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2020-04-02 | En­ga­ge­ment an­läss­lich der Co­ro­na-Kri­se

Angehörige der Universität Kassel engagieren sich auf vielfältige Weise, die Corona-Folgen zu abzumildern. Im Mittelpunkt stehen dabei Projekte, für die eine spezielle fachliche Expertise erforderlich ist, über die die Universität Kassel verfügt.

Initiiert und begleitet von Prof. Dr. Heidi Möller (Institut für Psychologie) bieten rund 20 Studierende der Psychologie seit Ende März eine Corona-Krisenhotline für Bürger*innen an, die durch die Corona-Pandemie verunsichert sind, Zukunftsängste haben, unter Einsamkeit leiden oder Hilfe benötigen. Das Projekt wurde in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt von Stadt und Landkreis Kassel sowie mit dem Sozialdezernat der Stadt Kassel entwickelt. Das Telefon ist bis auf weiteres täglich von 10 bis 18 Uhr besetzt. Die Telefonnummer lautet 0561-804-2882.

In dieser Lehrveranstaltung mit Service Learning lernen Studierende der Ökologischen Agrarwissenschaften den Ansatz der "Gemeinwohl-Ökonomie" kennen. Parallel entwickeln sie bedarfsorientierte Maßnahmen, mit denen sie kleine gemeinwohlorientierte Unternehmen, Organisationen und Institutionen (z.B. Vereine und Verbände) aus dem Sektor der Lebensmittelproduktion, des Lebensmittelkonsums und der Lebensmittelverteilung unterstützen, weiterhin gemeinwohlorientiert zu wirtschaften und die Krisenzeit zu überstehen. Verantwortet wird die Lehrverantaltung von Prof. Dr. Christian Herzig und Johanna Stöhr.

Eine unkomplizierte Möglichkeit für Studierende, sich ehrenamtlich zu engagieren, bietet die Plattform www.corona-school.de, die im Rahmen des Ideen-versus-Virus-Hackerton der Bundesregierung entwickelt wurde. Auf der Plattform können sich Studierende eintragen, die ehrenamtlich Schüler*innen im Home-Schooling betreuen möchten.