Ko­gni­ti­ver Ver­ar­bei­tungs­zy­klus

Grundansatz der Forschung ist, dass der Mensch in jeder Situation − ob in der Interaktion mit einer Maschine oder in der menschlichen Kommunikation − ein:e Informationsverarbeiter:in ist, bei der/dem kognitive und emotionale Komponenten nach dem kognitiven Verarbeitungszyklus interagieren.

Die Erfahrungen und Konzepte, die wir im Laufe unseres Lebens entwickeln, sind im kortikalen System abgespeichert. Abgerufen werden sie über das limbische System, welches eine Art zentralen Vergleicher darstellt. Dieser gleicht Wahrnehmungen mit eigenen Konzepten und Erfahrungen ab und bewertet diese emotional.


Diese emotionale Bewertung erlaubt uns, abstrakt denken zu können und neue, kreative Denkakte zu vollziehen.


Genau dieselbe emotionale Bewertung führt auch zu mentaler Belastung, zur Abwertung von Personen oder Gegenständen, wenn diese nicht in unsere Erfahrungen und Konzepte passen. Das Resultat sind Arbeitsfehler, Abwehrhaltungen oder schlechtes Führungsverhalten.


Insgesamt gelingt über den Verarbeitungszyklus positive wie negative Auswirkungen menschlicher Informationsverabreitung zu modellieren und zu interpretieren, um so einen validen Ansatz für die mentale Belastung und Beanspruchung zu erhalten.

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