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Literaturwissenschaftlicher Workshop: Dörfer Europas. Provinzialität im Spiegel europäischer Gegenwartsliteraturen

Plakat der Veranstaltung Bild: Foto: Ralf Ruppert

Donnerstag 26.2., 13-18 Uhr
Freitag 27.2., 9-16 Uhr

Der Workshop „Dörfer Europas. Provinzialität im Spiegel europäischer Gegenwartsliteraturen“ untersucht die Bedeutung und Darstellung von ländlichen Räumen in der europäischen Gegenwartsliteratur. Trotz eines oft negativen Images gewinnen Dörfer und Provinz in einer zunehmend globalisierten Welt an Bedeutung, da sie als Mikrokosmen gesellschaftlicher, kultureller und politischer Prozesse fungieren. Der Workshop beleuchtet, wie lokale Strukturen im Kontext europäischer Identität, Glokalisierung und regionaler Vielfalt verhandelt werden. Dabei werden Fragen nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden europäischer Provinzliteraturen, ihrer Rolle im europäischen Selbstverständnis sowie aktuellen Herausforderungen durch Nationalismus und Regionalismus diskutiert. Ziel ist es, die vielfältigen Verknüpfungen zwischen Lokalität und Europa literarisch zu analysieren und europäische Verständnisse von Provinzialität vergleichbar zu machen.

Der Workshop findet am 26. und 27. Februar 2026 an der Universität Kassel statt; eine Publikation folgt Anfang 2027. Geplant sind 20-minütige Vorträge mit jeweils 20 Minuten sich anschließender Diskussion. Der Workshop steht auch interessierten Zuhörer:innen offen.

Programm

Weitere Infos finden Sie hier: https://www.uni-kassel.de/fb02/infothek/sitemap-news-detail/2026/02/26/doerfer-europas-provinzialitaet-im-spiegel-europaeischer-gegenwartsliteraturen-workshop.html?cHash=2b607c3289ad46fd54385ac059a325bd

 

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