reflexion der Auswirkungen technischer Entscheidungen auf Gestaltung, Energieertrag und Umsetzbarkeit